Super day! SO wird jeder Tag super!

Heute habe ich auf Instagram eine Umfrage gestartet und die Frage lautete „Wie wird dein Tag heute?“. Die Antwortmöglichkeiten waren „Super!“ oder „Weiss ich noch nicht“. Und es freut mich sehr, dass die Mehrheit „Super!“ ausgewählt hat. Trotzdem bin ich überrascht, dass es doch einige hab, die „Weiss ich noch nicht“ abgestimmt haben. Und daran ist auch nichts falsch. Deshalb gibt es ja 2 Auswahlmöglichkeiten.

Trotzdem will ich hier kurz auf dieses Thema eingehen, denn es ist ein Thema, das extrem viel Einfluss auf unseren Tag hat. Positiv oder negativ entscheidest du selbst.

Woher soll ich wissen, ob mein Tag super wird oder nicht?

Hätte mir jemand diese Frage vor ein paar Jahren gestellt, hätte ich wahrscheinlich eine blöde Gegenfrage, wie die oben gestellt. Woher soll ich um 6 Uhr morgens vor der Arbeit wissen, ob jetzt mein Tag gut wird oder nicht? Kann ich in die Zukunft schauen oder was?

Sam Cadosch - super Tag - schlafen

Photo by Matheus Vinicius on Unsplash

Heute stelle ich diese Frage sogar anderen Menschen, um ihre Antworten zu hören. Und da fällt mir immer wieder auf, dass es doch recht viele Menschen gibt, die so sind, wie ich früher war und die so denken.

Ich weiss, wie dein Tag wird

Und in den meisten Fällen kann ich den Menschen, die am Anfang des Tages nicht wissen, wie ihr Tag wird schon voraussagen, dass er nicht speziell super sein wird. Nicht, weil ich es ihnen nicht gönne oder weil ich in die Zukunft schauen könnte – sondern weil diese Frage; bzw. die Antwort darauf sehr viel ausmacht.

Und genau deshalb schreibe ich diesen Blogartikel hier.

Ich habe eine Zeit lang hin und her überlegt, ob ich wirklich über dieses Thema schreiben soll. Weil es für mich mittlerweile sowas von normal ist. Aber das war es nicht immer. Und genauso wenig ist es für einige Menschen, die das hier lesen. Und andere finden vielleicht trotzdem noch den ein oder anderen guten Gedankenanstoss. Und genau dafür schreibe ich.

Du entscheidest selbst!

Du kannst jeden Morgen, wenn du aufstehst, entscheiden, wie dein Tag wird. Ob du mit einem Lächeln aufstehst oder nicht. Ob du dich gesund ernährst oder nicht. Ob du tolle Menschen triffst, oder nicht. Ob deine Arbeit mühsam wird oder nicht. Ob die Zeit schnell vergeht, oder ob du dich langweilst.

Alles kannst du selbst entscheiden.

Das heisst zwar nicht, dass du den ganzen Tag voraussagen kannst und alles genau so passiert, wie du es gerne hättest. Es kann immer noch unerwartet etwas Blödes dazwischen kommen. Und es kann auch sein, dass du auf mies gelaunte Menschen triffst. Oder dass es plötzlich anfängt zu regnen.

Der Unterschied ist aber, dass du darauf ganz anders reagieren wirst, wenn du dich am Morgen schon entschieden hast, dass dein Tag super wird. Denn diese Entscheidung heisst für mich einfach, dass ich das Beste geben werde und mit einer positiven Einstellung in den Tag starte und mich nicht aus der Ruhe bringen lasse.

Und eigentlich ist das schon das ganze Geheimnis.

Dieses Geheimnis kenne ich jedoch schon länger. Und es gab trotzdem noch eine lange Zeit, in der meine Tage nicht super wurden, nur weil ich das dachte. Es musste sich also auch sonst noch einiges ändern, statt nur dieser Gedanke.

Sam Cadosch - Super Tag - B2

6 Tipps, wie dein Tag super wird

Für mich gibt es 6 Punkte, die extrem wichtig sind und die für mich einen super Tag ausmachen. Und diese Punkte teile ich hier einfach mal mit euch!

