In letzter Zeit passieren bei mir irgendwie immer wieder Dinge, die ich nicht erwartet habe, die sich aber einfach so ergeben und schlussendlich sehr viel Sinn ergeben. Früher war das definitiv nicht so. Da passierte selten was Gutes einfach so. Wenn etwas Unerwartetes passiert ist hat das meistens negative Folgen gehabt und ich habe mich immer wieder gefragt, wieso denn das alles immer so passieren muss. Der Unterschied von damals zu heute ist, dass ich jetzt offen bin. Offen für die Welt und für neue Ideen und Situationen.

Sam Cadosch - Offen, öffne dich, offen sein - cover

Limitierende Glaubenssätze verdecken die Sicht

Es gibt hier schon einige Blogartikel, in denen ich über Glaubenssätze geschrieben habe und mich damit intensiv auseinander gesetzt habe. Trotzdem kommen immer neue Erkenntnisse in diesem Zusammenhang dazu. So auch in letzte Zeit wieder.

Früher war für mich irgendwie immer alles in Stein gemeisselt. Ich dachte immer, dass ich schon lange weiss wie mein Leben verlaufen wird. Und das war ein dunkler Weg, den ich für meine Zukunft vorgesehen hatte.

Ich dachte immer, dass ich einfach ein schlimmes Schicksal erwischt habe, welches mein Leben vom Anfang bis zum Ende prägen wird. Ich dachte da kann man einfach nichts mehr machen und ich muss mich damit einfach zurecht finden.

Es waren Jahre, in denen ich selten gelacht habe, alles negativ gesehen habe und alles immer schlimmer wurde. Bis es irgendwann in Depressionen, Selbstverletzung und Essstörungen endete. Das Leben hat einfach keinen Spass gemacht und alles war nur noch dunkelgrau.

Meiner Meinung nach war es nicht „meine Schuld“, dass alles so angefangen hat damals als ich ein kleines Kind war. Aber es war irgendwann definitiv meine Entscheidung, dass es „nicht besser werden kann“. Eine Entscheidung, die ich unterbewusst gefällt habe und die mein Leben von da an geleitet hat.

Und es war definitiv auch meine Entscheidung, da raus zu kommen! Dieses Mal aber eine bewusste.

Entscheide dich FÜR dein Leben

Eines Tages habe ich mich ganz bewusst entschieden, dass es so nicht weitergehen kann. Ich hatte bis dahin keine Ahnung davon wie das Universum funktioniert und was unsere Denkweise und Glaubenssätze für eine Auswirkung auf unser Leben haben. Aber meine Intuition oder mein Herz – wie auch immer man es nennen will – hat auf einmal gesagt, dass es jetzt genug ist. Dass ich mein Leben von JETZT an ändern will. Dass ich eine andere Richtung einschlagen werde und dass ich es schaffen werde zu träumen und meine Träume zu Zielen zu machen und diese zu erreichen!

Heute bin ich immer noch auf genau diesem Weg. Und das ist schon das Ziel.

Es braucht kein Endziel für’s Leben

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich dann erst realisiert, dass ich mein Ziel jetzt erreicht habe. Das Ziel, das ich mir damals vorgenommen habe: Dass ich mein Leben auf die Reihe bekommen werde und meine Träume leben werde.

Damals dachte ich immer, dass das Ziel erreicht ist, wenn ich irgendwo an der „Endstation“ angekommen bin. Wenn ich das grösste Ziel von allen erreicht habe.

Irgendwann habe ich aber realisiert, dass genau dieser Weg hier das Ziel ist. Denn das ist nicht einfach ein Sprichwort; es ist wahr.

Es geht überhaupt nicht darum an einem Ziel anzukommen. Das geht gar nicht. Ich meine was kommt denn danach? Wenn das Ziel erreicht ist? Nichts mehr? Ein neues Ziel und wieder ein neues?

Das hat kein Ende. Und genau deshalb ist dieser Weg das Ziel. Dieser Weg hat viele Zwischenstopps. Ein paar geplante, viele spontane und manchmal da wird auch der ein oder andere Zwischenstopp ausgelassen, weil er irgendwie plötzlich gar nicht mehr so relevant ist.

Und genau darum geht es.

Sam Cadosch - Offen, öffne dich, offen sein - weg

Photo by Jordan Whitt on Unsplash

Offen sein öffnete alle Türen

Je länger ich diesen Weg gehe, desto grösser wird mein Horizont. Ich werde offener. Jeden Tag. Ich bin offen für alles was kommt. Und vor allem für andere Meinungen und Ansichten. Ich schau‘ mir alles an und bin dankbar, wieder etwas neues kennengelernt und entdeckt zu haben. Auch wenn es deshalb vielleicht auch nicht direkt ein Teil meines Lebens wird, habe ich wieder etwas Neues, auf dem ich aufbauen kann, wenn ich das will.

Und genau das ist ein massgebender Unterschied zu meinem früheren Ich.

Da gab es nur einen Weg. Es gab nur Richtig oder Falsch. Meine Welt war sehr klein und mein Horizont direkt vor den Augen. Es gab fast keinen Spielraum. Ich war einfach nicht offen. Nicht offen für das Leben und neue Dinge und Situationen.

Sam Cadosch - Offen, öffne dich, offen sein - Tür pin

Offen sein bedeutet für mich einfach, dass ich mich der Welt öffne und Neues aufnehmen kann. Dass ich es anwende und darauf eingehe, wenn ich denke, dass es jetzt passt. Dass ich einfach alles möglich sein lasse und immer weiss, dass alles gut wird. Offen sein bedeutet für mich sowas wie ein Grundvertrauen in’s Leben zu haben und immer zu wissen, dass der Weg weiter geht und viele weitere schöne Orte auf mich warten. Dass die Sonne wieder kommt, wenn sie mal länger weg war. Dass nach jeder Nacht auch wieder der Tag kommt.

Und genau das will ich hier weitergeben. Denn dieses kleine Detail ändert so viel im Leben. Es macht alles einfach ein bisschen schöner und das Leben bereitet mehr Freude und hält mehr Liebe bereit. ❤

Bist du offen für die Welt oder siehst du hier und da noch Blockaden? 

Ich würde mich sehr über einen Austausch in den Kommentaren freuen. ?


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