Wenig ist alles was du wirklich brauchst

Hast du dich schonmal gefragt, was du wirklich brauchst? Was ist dir wirklich wichtig? Es ist so wenig, was wir wirklich brauchen.

Kennst du das Lied „Leichtes Gepäck“ von Silbermond? Ich glaube das sagt so ziemlich alles, was es dazu zu sagen gibt.

Alles muss neu sein und Namen haben

Ist es dir wichtig, dass deine Kleidung von einer bestimmten Marke ist? Folgst du Modetrends und brauchst immer wieder das Neuste, was es zu kaufen gibt?

Es gibt viele Menschen, die so leben. Und ich finde es soll auch jeder so leben, wie er/sie will, keine Frage ☺️ Ich will mit diesem Blogartikel hier bloss ein bisschen zum Nachdenken anregen, was dieses Thema betrifft.

Konsumgesellschaft

Wahrscheinlich gab es noch keine Zeit, in der so viel konsumiert wurde wie heute. In der Shoppen ein Hobby ist und man sich nur noch schlecht von Dingen trennen kann.

Und genau um das geht’s mir hier.

Ich habe mir vor Kurzem mal überlegt, was ich denn wirklich brauche. Und mit „brauchen“ meine ich nichtmal, um zu überleben. Sondern einfach um mein Leben zu leben wie ich es gut finde für mich selbst.

Ich brauche tatsächlich nicht mehr, als ich immer dabei habe im Koffer, wenn ich auf Reisen gehe. Dann habe ich schon alles dabei, was mir wichtig ist.

Ein Buch, meine Kamera, mein MacBook, Ladekabel für alles, Kleider, Portemonnaie, Pass/ID, Zahlungsmittel, Badezimmerartikel (mein Necessaire besteht aus ca. 10 Artikeln mit Zahnpasta etc.). Und das wäre dann schon so ziemlich alles. Denn Zuhause brauche ich schliesslich auch nicht mehr als das 🙂

Alles wirklich Wichtige ist unbezahlbar

Dass Liebe, Freundschaft, Loyalität und all die schönen „Dinge“ nichts kosten wissen wir ja alle. Aber ist es dir auch bewusst?

Mir wurde das erst dieses Jahr richtig bewusst. Ich weiss zwar schon immer, dass Geld nicht glücklich macht und dass Gegenstände nur Mittel zum Zweck sind. Aber dieses Jahr ist es mir bewusst geworden. Wieso weiss ich gar nicht wirklich. Aber das muss ich wohl auch nicht.

Ich habe gar kein Bedürfnis, mir einen Ferrari oder eine Jacke für ein paar hundert Franken zu kaufen. Wieso sollte ich?

Sam Cadosch - wenig, Geld

Gegenstände haben zu viel Macht

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der Geld und solche Dinge viel Macht hatten. Weil ich sie nicht hatte. Und das hat mich immer extrem gestresst. Weil ich dachte, dass ich dann weniger Wert bin oder dass andere dann blöd von mir denken oder ich nicht mithalten kann mit den anderen. Weil ich kein Auto habe und nicht mit auf Shoppintouren gehe.

Und heute bin ich immer noch kein Millionär. Und ich muss auch nicht unbedingt einer sein.

Es ist wirklich sehr wenig, was wir im Leben wirklich brauchen. Und schon das, was ich oben aufgezählt habe ist mehr als man „braucht“.

Ich finde das Gefühl vom wenig haben mittlerweile sogar sehr entspannend. Denn je weniger ich habe, umso weniger habe ich, worum ich mich sorgen muss :P.

Natürlich ist es auch kein Ziel so wenig wie möglich zu besitzen, nur um nicht gestresst sein zu müssen. Aber dazu unten mehr.

Dem Geld hinterher

Die meisten Menschen, die Ziele haben, haben ein grosses finanzielles Ziel. Eine bestimmte Summe im Kopf, die erreicht werden soll. Und das war bei mir auch immer so. Wenn du wenig hast, willst du umso mehr, oder?

Heute denke ich, dass ich alles habe, was ich brauche. Und es ist wenig. Und wahrscheinlich ist es sogar die Tatsache, dass es wenig ist, dass ich mich so darüber freue.

Sam Cadosch - wenig

Wenig = mehr ?

Es ist schwer sich zu verlieren, wenn es wenig gibt, was das zulässt. Weniger ist mehr. Und das stimmt wahrscheinlich so ziemlich überall. Weniger Gedanken, weniger Sorgen, weniger Druck, weniger zum Rumschleppen, weniger was kaputt gehen kann, weniger an das ich denken muss.