  • Optimistisch auf den Tag schauen und mich dafür entscheiden, dass der Tag einfach super wird.
    • Das ist einfach der erste Schritt. Den kannst du nicht auslassen oder mal überspringen. Er hat den grössten Einfluss aus den ganzen Tag.
  • Der Tag beginnt am letzten Abend – geh‘ entspannt schlafen.
    • Wenn ich in’s Bett gehe und mich kurz davor noch aufgeregt habe, oder mich einfach gestresst fühle, wache ich am Morgen auch wieder so auf. Deshalb gehe ich nicht mehr mit so einer Energie in’s Bett. Wenn es vorkommt, dass ich mich nicht ruhig und gelassen fühle, setze ich mich hin und atme einfach mal durch, um herauszufinden, was überhaupt der Grund dafür ist.
  • Der Morgen hat mehr Einfluss, als ich immer dachte.
    • Es gibt diese Menschen, die immer sagen „Wie dein Morgen ist, so wird dein Tag.“ Oder so 😂 Und ich war immer die, die dann dachte „So wild wird das ja wohl nicht sein, wenn mein Morgen halt scheisse läuft. Dann wird’s halt ab dem Mittag besser.“ Diesen Ansatz finde ich auch heute nicht mal so blöd, warum siehst du in den weiteren Punkten. Trotzdem stimmt es aber auch, dass der Morgen sehr viel beeinflusst. Und natürlich darf ein Morgen auch mal nicht so super laufen. Was für mich dann aber wichtig ist: Dass ich den Morgen akzeptiere und kurz reflektiere. Dass ich nicht einfach denke „Ja, dann war der Morgen halt blöd.“, sondern dass ich mir kurz Zeit nehme, und mir sage, dass das ok ist so und ich JETZT wieder alles im Griff habe – nicht erst am Mittag oder am Abend. Weil diese unruhige Energie einfach viel zu viel Platz einnimmt.
  • Wenn der Morgen nicht ganz so super lief, ist nicht der ganze Tag am Arsch.
    • Und hier sind wir schon bei dem Punkt, den ich oben erwähnt habe. Es kann vorkommen, dass eben doch nicht ganz so alles läuft am Morgen, wie es sollte. Das ist auch vollkommen okay und natürlich. Meiner Meinung nach sollte man sich nicht vom Morgen abhängig machen und denken der Tag ist jetzt sowieso vorbei weil der Start eben nicht so super lief.
  • Gönn‘ dir Pausen
    • Das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Punkte bei diesem Thema. Früher hatte ich jeden Tag eine Pause. Eine grosse. Am Abend, wenn ich sie dringend brauchte nach diesem stressigen Tag. Das ist meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Wieso machen wir nicht mal Pausen, BEVOR wir sie dringend brauchen und nicht mehr weitermachen können? Schlussendlich ist es nicht mehr Zeit, die wir mit Pause machen verbringen, wenn wir sie frühzeitig machen – aber die vielen kleinen Pausen machen den ganzen Tag viel effektiver und entspannter.
  • Ein super Tag kann auch mal traurig und motivationslos sein!
    • Und ich glaube zu diesem Punkt hier starte ich kurz ein „neues Kapitel“, denn das hier erscheint mir fast wichtiger als alles andere.

Ein super Tag kann auch mal traurig sein

Ja, wie erkläre ich jetzt am besten, was ich meine… Ein super Tag kann auch mal traurig, motivationslos und unproduktiv sein!

Ich hatte immer so ein Bild von „super Tag“ im Kopf, in dem ich alles im Griff haben muss. Wo ich am Morgen mit der Sonne aufstehe, super aussehe, meinen Tee gemütlich draussen auf dem Balkon trinke, während ich dem Vogelgezwitscher zuhöre und danach den Tag mühelos packe und alles auf die Reihe bekomme ohne dabei auch noch müde und gestresst zu werden.

Sam Cadosch - super Tag - alles unter Kontrolle

Photo by rawpixel.com on Unsplash

Und zugegeben: Das ist so ein Tag, den ich gerne immer wieder erlebe.

ABER: Meiner Meinung nach geht es nicht darum, dass jeder Tag so makellos wird. Das wäre ziemlich strange.

Es geht darum, jeden Tag das beste zu geben. Jeden Tag einfach das beste daraus zu machen. Und das Beste muss nicht jeden Tag besser werden. „Das Beste geben“ sieht jeden Tag anders aus und ist jeden Tag okay, so wie es ist. 

Mein Bestes sah gestern so aus: Schlafen, schlafen, schlafen, alle Pläne für den Tag über den Haufen werfen und einfach rumliegen und Filme schauen. Und mir bewusst sein, dass nicht mein Leben schlecht ist, sondern nur dieser Tag nicht so toll läuft.

Und wenn ich heute zurückschaue muss ich sagen, dass gestern ein super Tag war. Ich habe mein Bestes gegeben, das eben möglich war. Ich war gesundheitlich nicht fit, hatte irgendwas mit dem Magen, das mich ziemlich mitnahm und in’s Bett zwang. Und ich hatte die Stimmungsschwankungen des Lebens! Ich glaube das sind irgendwie „Nebenwirkungen“ vom Hormone absetzen (Hier findest du den Artikel zu diesem Thema).

Früher wenn solche Dinge passiert sind war ich mir überhaupt nicht bewusst, wie mich meine Gedanken in eine krasse Abwärtsspirale ziehen, die mich danach wieder unglaublich viel Kraft rauben wird, um wieder hoch zu kommen. Ich habe mich dann so über mich selbst geärgert, dass ich nicht „voll funktionsfähig“ war und die Dinge nicht erledigt habe, die ich mir vorgenommen habe. Ich habe mir nicht eingestanden, dass es sinnvoller ist, einfach mal langsam zu machen und meine Gedanken nicht so ernst zu nehmen.

