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Plan‘ deinen Tag – Get your shit together!

Es wurde ein bisschen ruhig auf meinem Blog in den letzten Tagen. Das liegt daran, dass ich mal wieder auf einer kleinen Reise war – dieses Mal ging’s nach Amsterdam! ☺ Jetzt bin ich aber wieder zurück und habe direkt noch am gleichen Abend, als ich zurückkam einen Plan gemacht. Einen Plan für die nächsten Tage.

Und genau das ist es, was ich brauche! Einen Plan.

Ich schreibe schon seit einem Jahr immer meine Ziele auf. Grosse Ziele, Jahresziele, Monatsziele, Wochenziele und Tagesziele.

Aber es gibt Zeiten, da schaffe ich es einfach nicht einen anständigen Plan zu machen, weil ich einfach keine Motivation dazu habe.

In meinem letzten Blogartikel habe ich ein bisschen geschrieben, was so in meiner Woche los war. Aber ich glaube, ich habe nicht erwähnt, dass das mit dem Plan ein bisschen sinnlos wurde. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht wirklich, dass es daran lag.

Ich war da in einer sehr komischen emotionalen Verfassung, dass ich „wusste“, dass ich nicht viel schaffen werde. Und deshalb habe ich mir gar nicht viel vorgenommen. Ich hatte zwar immer noch meine Ziele, die ich auch erreicht habe – aber das waren eben viel weniger als sonst.

In diesem Blogartikel werde ich euch einen kleinen Einblick geben, was es bei mir heisst zu planen und wieso ich sowas mache. Ich finde dieses Thema klingt immer so extrem langweilig. „Planen“. Wenn ich Titel lese wie: „So planst du deine Woche richtig.“, denke ich mir „Halt bitte einfach die Fresse!“. Ja, sowas denke ich teilweise. Und das ist auch nicht böse gemeint. Aber es kommt dann eben einfach, wenn ich höre, dass Leute über Planen reden oder schreiben ?

Ich hoffe also, dass dieser Artikel hier nicht auch so einen Halt-die-Fresse-Moment bei euch auslöst. Und wenn schon: I understand that. ?

Und ich bin übrigens auch nicht immer die beste Planerin. Also, wenn ich plane, dann schon. Aber DAS ist ja die Herausforderung. ?

So und jetzt mal zum Thema zurück und let’s go!

Daily routine

Ich brauche eine gewisse daily routine – die aber auch nicht langweilig werden darf.

Sam Cadosch - plan, get your shit together, Leben - daily routine
Photo by Danielle MacInnes on Unsplash

In letzter Zeit hatte ich die aber überhaupt nicht mehr. Ich bin meistens erst um 3 Uhr morgens schlafen gegangen und bin dann auch erst um 11 Uhr wieder aufgestanden. Und das ist gar nicht gut für mich, denn wenn ich erst zur Mittagszeit aufstehe, habe ich extrem Mühe, in so einen Workflow zu kommen.

Ich muss vor 9 Uhr aufstehen, um produktiv zu sein und gemütlich in den Tag starten zu können.

Und genau damit habe ich jetzt wieder angefangen – und es fühlt sich grossartig an!

Wenn nichts auf dem Plan steht, muss ich auch nichts machen

Das ist meiner Meinung der Hauptgrund, wieso es vielen Menschen schwer fällt, in die Gänge zu kommen und irgendwas Produktives zu machen. Ist bei mir auch so.

Wenn ich mir nicht aufschreibe, was ich morgen alles erledigen will, mache ich nicht viel. Ich bin zwar kein Mensch, der stundenlang Serien gucken kann oder einfach nur rumliegt. Aber trotzdem bin ich nicht halb so produktiv, wenn ich mir nichts vorgenommen habe und nichts aufschreibe.

Sam Cadosch - plan, get your shit together, Leben - PLAN
Photo by Glenn Carstens-Peters on Unsplash

Ich beobachte das auch bei anderen Menschen. Sie gehen zur Arbeit und kommen am Abend nach Hause, schmeissen sich vor den Fernseher und bleiben da sitzen. Es sind genau diese Menschen, die dann immer sagen „Nach der Arbeit habe ich keine Zeit. Da muss ich mich erstmal erholen!“. Und der Erholung stimme ich zu. Damals, als ich noch einen Job hatte, ging ich auch nicht nach Hause und habe direkt angefangen irgendwelche Dinge zu erledigen oder an meinen Zielen zu arbeiten. Ich musste zuerst runterfahren.

Wenn ich mir aber einen Plan gemacht habe, habe ich mich wirklich nur kurz erholt und bin dann wieder mit neuer Energie aufgestanden und habe angefangen für meine Ziele zu arbeiten. Schlussendlich macht genau das ja auch Spass 🙂

Nimm deine Zeit in die Hand

Für mich ist das Planen so ein Gefühl von „Nimm deine Zeit selbst in die Hand!“.

Sam Cadosch - plan, get your shit together, Leben - time
Photo by Ben White on Unsplash

Ich glaube ihr wisst mittlerweile alle, dass ich ein extremer Gefühlsmensch bin. Und da kommt es nicht selten vor, dass ich mich am nächsten Morgen gar nicht mehr so fühle wie am Abend, als ich meinen Plan gemacht habe.

Wenn ich an solchen Tagen einfach keinen Plan habe, geht alles sehr langsam und eher unproduktiv voran. Wenn ich aber am Abend zuvor einen Plan gemacht habe, lasse ich mich nicht einfach von meiner Laune leiten sondern erinnere mich an das Gefühl, das ich hatte, als ich den Plan gemacht habe und stehe auf, um das umzusetzen.

Das meine ich mit „Nimm deine Zeit selbst in die Hand.“. Wenn ich etwas aufschreibe und plane, will ich das auch machen. Weil ich mich sonst fühle, als würde ich mich selbst verarschen.

Am Anfang meiner Zeit hier auf meinem Blog habe ich oft über solche Themen geschrieben. Ziele erreichen, Produktivität, Motivation – all solche Themen.

Da waren es aber „Anleitungen“, wie man das Ganze anstellen kann. Die ich übrigens heute immer noch gut finde.

Jedoch finde ich es auch wichtig zu teilen, dass es auch bei mir nicht immer so läuft, wie ich es gerne hätte in dieser Sache. Ich denke das kennen wir alle und es ist was ganz Normales.

Wichtig ist nur, dass wir den Weg auch wieder zurück finden. Dahin, wo wir gerne sind. Auf den Weg, den wir gerne gehen. 🙂

Hier habe ich übrigens genau aufgeschrieben, wie es bei mir aussieht, wenn ich einen Plan habe: SO erreiche ich meine Ziele


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