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Meine Kündigung – Wieso ich einfach ging!

Sam Cadosch - Kündigung, Neuanfang, neues Leben - cover

Alle haben Angst vor ihr. Vor der Kündigung. Und auch ich hatte das. Sehr sogar. Denn einfach ist so ein Schritt bestimmt nicht. Jedoch hatte ich von Anfang an eine andere Einstellung zum Thema Kündigung und Ähnlichem.

In diesem Blogartikel hier möchte ich euch erzählen, wieso ich von einem Tag auf den anderen gekündigt habe und wieso das eine der besten Entscheidungen meines Lebens war. Was ich dadurch alles durchlebt habe und was ich daraus gelernt habe.

Heute ist mein Jahrestag

Sam Cadosch - Reflektieren, Brücke, laufen - cover real

Ok, wenn nich diesen Artikel hier veröffentliche wird’s „gestern“ sein. Aber was spielt das schon für ne Rolle.

Am 18. November 2016 habe ich meine Kündigung eingereicht und bin 6 Stunden danach aus dem Büro gelaufen und nicht wieder zurück gekommen. Niemand wusste zuvor davon und niemand konnte es verstehen danach.

Ich war damals in der Ausbildung zur Kauffrau. In 9 Monaten hätte ich die Abschlussprüfungen geschrieben und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diese auch bestanden hätte. Denn ich hatte nie Probleme mit Noten und auch im Geschäft lief alles ganz gut, was Bewertungen und Beurteilungen angeht.

Ich bin so extrem glücklich darüber, dass ich damals diese schwere Entscheidung getroffen habe und es einfach durchgezogen habe. Was ich bisher in diesem Jahr alles erreichen konnte und was ich alles gelernt habe, ist unglaublich. Und was ich am wichtigsten finde: Ich weiss jetzt, dass ich es fähig bin zu leben ohne dass mir ständig einer sagt, was denn mein nächster Schritt sein soll. Denn ob ihr’s glaubt oder nicht: Es ist gar nicht immer so einfach, alles selbst zu entscheiden und sich jeden Tag selbst zu gestalten. Es ist viel einfacher einfach jeden Tag zur Arbeit zu gehen und da ohne nachzudenken gesagt zu bekommen, was denn heute ansteht.

Aber jetzt vielleicht mal als Aufklärung, wie die Kündigung überhaupt kam.

5. Klasse in der Grundschule

Viele von euch wissen schon, dass ich ziemlich früh auf die Idee kam, dass das alles nichts für mich ist. Angestellt sein und einem bestimmten Muster folgen, das irgendjemand für mich entscheiden kann.

Und hier an dieser Stelle will ich kurz was klarstellen: Ich habe nichts gegen Menschen, die genau diesen Weg gehen. Und ich weiss auch, dass mir niemand diesen Weg als so schrecklich erzählen würde, wie ich es hier tue. Weil jeder Mensch alles anders wahrnimmt und jeder für sich einen anderen richtigen Weg hat. Ich freue mich für jeden da draussen, der gefunden hat, was ihn glücklich macht! <3

So und jetzt wieder back to the Story…

Ich war eine extrem gute Schülerin von der 1. – 4. Klasse in der Grundschule. Und es hat mir Spass gemacht, in die Schule zu gehen. Bis zur 5. Klasse. Als es hiess: „So langsam müsst ihr euch Gedanken machen, was ihr mal werden wollt und ob ihr in 2 Jahren das Gymnasium absolvieren wollt.“

Shit… Jetzt ist fertig lustig.

Weil ich immer so gut in der Schule war und als „sehr intelligent“ galt aufgrund meiner Noten wurde natürlich von mir erwartet, dass ich das Gymnasium mache. Was anderes wäre „unter meinem Niveau und würde nicht mein Potential nutzen“. Ok. Dann wird das wohl der Weg sein. Nur leider kamen dann meine Matheprobleme in’s Spiel. Bis zur 4. Klasse hatten wir noch kein Algebra oder sowas im Matheunterricht. Das kam dann in der 5. Klasse. Und das habe ich damals einfach nicht begriffen.

