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Selbstdisziplin – 6 Tipps, wie du bei der Sache bleibst

Sammy C - Selbstdisziplin : self-discipline - cover

Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben, aber das hier ist tatsächlich der gewünschte Beitrag über Selbstdisziplin. Immer wieder fragt ihr mich auf Instagram, ob ich mal einen Blogpost über Selbstdisziplin schreiben kann. So here we go!

Sammy C - Selbstdisziplin : self-discipline 2 DE

Selbstdisziplin als einziger Erfolgsweg

Nie im Leben habe ich mir wirklich Gedanken über Selbstdisziplin gemacht. Ich ging einfach jeden Tag zur Arbeit und habe nach der Arbeit noch die Dinge erledigt, die ich erledigt haben wollte. Da gab es noch nie ein Problem für mich und ich hatte eigentlich immer schon das Gefühl gut vorwärts zu kommen und ich habe auch immer meine Sachen erledigt bekommen.

Als ich dann aber 2016 meinen Job gekündigt habe, weil ich mich entschieden habe auf eigene Faust zu leben und mein Geld mit Freelance Jobs und sonstigen Projekten zu verdienen, bekam Selbstdisziplin auf einmal einen sehr hohen Stellenwert.

Gestern bin ich zufällig auf YouTube auf ein Video von Mel Robbins gesehen. Sie sagt darin genau das, was „sein eigener Boss sein“ ziemlich gut und ehrlich beschreibt:

„Es kommt niemand und sagt dir, du sollst jetzt den Fernseher ausschalten. Oder zum Training gehen. Es kommt niemand, der dir in der Arsch tritt. Einfach niemand.“

Genau das kann sich niemand so richtig vorstellen, der nicht selbstständig ist. Ich habe es mir vorher auch immer als unendliche Freiheit vorgestellt – und das ist es auch! Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diesen beruflichen Weg eingeschlagen habe.

Es ist ein herausfordernder Weg – aber der richtige für mich.

Das mit der Selbstdisziplin ist aber tatsächlich so ein Ding, das ich auf diese Art und Weise vorher nicht kannte; denn ja, es ist so, dass du einfach alles selbst regeln musst. Du musst selbst schauen, was du tust und wann du es tust. Du kannst dir auch Pausen gönnen. Eine Menge vielleicht – aber dann musst du auch die Konsequenzen daraus selbst tragen, weil niemand sonst für dich verantwortlich ist.

Was brauche ich, um selbstdiszipliniert zu sein?

Meiner Meinung nach die wichtigsten „Zutaten“ für einen selbstdisziplinierten Alltag sind Motivation, bzw. das richtige „Warum“ und ein Plan.

Das Warum

Schlussendlich geht es etwa überall im Leben nur darum zu wissen, warum man gewisse Dinge tut. Das Warum hinter den Aktionen ist die Motivation, Dinge überhaupt anzupacken.

Du wirst nicht nach der Arbeit zu Hause für deine persönlichen Ziele arbeiten, wenn du keinen Sinn dahinter siehst. Du wirst auch nicht deine Ernährung umstellen und dich daran halten, wenn du keine richtige, tiefgründige Motivation dahinter hast.

Dieses „Warum“ muss auch überhaupt nicht komplex sein. Es muss einfach nur von Herzen kommen. Ob du etwas tust, weil es einfach deine Leidenschaft ist und es dich glücklich macht, ist das ein genauso gutes Warum, wie wenn du ein grosses Ziel hast und dafür arbeitest und die einzelnen dafür Schritte machst.

Ein Plan

Ich denke ich kann mich selbst guten Gewissens als Organisationstalent bezeichnen. Pläne aufstellen und meinen Alltag organisieren kann ich ohne Probleme. Bei mir ist passiert es dann eher, dass ich mich überarbeite, als dass ich nicht vorwärts komme oder nicht weiss wo anfangen.

Deshalb sehen meine Pläne momentan ziemlich locker aus. Zurzeit schreibe ich mir in meine Agenda einfach die wichtigsten Dinge, die ich an dem Tag erledigen muss. Meistens sind das 3-4 Sachen.

Früher habe ich meinen Tag wirklich total durchgeplant. Von morgens bis abends wusste ich immer ganz genau, wann ich was mache und wie lange ich dafür etwa brauchen werde. Den letzten Haken für die letzte erledigte Aufgabe habe ich immer kurz vorm ins Bett gehen gesetzt und so ging’s dann jeden Tag ohne Pause weiter.

