Woche 3, was willst du mir damit sagen? | Lifeupdate

Wisst ihr, es gibt solche Momente, da denke ich über ein Thema nach und bekomme das Bedürfnis daraus einen Blogartikel zu machen. Egal ob’s was ist, was mich aufgeregt hat, was was mich positiv überrascht hat oder eine Lektion aus einem Buch. Irgendwann setze ich mich dann vor mein MacBook und weiss genau über welches Thema ich schreiben will. Und so entstehen auch die meisten Blogartikel. Ich habe sogar manchmal Gedanken, die ich mir für ein anderes mal aufschreibe, um dann einen Blogartikel daraus zu machen. Und ich hätte auch für diese Woche immer noch unangesprochene Themen und könnte direkt loslegen mit einem davon.

Aber ich habe keine Lust.

Welcome to my life

Ja, das gibt’s wohl bei uns allen mal. Dass wir einfach keine Lust haben.

Ich weiss eigentlich schon seit Freitag, dass ich keine Lust habe, über ein spezifisches Thema zu schreiben und wieder super Lebenslektionen zu posten, weil’s die grad‘ einfach nicht gibt. Nicht, dass das schlecht wäre – es ist einfach so.

Und ich war die ganze Zeit so hin und hergerissen zwischen „Soll ich einfach trotzdem was schreiben zu einem speziellen Thema?“ und „Fuck off, ich lass‘ es einfach sein und schreibe dann wieder, wenn ich mich danach fühle.“.

Sam Cadosch - Woche, thoughtful. schreiben

Photo by Aaron Burden on Unsplash

Naja und was jetzt hier entsteht ist eine Mischung aus beidem. Ich schreibe. Aber nicht über ein spezifisches Thema, sondern einfach über das, was ist. So eine Art Lifeupdate aus dieser Woche, würde ich sagen.

Der Grund, wieso es für mich ursprünglich nur die Auswahl zwischen „Spezifisches Thema“ oder „gar nichts“ gegeben hat, war, dass ich dachte, ich muss hier Content liefern, der euch weiterbringt. Und das ist ja auch mein Ziel.

Aber dann auf einmal stellte ich mir selbst die Frage, ob sowas denn authentisch ist? Und ich kam zur Schlussfolgerung, dass es das überhaupt nicht ist. Und deshalb schreibe ich jetzt hier einfach mal wie’s ist. Wie ich mich fühle und was so los war diese Woche. Einfach frei aus dem Herzen. Sowas wie ein öffentliches Tagebuch.

Wie war denn meine Woche?

Diese Frage stelle ich mir gerade. Und ich weiss nicht, was die Antwort darauf ist. Denn jetzt hier würde ich nicht sagen, dass es ne ultrageile Woche war. Das war sie nämlich nicht. Aber war es eine schlechte Woche deswegen? Ich glaube auch nicht.

Manchmal habe ich solche Phasen, da denke ich, dass so vieles schlecht gelaufen ist, aber eigentlich ist es nur die momentane Laune, die das sagt. Deshalb habe ich gelernt nichts mehr zu beurteilen, wenn ich mich so fühle. Jedenfalls nicht endgültig.

5 Stunden später…

Ich habe das Schreiben hier „kurz“ unterbrochen, weil ich einfach sowas von nicht im Modus zum Schreiben war. Mittlerweile war ich aber draussen und hab‘ gegessen. Jetzt fühle ich mich wieder ziemlich gut und so macht das Ganze wohl auch mehr Sinn 😀

Und jetzt zurück zu meiner Woche…

Book around the world project

Gestern und heute war ich noch intensiv mit meinem Buch beschäftigt, das ich um die Welt schicke und habe meine Seite(n) fertig geschrieben. Heute Morgen habe ich es dann auch schon auf die Post gebracht und nach Belize zu einem Freund geschickt. 🙂 Ich freue mich wirklich unglaublich, dass dieses Projekt jetzt seinen Lauf nimmt und das Buch auf dem Weg ist 😀

Ich werde das gleiche wahrscheinlich auch noch im deutschen Raum machen, weil die Nachfrage hier recht gross war. 🙂 Stay tuned for that ☺️

Raum Umgestaltung

Etwas, was mich in letzter Zeit extrem runtergezogen hat, war mein Zimmer. Oder mein Arbeitsbereich. Denn ich habe keinen Arbeitsbereich mehr.

