Januar 2017: „Ich möchte Menschen inspirieren und meine Liebe zum Schreiben dafür nutzen können. Ich werde einen Blog starten und dort über all meine Herzensthemen schreiben.“ Diesen Satz habe ich gerade in meinem alten „Gedankenbuch“ gefunden. Vor 10 Monaten habe ich das aufgeschrieben und mir dieses und andere Ziele gesetzt. Und hier heisst das Stichwort: Reflektieren.

Verstaubte Ziele

So nenne ich die Ziele, die ich mal aufgeschrieben habe und nie mehr angeschaut habe. Das sind meistens grössere Ziele und nicht nur die kleinen Tagesziele die ich am Abend abhake oder eben nicht. Ziele die aufgeschrieben und vergessen werden verstauben.

Ich habe ein Visionboard in meinem Zimmer, das ich seit einem Jahr nicht mehr verändert habe. Da stehen immer noch Ziele für’s 2016 drauf. Ich sehe dieses Brett zwar täglich, nehme es aber nicht wahr. Seit ich die Ziele aufgeschrieben habe, haben sich meine Muster, wie ich arbeite komplett geändert und die alten Ziele sind irgendwie vertaubt und stehen unerreicht immer noch da. Das muss ich unbedingt diese Woche noch ändern. Aktualisieren, reflektieren.

Manche denken jetzt vielleicht ob das ein schlechter Witz ist, weil es genau von MIR kommt. Ich erzähle immer was von Zielen und vom Ziele erreichen.

Aber auch ich bin noch am lernen. Zum Glück.

Als ich diesen Blog gestartet habe im März hatte ich nicht unbedingt vor, gewisse persönliche Details hier zu präsentieren so wie ich es in den letzten Wochen und Monaten getan habe. Da dachte ich mir, dass ich einfach mein „Wissen“ über Persönlichkeitsentwicklung weitergebe, damit ihr davon profitiert. Anhand von Anleitungen und Beispielen. So sahen meine ersten Blogartikel aus.

Und der Sinn hat sich auch nicht geändert. Genau das mache ich immer noch. Oder das ist auf jeden Fall das Ziel. Aber ich will nicht ein Lehrer oder Coach sein. Sondern Erfahrungen aus erster Hand wiedergeben können und auch Dinge zeigen können, die ich nicht gut gemacht habe. Denn so kann ich auch gleich weitergeben was ich jetzt daraus mitnehmen konnte 🙂

Reflektieren ist der Schlüssel zum Erreichen der Ziele

Lange dachte ich, dass es darum geht sich Ziele aufzuschreiben und diese zu erreichen. Natürlich ist das auch der Sinn, wenn man Ziele aufschreibt. Aber wir dürfen nie vergessen, wie wichtig es ist, die Ziele auch zu reflektieren.

Es ist extrem schön nach einiger Zeit wieder zu sehen, dass man weitergekommen ist. Wenn man alte Ziele liest, die man für dieses Jahr gemacht hat und dann sieht dass man tatsächlich viel weiter ist, als zu dem Zeitpunkt des Aufschreibens ist das ein unglaublich schönes Gefühl. <3

Heute denke ich, dass Ziele auch nur dann einen Wert haben. Wenn wir sie reflektieren und darauf aufbauen. Mit den Ziele arbeiten.

Sam Cadosch - Reflektieren, Brücke, laufen - Tagebuch

Gedanken, Tagebuch, etc.

Vor einigen Tagen habe ich angefangen so eine Art Tagebuch zu führen. Da rein schreibe ich all die Dinge, die ich im Kopf habe. Damit kann ich meinen Tag reflektieren und „Probleme“ loswerden, die ohnehin nur im Kopf bestehen.

Ich habe ja schon gefühlt 100 Mal geschrieben, wie wichtig es ist, Dinge niederzuschreiben. Und genau da sieht man das wieder extrem. Es tut einfach gut, die Gedanken aus dem Kopf auf Papier zu bringen. Nicht nur weil sie dann aus dem Kopf sind.

Hier sind ein paar Gründe, wieso ich es gut finde, sowas wie ein Tagebuch zu haben…

  • Weil du mit den Händen etwas schreibst, aktivierst du Hirnregionen, die wir heutzutage im digitalen Zeitalter nicht mehr so oft brauchen.
  • Wenn du etwas aufschreibst, was dich im Kopf blockiert und schlecht fühlen lässt, fällt es leichter, das „Ding“ loszulassen.
  • Du kannst deinen Tag reflektieren und merkst, was du aus deiner Zeit wirklich gemacht hast. (Ich habe eine App in der ich fast täglich aufschreibe, was ich gegessen habe. Nicht weil ich wissen will, wie viele Kalorien das waren oder welche Nährwerte das Essen hatte. Sondern einfach um mir besser klarzumachen, wie ich mich ernähre. Ausgeglichen oder nicht. Gesund oder nicht. Das ist etwa das gleiche Prinzip.)
  • Du lebst bewusster. Das Beispiel mit dem Essen passt auch hier wieder. Du weisst zwar vielleicht was du gegessen hast, aber du denkst nicht mehr darüber nach, wenn es vorbei ist. Und so ist es mit dem Leben oder auch einfach nur mit einem Tag. Du weisst schon, was du getan hast. Aber du denkst nicht bewusst darüber nacht.
  • Zeit für dich.
    Wenn du dir Dinge aufschreibst, um zu reflektieren oder auch einfach um was loszuwerden, bist du ganz bei dir und in deiner Welt. Und genau solche Minuten am Tag sind extrem wertvoll.

Wie machst du das? Hast du auch sowas wie ein Tagebuch? 


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