Für mich war das dann irgendwann zu viel und ich konnte irgendwie nichts mehr geniessen. Alles passierte unter Stress, weil ich so schnell wie möglich alles abhaken wollte.

Da habe ich gemerkt, dass diese Art von Planung nicht mehr gut für mich ist.
Für jemand anderen kann das aber genau die perfekte Art, seinen Tag zu planen sein!

Sammy C - Selbstdisziplin : self-discipline - cover

5 Tipps, für mehr Selbstdisziplin

Das wichtigste, um selbstdiszipliniert deinen Alltag zu meistern sind wie gesagt Motivation und ein gewisser Plan. Ich möchte dir aber noch 6 weitere Gedankenanstösse und Tipps geben, die mir persönlich täglich helfen:

  1. Langsamer ist schneller
    • Diszipliniert sein hat nichts damit zu tun, alles so schnell wie nur möglich zu erledigen. Oft denkt man, dass Geschwindigkeit etwas damit zu tun hat – hat es aber nicht. Es geht darum, Qualität zu liefern. Nimm‘ dir Zeit, um deine Aufgaben auszuführen und mach‘ dir keinen Stress.
  2. Herausforderung: Ja, Druck & Stress: Nein
    • Sich Ziele setzen ist sehr wichtig. Diese dürfen ruhig auch herausfordernd sein. Aber sie sollen dich nicht komplett unter Druck setzen und Stress auslösen. Das wäre kontraproduktiv, weil so ziemlich schnell die Freude an der „Arbeit“ verloren geht.
  3. Gönn‘ dir Pausen!
    • Pausen sind sehr produktiv! Das musste ich zuerst mal lernen und auch umsetzen. Es gab viele Zeiten in meinem Leben, in denen ich mir einfach keine Pausen gegönnt habe, weil ich ständig produktiv sein wollte. Meistens lief es dann darauf raus, dass irgendwann die ganze Energie weg war und ich eine lange „Zwangspause“ brauchte. Und DAS ist unproduktiv. Deshalb: Gönn‘ dir täglich Pausen und sorge für eine gewisse Balance, damit du mit Freude dran bleiben kannst.
  4. Finde deine Art zu planen
    • Wie oben schon erwähnt, ist das Thema „planen“ ein sehr wichtiger Aspekt, wenn es um Selbstdisziplin geht. Ein Plan ist schon die halbe Arbeit – weil einfach alles viel einfacher geht, wenn du eine gewisse Struktur hast. Deshalb: Finde für dich die richtige Art zu planen. Die einen brauchen einen kompletten Tagesplan, der jede Kleinigkeit beinhaltet, während andere nur ihre Wochen ToDo’s aufschreiben. Jede Art ist richtig! Finde die, die dir am besten gefällt.
  5. Bleib‘ dir selbst treu
    • Eigentlich ganz logisch, dass es wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben, oder? Ja. Eigentlich schon. Trotzdem hat man den Fokus schneller mal verloren, als man denkt. Egal auf welches Ziel du hinarbeitest: Sei dir immer selbst treu. Es gibt so viele Ablenkungen und Einflüsse, dass es leicht passieren kann, dass du auf einmal Wege einschlägst nur weil es alle anderen machen oder weil es vielleicht „eine Abkürzung“ sein könnte. Frag‘ dich deshalb immer wieder, ob du diesen Weg wirklich selber wählst und ob dir deine Vorgehensweisen immer noch gefallen
  6. Selbstreflexion
    • Wie in Punkt 5 erwähnt ist Selbstreflexion enorm wichtig in einem selbstdisziplinierten Leben. Es führt kein Weg darum, dich immer wieder zu reflektieren und dir sicher zu sein, dass du auf dem richtigen Weg bist.

All diese Punkte sind enorm wichtig für mich. Die einen fallen mir leichter und passieren automatisch, während ich mich an andere immer wieder selbst erinnern muss. So sind wir alle verschieden.

Gibt es Punkte, die hier nicht aufgelistet sind, die für dich unglaublich wichtig sind, um mit Selbstdisziplin durch’s Leben zu gehen? Schreib’s gerne in die Kommentare! ❤️

Ich hoffe dieser Artikel hat dir wieder ein bisschen Inspiration oder den ein oder anderen Gedankenanstoss mitgegeben☺️


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