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Ich musste spätestens in der 6. Klasse Nachhilfe in Mathe nehmen. Bei verschiedensten Lehrern. Und ihr könnt euch nicht vorstellen wie mich das gestresst hat. Während alle am Abend um 17:00 Uhr die Schule verliessen musste ich teilweise noch da sitzen bleiben und irgendwelche zusätzlichen Aufgaben lösen. Um die Geschichte abzukürzen: Ich wurde deswegen auch nicht viel besser in Algebra und wie auch immer das andere alles hiess 😂 Das einzige, was sich verändert hat, ist, dass ich so gar keine Lust mehr hatte irgendwas zu machen. Ich fühlte mich dumm. Richtig dumm. Weil irgendwie auf einmal nichts mehr gut genug war. Noten sind alles. Und die fielen von einem sehr guten Schnitt auf einen durchschnittlichen runter. Ich konnte das Ganze nicht mehr ertragen. Damals war ich 11 Jahre alt.

Dazu kam, dass ich in der Zeit alle meine Freunde verlor. Ich hatte irgendwie einfach niemanden mehr. Wurde teilweise auf dem Schulhof von mehreren Leuten gleichzeitig angegriffen und wollte gar nicht mehr in die Schule gehen.

Und dann eines Tages stand sie vor der Türe. Die Aufnahmeprüfung für’s Gymnasium. Ich ging natürlich hin. Denn nur dafür habe ich ja die letzten zwei Jahre soviel Scheiss erlebt.

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Was mache ich hier überhaupt?

Genau das fragte ich mich, als ich an der Prüfung sass. In einem grossen Raum mit mindestens 50 anderen Schülern. Keinen davon kannte ich.

Ich schlug die Prüfungsblätter auf und entschied mich, dass ich darauf keine Lust habe. Ich habe nur die Aufgaben gelöst, bei denen ich am wenigsten schreiben musste. Teilweise habe ich ganze Aufgaben ausgelassen weil ich einfach irgendwie so gar keinen Sinn hatte, das zu tun. Jedenfalls nicht für mich.

Und so vergingen Wochen. In denen normale Menschen wahrscheinlich ungeduldig auf die Ergebnisse warteten während es mir einfach am Arsch vorbei ging. Ich hatte ja sowieso nicht bestanden, nahm ich an.

Doch ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Ich hatte bestanden. Ganz knapp, aber ich hatte bestanden.

Shit… und jetzt?

Und so begann meine Zeit im Gymnasium. Die endete zum Glück aber nach einem halben Jahr. Ich habe in der Zeit nicht eine Sekunde damit verbracht, im Unterricht mitzumachen oder zu lernen. Es war mir egal. Meine Noten waren richtig schlecht. Bis ich dann an einem Freitag das letzte mal da war und am Montag in die normale Sekundarschule in meinem Heimatdorf kam. Das war am 23. November 2009. Und da ging es dann etwa gleich weiter.

Ich hatte da zwar keinen Stress mehr wegen einer Aufnahmeprüfung. Dafür ging es aber weiter mit Bewerbungen. Direkt als ich vom Gymnasium kam musste ich anfangen Bewerbungen zu schreiben, damit ich wenigstens noch einen „anständigen Job“ bekomme, jetzt wo ich „meine halbe Zukunft verkackt habe.“

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Sam in der Arbeitswelt

Und so kam ich dann zu meiner Ausbildung als Informatikerin. Sie begann im August 2012. Wieso Informatikerin? Weil ich mich beworben habe und sie mich eben genommen haben. Ich war zu der Zeit Profi darin irgendwelche Geschichten zu erfinden, wieso ich mich so brennend für diesen Job interessiere. Ich hatte ein Bewerbungsgespräch und danach hatte ich den Ausbildungsplatz.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt da und hatte keine schlechte Zeit im Geschäft. Aber ich hasste es, in die Schule zu gehen und da dieses unnütze Geschwafel anzuhören. Mathe und Physik waren auch wieder zurück. Meine besten Feinde. Die ersten zwei Semester habe ich bestanden. Und dann habe ich meine Kündigung eingereicht.