Eigentlich hatte ich einen Tisch im Wohnzimmer, wo ich mich hinsetzen und meine Sachen erledigen konnte. Seit ich diese Herausforderung mit der Lunge im November hatte, bin ich plötzlich allergisch auf unsere Ratten. Glaube ich auf jeden Fall. Denn wenn ich längere Zeit im Wohnzimmer verbringe, bekomme ich wieder schlecht Luft.

Das ist der Grund, wieso ich mich in’s Zimmer zurückgezogen habe, wo ich aber keine Möglichkeit zum sitzen habe. Nur ein Bett und ein Sitzsack, was auf Dauer echt übelst nervig und unbequem ist.

Deshalb habe ich heute entschieden, dass sich hier was ändern muss und zwar sofort. Morgen wird sich herausstellen, ob mein Plan aufgeht mit der Möbelumstellung oder nicht. Wenn nicht, wird’s wohl nächste Woche, bis ich es hier wieder gemütlich habe – aber das macht nichts. Hauptsache es wird besser 😀

Yoga/Bewegung

Diese Woche habe ich mich wieder mehr bewegt, was toll ist. Denn in letzter Zeit hatte ich echt viel zu wenig Bewegung, weil ich ständig nur am arbeiten und am produzieren war. Das ist gut so, aber die Balance sollte dabei nicht verloren gehen.

Jetzt kommt von selbst immer das Bedürfnis, nach draussen zu gehen oder mindestens ein paar Minuten Yoga zu machen. <3

Balance is key

Und da sind wir wohl beim wichtigsten Punkt. Denn die Balance ist irgendwie nicht nur bei der Bewegung verloren gegangen, sondern überall.

Ich habe eigentlich die Balance überall verloren. Wiedermal 😂 Obwohl ich ehrlich gesagt auch nicht wüsste, wie ich sie besser hätte herstellen können. Denn die momentanen Umstände sind nicht gerade die einfachsten. Eines Tages kann ich vielleicht auch darüber schreiben. Jetzt ist jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Bis dahin: Das Beste draus machen. ❤️

Zeit für ein neues Buch

Ach ja und ausserdem habe ich wieder ein Buch fertig gelesen 🙂 Ich liebe das Gefühl, wenn ein Buch fertig ist und ich wieder ein neues anfangen kann 🙃

Es war übrigens das Buch „Der Innere Kompass: Wege der Spiritualität von Jorge Bucay“

Sam Cadosch - Woche, thoughtful. schreiben - Buch, Jorge Bucay

Ich lese immer so, dass ich ca. 10 Seiten lese und darin wichtige Stellen markiere. Nach ca. 10 Seiten nehme ich mein Notizbuch und schreibe in meinen Worten, was ich jetzt aus diesen markierten Stellen mitnehme.

Meine wichtigsten Punkte aus diesem Buch waren diese:

  • Gib immer dein Bestes. Das Beste ist nicht jeden Tag gleich viel oder wenig. Aber das ist auch nicht massgebend. Es zählt nur, dass du alles gegeben hast, was an diesem Tag möglich war – egal in welcher Hinsicht.
  • Geh‘ einfach los & lerne auf dem Weg. ❤️
  • Fühl‘ dich nicht verpflichtet einen Weg weiterzugehen, wenn die Überzeugung dahinter nicht mehr stimmt.
  • Finde deinen inneren Rhythmus und höre auf ihn.
  • Wir müssen lernen die Fragen zu stellen, die wir fragen wollen, statt einfach irgendwas zu fragen, nur weil wir Angst vor der Antwort auf die eigentliche Frage haben.
  • Bleib‘ in Bewegung.
  • Weck‘ dein inneres Kind auf und folge deiner Intuition.
  • Verzicht ist nichts Schlechtes. Es wurde nur immer so dargestellt. Das Gegenteil von Verzicht ist das Festhalten. Und Verzicht ist die Freiheit.
  • Festhalten schmerzt mehr, als loslassen – in vielen Fällen.
  • Du kannst keine spirituelle Ebene erreichen, wenn du eine Maske trägst. Spiritualität funktioniert nur mit der Wahrheit.

Ok, ich glaub‘ ich hör‘ hier mal auf 🙈 Das waren für mich einige Punkte, mit denen ich mich näher beschäftige oder die mir sehr sinnvoll erscheinen.

Schreibst du dir auch Dinge auf, während do liest?

Seite 21, Kapitel 1

Soweit sind wir schon in diesem Jahr. Schon 3 Wochen sind um und bald fängt schon das zweite Kapitel von 2018 an.

Wenn ich jetzt so diesen Blogartikel lese, finde ich meine Woche eigentlich ganz okay. 🙂 Wahrscheinlich wäre das hier eine gute „Übung“, um meine Zeit besser zu reflektieren.

Wie findest du diese Art von Blogartikel? Soll’s davon mehr geben? Bitte schreib‘ mir deine Meinung dazu in die Kommentare! ❤️


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13 Antworten

  1. Julia sagt:

    Ich finde es ganz wichtig und gut das du über das schreibst was dich gerade bewegt. So entstehen die besten und authentischten Beiträge wie ich finde.

    Ich hoffe dein Projekt Möbelumstellung geht auf.

    Alles Liebe!

  2. Karolina sagt:

    Hm ich kann mich gut in dich hinein versetzen. Ich habe auch oft genug Ideen die mir durch der Kopf schießen aber dann kann ich mich irgendwie nicht aufraffen. Das ist normal und gehört dazu.
    Glg Karolina von https://kardiaserena.at

  3. katy fox sagt:

    haha ich finde mich wieder :I ich hab manchmal auch so viele ideen im kopf aber irgendwie fehlt mir die motivation sie nieder zu schreiben!
    u ja es ist ein tolles gefühlt ein buch ende zu lesen!
    wenn ich ein buch lese mit tollen tipps -schreibe ich auch immer ein paar zeilen in ein extra notizbuch – so hab ich alle tipps gesammelt!
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

  4. Jasca sagt:

    Hallo Sam
    Wie hälst du denn deine Ratten?
    Hobelspäne? Heu? Falls möglich unbedingt mal versuchen, etwas an der Einstreu zu ändern.
    Ich bin Asthmatikerin und wir hatten früher auch Ratten und es ging gut. Sie hatten halt nie Heu und Hobelspäne, aber alte Löchersocken sind auch bequem 😉
    Leider weiss ich nicht mehr, welche Einstreu wir verwendeten.
    LG j

  5. Miss Classy sagt:

    Oh ja, mir geht es da oft ganz ähnlich. Ich habe auch 1000 Ideen im Kopf aber momentan mangelt es mir an Motivation mich hinzusetzen und zu beginnen. Aber ich denke das kennt wahrscheinlich jeder. Ich nehme mir auch ständig vor mehr Bewegung zu machen, aber meistens kommt sie doch zu kurz.
    Liebste Grüße
    Doris
    http://www.miss-classy.com

  6. Soul sagt:

    Your blogs are so inspiring and I like the way you look at life.

    • Sam Cadosch sagt:

      Thank you! I’m so happy about that comment right now! ‚Cause you’re reading a blog that’s not even written in your language… THANK YOU SO MUCH!

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