Dein Bestes ist nicht jeden Tag gleich gut. Und das soll es auch nicht sein. Ein super Tag ist ein Tag, an dem du einfach dein Bestes gegeben hast und zwar so, dass du deine innere Balance behältst.

Ein Tag, an dem ich viel geleistet und produziert habe, aber innerlich nicht mehr bei mir bin, ist für mich nicht mehr halb so erfolgreich wie ein Tag, an dem ich ausgeglichen bin, aber nicht ganz so viel geschafft habe.

Welcome, super day!

So, und jetzt wünsche ich dir einfach einen super day. Oder einen super Abend!

Ich hoffe, dass dir meine Sichtweise auf dieses Thema etwas gebracht hat für dein Leben, oder dass du einfach ein paar ruhige Minuten hattest, als du diesen Artikel hier gelesen hast.

Danke, dass du da bist. ❤

Was macht für dich einen super Tag aus? 


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22 Antworten

  1. Sarah sagt:

    Ein super Tag ist für mich wenn ich abends zufrieden ins Bett falle 😛 oder so wie momentan frei habe. Da kann es nur super werden. Ich finde auch das es eine Einstellungssache ist. Steht man morgens schon mit mega schlechter Laune auf und denkt sich „so ein beschissener Tag“ dann wird es wohl auch ein solcher.

  2. wieder ein super und sehr hilfreicher Beitrag meine Liebe! ich bin auch absolut der Übetzeugung, dass die Tag so wird, wow man ihn persönlich beginnt … wenn man halt morgens mal aufwacht und alles ist doof, ist das auch okay! man muss halt nur akzeptieren!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  3. Carrie sagt:

    Vielen Dank für deinen motivierenden Beitrag. Deine Tipps werde ich auf jeden Fall beherzigen
    http://carrieslifestyle.com

  4. katy fox sagt:

    wow das hast du aber toll zusammengefasst! hab es so auch noch nie gesehen aber ich kann dir nur zustimmen – sein sehr motivierender beitrag mit sehr tollen tipps – ab sofort wird mein tag toll 🙂
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

  5. Wieder ein sehr toller Post! Ich bin ein sehr positiver Mensch und das ist für mich schon mal fast eine Grundvoraussetzung, dass ein Tag gut wird. Ich habe nun auch gelernt, Pausen auch an stressigen Tagen zuzulassen und das ist einfach Gold wert!

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

  6. Anni sagt:

    Oh ja ich kann schon damit rechnen, dass mein Tag schlecht wird, wenn ich am Abend zuvor wieder irgendwann zu spät ins Bett bin und dann morgens einfach nicht rauskomme. Dann starte ich schon mit schlechter Laune. Seitdem lege ich echt viel Wert auf den Abend zuvor. Am Morgen selber ist mir immer viel Zeit wichtig, ich hasse es hetzen zu müssen und nehme mir gern zeit zum fertig machen und frühstücken 🙂 Dann wird der Tag gleich viel besser

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

  7. Martina sagt:

    Ich gehe davon aus, daß mein Tag immer gut wird. Manchmal, wenn mein Umsatz am Tag zuvor schlecht war, schicke ich einen Gedanken gen oben (Himmel, Universum, was auch immer) und bitte, daß es heute besser wird. Das mache ich auch bei privaten Situationen. Und tatsächlich klappt es meistens.
    Egal, wie organisiert oder unorganisiert ich in den Tag starte, es ändert sich immer und es passiert etwas, was wieder alles durcheinander bringt. Deswegen habe ich mir angewöhnt, nach hinten raus einen kleinen Zeitraffer zu haben, damit ich alles schaffe, was zu tun ist, bevor die Kinder in der Türe stehen.
    VG Martina

  8. Carry sagt:

    Ehrlich gesagt muss, zumindest für mich, nicht jeder Tag super werden, das Leben wäre sonst auch viel zu langweilig. Dennoch finde ich deine Tipps wirklich gut 🙂

    Liebe Grüße
    Carry

  9. Dorie sagt:

    Oh wow, was für ein super Artikel. Ich kenne das zu gut mit den negativen Gedanken und habe auch festgestellt, dass es wirklich einfach Einstellungssache ist, wie ein Tag wird und dass positive Gedanken einen positiven Tag bringen. Einfach richtig schön dein Beitrag 🙂
    Liebste Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

  10. Derya sagt:

    Endlich habe ich mir mal wieder bewusst die Zeit für deinen Artikel nehmen können und beim lesen mal wieder gemerkt wie sehr wir uns in unserem Denken und Handeln ähneln. Du bringst es so toll auf den Punkt und ich wünsche, dass es bei so einigen da draußen ankommt.❤️

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke für deine Worte, Derya! Das freut mich wirklich so sehr zu lesen! <3 Und ja, wir sind wirklich in vielen Hinsichten sehr ähnlich <3

  11. Jimena sagt:

    Sehr schöner und hilfreicher Beitrag! Genau das, was ich gerade gebraucht habe 🙂

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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