Bis dahin habe ich mir oft eingeredet, dass das Ganze doch Spass macht und viele von so einer Stelle träumen. Und letzteres stimmt auch. Aber ich konnte mich damit kein bisschen identifizieren. Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Ich finde Informatik tatsächlich spannend und bin dankbar, dass ich tolle Dinge da gelernt habe. Aber ich wollte eben nicht mein Arbeitsleben damit beginnen Entscheidungen von Lehrern, Eltern und Chefs anzunehmen und einfach auszuführen. Es ist doch mein Leben, oder nicht? Es ging sowieso alles viel zu schnell und unfreiwillig bis hierhin.

Meine Chefin, die ich da hatte war der Hammer! Wirklich. Was sie für mich getan hat, ist alles andere als selbstverständlich. Ich habe zwar gekündigt. Meine Ausbildung also abgebrochen. Aber ich konnte trotzdem da weiterarbeiten bis ich eine neue Stelle gefunden habe, die mir Spass macht. Krass oder?

3 Monate später hatte ich einen Praktikumsvertrag mit einer anderen Firma. Ebenfalls als Informatikerin. Weil ich anscheinend was richtig gemacht habe in dem Bereich. Da arbeitete ich dann 9 Monate. Es war ja nur eine Zwischenlösung, damit ich nicht einfach nichts mache. In der Zeit habe ich mir wieder einen Ausbildungsplatz gesucht, weil „ich ja irgendwas machen musste. Sonst hätte ich keine Zukunft.“ Ja und den Platz habe ich dann am 2. August 2014 angetreten. Als Kauffrau.

In der Zwischenzeit bin ich von zu Hause ausgezogen und lebte in WGs.

Mein eigenes Business

Etwa 6 Monate nachdem ich die Ausbildung angefangen habe, startete ich mein eigenes Business. Und ich habe angefangen mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu befassen und zu schauen, was es für Möglichkeiten gibt, um sein Geld anders zu verdienen als mit normalen Jobs. Ich musste einiges an Lehrgeld bezahlen und bekam zuerst mal einige Lebenslektionen mit auf den Weg. Bis ich dann im Sommer 2016 das Richtige für mich gefunden habe.

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Damals war ich gerade dabei mein 2. Lehrjahr abzuschliessen und hatte noch bisschen mehr als ein Jahr vor mir.

Am 18. November 2017 habe ich dann meine Kündigung eingereicht. 9 Monate vor den Abschlussprüfungen, weil ich dachte dass der Zeitpunkt JETZT richtig ist. Ich hatte es geschafft, nebenbei Geld zu verdienen. Nicht viel. Aber ich brauchte ja auch nicht viel.

Meine Kündigung war alles andere als heldenhaft

Und falls ihr euch jetzt vorstellt, dass ich voller Stolz da in’s Büro gelaufen bin und meine Kündigung bekannt gegeben habe: So war es nicht.

Ich habe geweint. Wie ein Kind. Ohne Witz. Wieso weiss ich bis heute nicht. Wahrscheinlich, weil ich riesige Angst hatte vor dem was jetzt in meinem Leben kommen wird.

Aber ich hab’s getan. Ich lief am 18. November 2017 um 7 Uhr in’s Büro. Reichte meine Kündigung 9 Uhr ein und ging um 15:00 Uhr als freier Mensch. Ja, freier Mensch. So fühlte es sich für mich an.

Aber ich konnte das Ganze nicht geniessen. Jedenfalls nicht lange.