Egal wie viel oder wenig ich besitze – es wird genug sein.

Und für all die Menschen, die jetzt denken „Ja, aber ist doch nichts gegen viel Geld einzuwenden, oder…?“ Nein. Natürlich nicht. Es ist nur was dagegen einzuwenden, wenn es zu viel Stress auslöst. Wenn es das grösste momentane Ziel ist. Wenn es eine zu hohe Wichtigkeit eingenommen hat.

Lass‘ los, was du nicht brauchst, um Platz für Schönes freizumachen. 🙂 

Dream big

Und doch bin ich der Ansicht, du solltest so gross träumen wie du willst. Lass dir keine Grenzen setzen bei allem was du tust und willst. Alles ist möglich und nur du selbst kannst dir die Grenzen setzen. Nur du alleine bestimmst, wie du dein Leben leben wirst. Niemand sonst.

Vergiss nur nicht die kleinen Dinge in dieser grossen Welt mit diesen grossen Träumen. <3


Hier findest du mich & meine Gedanken bei Instagram.<3

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16 Antworten

  1. Britta sagt:

    Da hast du so so recht! Mein letzter Erntedank-Post ging in eine ähnliche Richtung, weil ich auch finde, dass man sich das immer wieder mal bewusst machen sollte! Wenn du magst kannst du hier nachlesen: https://fulltime-mami.blogspot.de/2017/10/von-geschenken-und-ernte-dank.html?m=0

  2. Dilan sagt:

    Dieser Beitrag regt einem wirklich zum nachdenken. So schön geschrieben! Wow! <3

    Lots of Love, Dilan from  DILANERGUL

  3. Linni sagt:

    Hallöchen,
    der Beitrag ist wirklich sehr toll und ich finde das Thema echt wichtig, denn heutzutage kauft man sehr schnell etwas nur weil es schön aussieht..

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

  4. Sophia sagt:

    Das hast du toll geschrieben und ich kann dir absolut zustimmen. Es ist nicht viel, was wir wirklich brauchen (ich mag das Lied von Silbermond übrigens sehr!). Dein Beitrag regt auch sehr dazu an, sich vielleicht mal zu überlegen, was man in Zukunft anders machen könnte.

    Liebe Grüße,
    Sophia

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke, Sophia! 🙂

      Oh ja ich auch! Seit es rauskam, höre ich es immer wieder 😀 Es hat extrem viel Kraft, finde ich 🙂

      Freut mich, dass es was auslöst 🤗

  5. Steffi sagt:

    Hey,

    ein nachdenklicher, aber sehr wichtiger Beitrag! Toll, dass du dir darüber solche Gedanken gemacht hast.

    Ich denke mittlerweile immer 2-3 mal nach ob ich gewisse Dinge benötige.

    Lg

    Steffi

  6. meine Liebe, ich bin inzwischen ein richtiger Fan von deinen Beiträgen!!! ganz im Ernst, du triffst nämlich genau den richtigen Ton um zum Nachdenken anzuregen 🙂
    zur Frage, ob man wirklich alles braucht, was man hat, bzw. was man wirklich braucht: aus eigener Erfahrung sagen, das ist doch wirklich überschaubar wenig. als ich durch Nepal und Indien gereist bin, hatte ich ALLES in einem 8 kg-Handgepäckrucksack und selbst das war nich zu viel 😉
    anderseits, manches macht auch einfach nur Spaß 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    • Sam Cadosch sagt:

      DANKE, DANKE, DANKE! Das freut mich unglaublich zu lesen! ❤️

      Ja, es ist echt wenig 😀

      Mega cool, muss ein echtes Erlebnis gewesen sein, deine Reisen! 😍

  7. Nicky sagt:

    So so so ein toller Beitrag und so wahr! Macht richtig nachdenklich, aber auf eine sehr positive Art und Weise. Danke dafür!

    Liebe Grüße, Nicky

  8. Ein wirklich schöner Beitrag. Ähnlich wie dir geht es mir auch. Zur Zeit bin ich aber am Ballast abwerfen. Eigentlich passend zum Lied von Silbermond. Ich habe eine eigene Minimalismus Challenge gestartet. Die man auch auf meinem Blog verfolgen kann. Jeden Tag trenne ich mich von einem Gegenstand aus dem Haus, den ich nicht brauche. Das ist wirklich sehr befreiend.

    Alles Liebe

    Freya
    von http://www.dieplaudertasche.com

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