Sam Cadosch - super Tag - alles unter Kontrolle - cover
Super day! SO wird jeder Tag super!
25. Februar 2018
Sam Cadosch - Herz, hören, Intuition - cover
Hör‘ auf dein Herz! Es weiss schon, was richtig ist.
4. März 2018
Show all

Mir geht es heute richtig gut! Dir auch?

Sam Cadosch - gut, glücklich, dankbar - cover

Wann hast du zum letzten Mal jemandem gesagt, dass du dich richtig gut fühlst? Dass es dir einfach grossartig geht? Oder dass du irgendwas sehr Tolles erlebt hast?

Sam Cadosch - gut, glücklich, dankbar - cover

Irgendwie leben wir ja in einer Welt, in der die meisten ihre wahren Gefühle unterdrücken. In der es normal ist, zu sagen, dass es einem gut geht, obwohl es nicht stimmt. „Es geht mir gut.“ ist vielfach einfach so ein Satz, den man eben so sagt, ohne wirklich darüber nachzudenken. Er bedeutet eigentlich nicht viel. Wir sagen aber auch „Es geht mir gut.“, obwohl wir am liebsten vor Glück ausrasten würden! Aber wir lassen es, weil das nicht normal ist oder komisch rüber kommt.

Wieso tun wir das? Wird das so verlangt in der Öffentlichkeit, oder wieso machen wir sowas?

Hier in diesem Artikel soll es aber nicht in erster Linie um unterdrückte Gefühle gehen, sondern viel mehr darum, dass es komisch ist, einfach so zu sagen, wie gut es einem geht.

Schon wieder krank, schon wieder keine Lust auf die Arbeit, schon wieder Ärger zu Hause

Es ist zwar vielfach so, dass man die Frage „Wie geht es dir?“ einfach mit einem kurzen „Gut und selbst?“ aus dem Weg räumt.

Das ist jedoch meistens so, wenn es um oberflächliche Gespräche geht. Zwischen Fremden oder wenn man einfach keine Lust / Zeit zum reden hat, oder denkt dass man nicht darüber reden sollte.

Wenn die Gespräche dann aber nur ein bisschen offener werden, hört man sehr schnell sehr vieles, was im Leben der Leute nicht gut läuft.

Hast du mal beobachtet, worüber in der Kaffeepause so geredet wird? Oder an der Bushaltestelle? Oder im Zug? Oder auf Parties?

Und ich bin mir so sicher, dass das jeder von uns macht oder gemacht hat.

Über all das Schlechte reden. Das ist irgendwie cooler. Oder weniger merkwürdig. Die Leute reagieren ganz normal, wenn du ihnen erzählst, dass dich deine Arbeit ankotzt oder dass dich auch diese blöde Grippe erwischt hat. Es ist ziemlich einfach ein Gespräch zu beginnen mit etwas, das nicht so toll ist. Die meisten Leute klinken sich dann auch gleich ein und verstehen, was du sagst, weil es bei ihnen genau gleich ist. Sie haben auch diese blöde Grippe erwischt oder haben am Montag schon keine Lust mehr auf die Arbeit. Oder sie haben zu wenig Geld, um Urlaub zu buchen, die sie schon so lange verdient hätten.

Sam Cadosch - gut glücklich, dankbar - cloud, negativ, wolken

Photo by Vincent Guth on Unsplash

Mir geht es heute einfach grossartig!

Hast du schon mal auf die Frage „Wie geht es dir?“ mit „Mir geht es einfach unglaublich gut und ich bin glücklich!“ geantwortet (natürlich wenn es die Wahrheit ist)?

Und ich rede hier übrigens nicht von Gesprächen zwischen besten Freunden – da ist das Ganze etwas anderes, finde ich. Da gibt es nicht so viele Hemmschwellen und meistens erzählt man da einfach alles so wie’s eben ist, egal ob traurig oder glücklich.

Ich rede hier von Gesprächen, die noch nicht ganz so vertraut sind.

Bisher habe ich einige Male die Erfahrung gemacht, dass mich Leute irgendwie schräg und verwirrt angeschaut haben, wenn ich ihnen erzählt habe, dass ich unglaublich glücklich bin. Irgendwie wussten die dann nicht mehr richtig, wie sie damit umgehen sollen.

Und das waren keine fremden Leute, die ich zum ersten Mal gesehen habe. Manchmal waren es sogar Familienmitglieder, mit denen ich einfach nicht so wirklich viel zu tun habe und deshalb nicht die engste Bindung habe.

