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Zuhause, wo bist du? – Wenn ich mich selbst verliere…

Ich fange einfach mal an zu schreiben. Einfach mal den Gedanken freien Lauf lassen. Gedanken über das „Zuhause“. Und ich versuche das hier nicht allzu emotional werden zu lassen. Okay, eigentlich geht das hier tiefer als nur das.

Es ist 21:06 Uhr. Ich höre meine „When I’m lost“-Playlist. Mein Kaffee steht neben meinem MacBook, auf dem ich hier schreibe und meine Kerze brennt im Salzstein. Links davon liegt mein Notizbuch offen….

Sam Cadosch - Zuhause, home, Gedanken, Echtheit, Wahrheit

Was ist „Zuhause“? 

Es gibt Leute, die sagen, dass dein Zuhause da ist, wo deine Familie ist. Andere Menschen sagen, dass es ein Gefühl ist und kein Ort. Und ich hoffe wirklich, dass es Letzteres ist. Denn sonst weiss ich nicht, wo meins ist. 

Ich denke, „Zuhause“ ist es wunderschön. Ich denke es ist etwas sehr berührendes, das Wärme ausstrahlt. Ja, ich denke es ist warm da. Und gemütlich. Ich denke es ist sicher, kreativ und beruhigend. 

Egal welcher Sturm draussen tobt. 

Ich glaube es ist still da. Still und beruhigend. 

Ist „Zuhause“ immer in mir? 

Schreiben, schreiben

Ich habe euch ja schon oft erzählt, dass ich es liebe zu schreiben. Dass ich es brauche zu schreiben. Und damit waren nie bloss Blogartikel gemeint. Ich schreibe schon mein Leben lang.

In meinem ganzen Leben habe ich bestimmt doppelt so viele Seiten mit Gedanken beschrieben als in all den Jahren in der Schule mit Schulmaterial.

Ich weiss gar nicht genau was ich euch hiermit sagen will. Oder was es ausdrücken soll. Ich sass bloss einfach gerade hier und hatte eine kleine Lebenskrise. Die schon jetzt wieder vorbei ist. Und in dieser kurzen Zeit musste ich meine Gedanken über „Zuhause“ aufschreiben. Weil es Gedanken sind, die sonst da hängen bleiben und belastender werden mit jeder Sekunde, in der sie da sind.

Das Schöne am Schreiben ist, dass du die bedrückendsten Dinge so aufschreiben kannst, dass sie schlussendlich sehr schön da auf dem Papier stehen.

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Wahrscheinlich wollte ich mit diesem Beitrag hier einfach eine andere Seite von mir zeigen. Denn die hier gibt’s auch noch. All die Dinge, die ich ständig lerne und mit euch teile, all die Dinge die schlussendlich zu was unglaublich Positivem wurden, waren einmal solche Gedanken. Die wahrscheinlich alle mal sehr erdrückend waren. Bis ich sie aufgeschrieben und in was Schönes verwandelt habe.

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Photo by Álvaro Serrano on Unsplash

Wisst ihr, es gibt da viele Kapitel in meinem „Ich“, die noch nicht fertig geschrieben sind. Die noch offen dastehen und unverarbeitet warten, bis ich was mit ihnen anfange. Und damit bin ich nicht die einzige. Ich denke wir alle haben sie. Diese Kapitel.

Und ich habe manchmal sogar Angst, meine Kapitel zu öffnen. Und wenn ich sie zu lange im Dunkeln warten lassen kommen sie irgendwann von selbst raus und zeigen sich mir.

Dass ich diese Kapitel habe, weiss ich schon sehr lange. Und früher dachte ich immer, dass ich noch etwas im Aussen abschliessen muss. Dass ich noch irgendwas tun muss, um sie abzuschliessen. Und manchmal habe ich das sogar versucht. Jedesmal bin ich gescheitert.

Heute denke ich, dass diese Kapitel in der Stille zu Ende geschrieben und geschlossen werden. Ich denke irgendwann wird es ruhig und unbeschwert. Dann, wenn diese Kapitel ein Ende gefunden haben. Und dieses Ende muss nicht erst „passieren“. Es ist schon längst „passiert“. Sie müssen akzeptiert und abgeschlossen werden. Das ist alles. Und alles ist manchmal ein bisschen viel.

Das hier ist pur. Es könnte nicht echter sein. Und ich denke es wird einige Menschen geben, die diese Worte hier lesen und merken, dass sie nicht alleine sind.

Und weisst du was? Ich habe meine Ruhe wieder gefunden. Die ich jetzt drei Tage lang gesucht habe. Sie hat mich ständig begleitet. Diese innere Unruhe. Sie hat mich beinahe aufgefressen. Ich konnte nicht mehr „sein“. Weil die Gedanken im Kopf zu laut waren. Immer lauter wurden.

Und jetzt ist Stille eingekehrt.  Es ist vorbei.

Danke, dass du mich begleitet hast.

Wenn ich falle, dann ist da kein Halt mehr. 
Und trotzdem weiss ich, dass ich mir keine Sorgen machen muss. 
Dass ich eigentlich genau da bin wo ich sein muss. 
Dass mich das wieder näher zu mir selbst bringt. 
Lass‘ dich darauf ein. Lass‘ dich fallen. 


Was machst du, wenn du deine Balance verloren hast? 


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