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4 Tipps, um produktiv zu bleiben und dich selbst zu motivieren

Hell yes! Ich freue mich so unglaublich auf diesen Artikel hier! Damals, als ich meinen Blog gestartet habe, habe ich oft Artikel über Ziele, Produktivität, Motivation und was sonst noch so dazugehört, geschrieben. Produktiv war ich in den letzten Wochen und Monaten auf jeden Fall. Wie das Leben aber so ist, kommen manchmal Dinge dazwischen, die alles andere in den Vordergrund rücken.

Bei mir war das dieses Jahr so. Ich war zwar trotzdem (fast) immer produktiv – hatte aber andere Themen im Kopf, die ich niederschreiben und teilen wollte.

In den letzten zwei Wochen war ich aber in so nem richtigen „Productivity-flow“, was mich meeega freut! Deshalb teile ich hier ein paar Erfahrungen und Tipps, die auch dir helfen können, produktiv zu bleiben (oder zu werden) und Motivation zu finden. ❤️

Sammy C - produktiv, do more
Photo by Carl Heyerdahl on Unsplash

Was ist „produktiv“?

Wir haben alle eine gewisse Vorstellung davon, was produktiv ist und was nicht. Die meisten Menschen würden sagen, dass es produktiv ist, an etwas zu arbeiten. Sie würden aber auch sagen, dass es unproduktiv ist, auf der Couch zu liegen und Netflix zu schauen.

Ich habe gerade kurz gegoogelt, was die Definition von produktiv ist. Folgendes habe ich gefunden:

Produktiv bedeutet „Produkte hervorbringend“, „schöpferisch“, „fruchtbar“, „arbeiten“, „tätig sein“.

Bis vor Kurzem habe ich Produktivität immer nur mit Arbeit verbunden. Wenn produktiv aber z.B. auch fruchtbar bedeutet, bin ich doch auch produktiv, wenn ich z.B. meditiere und mich dafür öffne, oder nicht?

Schreib‘ mir gerne in die Kommentare, wie du das siehst! 🙂

Produktivität hat mich krank gemacht

Das Thema Produktivität ist in meinem Leben immer sehr präsent, weil ich selbstständig bin. Ich muss mir immer genau überlegen, wann ich was mache, weil vom Nichtstun überlebt keiner. 🙂

Dieses „ich muss immer produktiv sein“, war aber auch eine lange Zeit eine grosse Last in meinem Leben. Es gab so viele Wochen, an denen ich am Stück nur gearbeitet habe. Letztes Jahr habe ich z.B. den ganzen Sommer lang gearbeitet und kam gar nicht so richtig aus dem Haus. Auch als ich in Island war, habe ich jeden Tag wie verrückt weitergearbeitet und jeden Tag ein YouTube Video rausgehauen.

Damals war das alles noch okay. Es war nicht zu viel. Wenn du das aber eine lange Zeit lang machst, ist es irgendwann zu viel und der Körper fängt an dich auszubremsen, indem er krank wird. Wie ihr wisst, ist mir genau das passiert.

Sammy C - produktiv - kopf hängen lassen

Seit zwei Wochen bin ich jetzt gesundheitlich endlich wieder so fit, dass ich mich wirklich wohl fühle und keine Einschränkungen mehr habe. Dafür bin ich so unglaublich dankbar. ❤️

In diesen zwei Wochen habe ich auch gelernt, was es für mich bedeutet produktiv zu sein und wie ich das am besten umsetze, damit ich genug Zeit für meine Seele habe, aber auch genug Zeit, um meine Projekte und Ideen zu verwirklichen.

Produktivität – in einem gesunden Mass

Alles ist gut, solange das Mass stimmt, oder? So ist es auch mit der Produktivität.

Kommen wir also zu den Punkten, die ich für mich als sehr wichtig festgestellt habe, wenn es darum geht produktiv und ausgeglichen zu sein:

  1. Planen / ToDo’s aufschreiben
    • Meinen Tag planen und die ToDo’s aufschreiben, die ich erledigen will, hilft mir unglaublich. In den vergangenen Jahren habe ich verschieden Arten von Planung ausprobiert. Manchmal hatte ich zu viel Struktur und manchmal zu wenig. Wenn’s zu viel war, kam ich in diese „überproduktiven Phasen“, in denen ich keine Pause mehr machen konnte, weil ich unbedingt alles auf der Liste abhaken wollte. Wenn’s zu wenig Planung war, wusste ich nicht so richtig wo anfangen und wohin mit der Zeit. Für mich ist hier der perfekte Mittelweg, das wichtigste aufzuschreiben und das zu erledigen. So schaffe ich es auch fast jeden Tag alles zu erledigen, ohne dass ich von morgens bis abends nur am arbeiten bin. 🙂 Aber da muss jeder für sich das Richtige finden.
  2. Zeitziel
    • Es gibt Arbeiten, die leichter fallen und andere, bei denen es eine grosse Portion Motivation und Überwindung braucht, um überhaupt damit anzufangen. Für die zweite Sorte von Aufgaben, habe ich angefangen mir ein Zeitziel zu setzen. Einerseits ein Ziel, wann die ganze Aufgabe fertig sein soll. Andererseits ein Ziel für den Tag. Momentan arbeite ich an einem grösseren Projekt in der „Endphase“. Da ist mein Lieblingsteil der Arbeit schon vorbei und das was jetzt noch zu erledigen ist, finde ich recht mühsam. Hier mache ich es so, dass ich es mir als Ziel setze, jeden Tag 30 Minuten oder eine Stunde lang etwas dafür zu tun. So weiss ich schon wenn ich anfange, dass ich das nur für eine kurze Zeit mache. Dann kann ich mich auch voll darauf fokussieren und es nach dieser Zeit wieder weglegen und mich was anderem widmen. Funktioniert übrigens auch mit putzen/aufräumen! 10-15 Minuten pro Tag aufräumen hält die ganze Wohnung die ganze Woche über sauber, ohne dass eine riesige Putzaktion gestartet werden muss. 🙂
  3. Anderen Fokus, wenn’s nicht läuft
    • Manchmal will’s einfach nicht laufen. Wir alle kennen dieses Phänomen, wenn wir uns vor eine Arbeit setzen und einfach keinen klaren Gedanken fassen können, der uns weitergebracht hätte. Oft passiert es dann, dass wir vor dem PC oder einem Buch sitzen und ständig damit kämpfen, dass das Bild vor Augen verschwimmt, weil wir eigentlich gerade gar keinen Nerv dafür haben. In solchen Situationen ist es manchmal einfach besser, etwas anderes zu machen. Wenn ich einfach nicht weiterkomme, gehe ich ein paar Minuten etwas anderem nach, oder mache einfach nichts. Das hilft dann meistens den Kopf zu entlasten, sodass ich danach den Fokus für meine Arbeit finde. 🙂
  4. Feierabend / Pausen
    • Das wichtigste für mich – wenn es um Produktivität geht – sind Pausen! Und Feierabend. Ich habe in meinem Alltag nämlich keinen Feierabend, weil ich auch keine fixen Arbeitszeiten habe. In den letzten zwei Wochen habe ich aber Feierabend eingeführt. Meistens habe ich dann von bis ca. 17 oder 18 Uhr gearbeitet (nicht durchgehend) und danach einfach nur noch gemacht, was ich gerade wollte. Serien geschaut, spazieren gegangen, Yoga gemacht, etc.
      So ist es auch mit den Pausen. Seit ich mehr Pausen mache, bekomme ich auch viel mehr erledigt. Ich arbeite jetzt meistens morgens 3-4 Stunden und nachmittags ca. 2-3 Stunden. Früher waren es auf den Tag verteilt viel mehr Stunden. Die Qualität meiner Arbeit war aber nicht besser und ich habe auch nicht mehr erledigt. Wenn wir uns aber immer wieder Pausen gönnen, schaffen wir Raum für Kreativität und Inspiration, die uns mit Freude arbeiten lassen. 🙂
Sammy C - creativity, color, produktiv
Photo by RhondaK Native Florida Folk Artist on Unsplash

Routinen ändern sich

Ich finde es immer wieder interessant, meine Routinen zu vergleichen. Wie sich in einem Jahr alles komplett verändern kann. Auch diese Routine, die ich jetzt habe wird nicht ewig bestehen bleiben – und das ist gut so. Mit jeder Phase kommen neue Learnings dazu 🙂

Was machst du, um produktiv zu bleiben? Schreib’s mir gerne in die Kommentare! Ich freue mich immer über Inspiration. ❤️

Hier findest du übrigens einen meiner ersten Artikel auf diesem Blog! Damals habe ich 5 Tipps für mehr Produktivität um Ziele zu erreichen mit euch geteilt. 🙂


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