Negatives ist interessanter

Gestern Abend habe ich genau über dieses Thema mit einem Freund geredet. Während dem Gespräch sagte er, dass der Grund für dieses „Phänomen“ ist, dass Negatives einfach interessanter ist. Oder anziehender für die meisten Leute. Wieso schauen wir alle so gespannt hin, wenn ein Autounfall passiert? Oder wieso unterhalten wir uns so lange über schlechte News, die wieder im Radio / TV rauf und runter laufen?

Weil Negatives eifach interessanter ist für die Menschheit. Oder vielleicht nicht interessanter, sondern normaler?

Das gleiche sieht man in der Welt der Promis… Wenn einer ein neues Charity Projekt startet wird das meistens wahrscheinlich gar nicht erwähnt. Hat einer aber ein Verbrechen begangen oder wurde nackt am Stand fotografiert erfährt die ganze Welt davon.

Sam Cadosch - gut, glücklich, dankbar, pin

Das eigene Ego aufbessern

Liegt das daran, dass wir uns selbst besser fühlen, wenn wir sehen, dass es anderen Menschen nicht besser geht als einem selbst? Dass andere Menschen ihr Leben auch nicht immer im Griff haben?

Ich glaube das Ganze hat sehr viel mit dem Ego zu tun. Und damit, dass wir irgendwie aufwachsen mit den Gedanken, dass „jetzt der Ernst des Lebens begonnen hat“. Irgendwie ist uns anerzogen worden, dass nicht alles Spass machen kann und dass irgendwann „Schluss mit lustig“ ist.

Vielleicht kommt es ja auch daher.

So vieles ist gut! Und für so vieles können wir dankbar sein

Ich bin mir sicher, dass es mindestens so viel Gutes an einem Tag zu erzählen gäbe wie Schlechtes. Meistens sogar fast nichts wirklich Schlechtes, sonder eher nur Gutes.

Gerade gestern Abend lag ich im Bett und kam irgendwie nicht zur Ruhe. Hätte mich da einer gefragt, wie es mir geht, hätte ich wahrscheinlich nicht behaupten können, dass ich glücklich bin. Aber wieso eigentlich? Es ist gar nichts passiert, was mich unglücklich gemacht hätte oder Ähnliches.

Und dann habe ich angefangen mich zu fragen wofür ich denn dankbar bin an diesem Tag. Ich habe mich gefragt, was denn alles gut war an diesem Tag. Und mir sind viele Dinge eingefallen, denn es war ein sehr schöner Tag!

Sam Cadosch - gut glücklich, dankbar

Photo by Gaetano Cessati on Unsplash

Kann es sein, dass wir einfach vielfach viel zu wenig in uns selbst hineinhören? Dass wir uns gar nicht den „Aufwand“ machen, uns zu fragen, was los ist und was gut ist?

Es ist keine Kunst, sich schlecht zu fühlen. Und wenn man danach sucht, gibt es immer irgendwas Negatives zu erzählen. Vielfach gibt es aber überhaupt keinen Grund dazu.

Bewusst kommunizieren

Ich persönlich bin ein Mensch, der relativ wenig redet, solange die Gespräche keine wirkliche Tiefe haben und nur oberflächlich stattfinden. Das ändert sich dann, wenn die Gespräche auf einer tieferen Ebene angekommen sind 😛

Trotzdem ist es mir früher so oft passiert, dass auch ich angefangen habe, mich über irgendwas zu beschweren, nur weil es normal ist. Und in all den Beschwerden hätte ich mich gar nicht getraut zu erzählen, dass mein Leben gerade richtig super läuft. Weil die Leute das nicht hören wollen. Meistens. Und ich würde auch nicht behaupten, dass ich jetzt zu 100% frei davon bin. Es passiert mir bestimmt auch immer wieder. Aber es gibt jetzt den Unterschied, dass ich es merke und versuche das Gespräch in andere Richtungen zu lenken.

Meiner Meinung nach hat all das einen enormen Einfluss auf das Leben von uns allen. Wenn wir bewusstere Unterhaltungen führen würden und uns weniger über Belanglosigkeiten unterhalten. Es sollte doch normaler sein zu erzählen, dass es einem richtig gut geht, als umgekehrt oder nicht? Oder dass wir von unseren Träumen und Zielen erzählen, egal wie gross sie auch sein mögen. ❤

Was denkst du über dieses Thema? Und welche Themen beschäftigen dich momentan? 


Damit du nie mehr einen Blogartikel verpasst, habe ich auf Telegram einen Channel eingerichtet, der dich immer sofort informiert, wenn’s was Neues zum lesen gibt 🤗 Es würde mich sehr freuen, wenn du auch dabei bist ❤! Hier geht’s zum Channel: Get inspired. 

Hier findest du mich & meine Gedanken bei Instagram.<3

& Hier bei YouTube. 🙂

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.