Ich lief raus aus dem Bürogebäude mit meinen paar Sachen. Niemand wusste, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Meine Eltern nicht, mein Freund nicht, meine Freunde nicht. Meine Lehrer nicht. Niemand. Ich habe es niemandem erzählt. Weil ich nicht wollte, dass mir jemand reinredet und mich versucht umzustimmen.

Ja und dann musste ich meinem Vater so schnell wie möglich Bescheid geben. Denn er arbeitete bei der gleichen Firma wie ich damals (aber an einem anderen Firmenstandort) und ich konnte natürlich nicht einfach warten. Sonst hätte er es von sonst wem erfahren da.

Er war schockiert und konnte das nicht ganz glauben.

Ausserdem habe ich den Menschen, die mir sehr nahe standen am gleichen Abend auch davon erzählt. Meine wichtigsten Menschen wussten jetzt also alle Bescheid. Und zum Glück habe ich Menschen in meinem Leben, die diesen Entscheid unterstützten.

Andere wiederum nicht.

Mir wurde danach ein Monat lang von allen Seiten erzählt, dass ich meine Zukunft weggeworfen hätte. Dass ich so zu nichts mehr komme und das eines Tages bitter bereuen werde. Dass ich mein Potential nicht ausgeschöpft hätte und böse auf die Fresse fallen werde.

Ja. Danke auch.

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Ohne Papier bist du nichts

Egal ob dieses Papier Geld ist oder ein Diplom – es ist extrem wichtig. Anscheinend. Es sagt aus, wer du bist und was du kannst. Was du hast und was nicht.

Das ist etwas, was ich schon sehr früh gelernt habe. Und ich habe es schon damals nicht verstanden. Auf meinem Weg konnte ich es dann immer weniger verstehen. Wieso sich das die Menschen antun. Und ich meine nicht die, die das wirklich gerne machen. Sondern von denen, die sich ständig über ihren Job und die fehlende Freizeit beschweren. Wieso geben sie alle ihre Lebenszeit her, um Geld zu verdienen, das sie dann wieder ausgeben müssen, um überhaupt leben zu können? Wieso überlegen sie sich dann nicht, was sie WOLLEN? Ich meine viele Wege führen nach Rom. Wieso gehen sie dann alle den gleichen?

Wusstest du, dass die Angst vor der Kündigung oder der Pleite die gleichen Reaktionen auslösen in deinem Körper wie eine lebensbedrohliche Situation?

Schon krass, dass wir an so einem Punkt angekommen sind…

Ich bin.

Damals auf meinem Weg hatte ich kein Selbstvertrauen. Aber dadurch, dass das Ganze für mich nicht ganz schmerzlos war, wollte ich einfach unbedingt weg von dem was ich zu tun habe. Ich wollte nicht mehr, dass mir jemand sagt, wie meine Zukunft laufen soll, wie intelligent und wie gesund ich bin.

Und irgendwann bekam ich immer mehr Bewusstsein für all das. Ich habe verstanden, um was es im Leben geht und dass Geld nur eine Zahl ist.

Ich bin, was ich sein will. Ich mache, was ich machen will. Und mit wem ich will.

Ich denke der Sinn des Lebens besteht wirklich einfach darin, glücklich zu sein und seinen Weg zu finden. Denn aus einem Grund sind wir ja alle hier!

Wach‘ auf und nimm dir die Zeit für dich und den Leben! 

Neue Wege…

So und was ich mit diesem Blogartikel hier sagen wollte: Nicht, dass mein Leben hart war oder sowas 😂 Ich bin übrigens sehr dankbar, dass alles so lief wie es eben war. <3

Im Leben geht’s darum, dass jeder seinen Weg findet und diesen gehen kann. Und viele dieser Wege haben am Anfang eine grosse Entscheidung stehen, die wir treffen müssen und vor der wir Angst haben. Aber schlussendlich sind es genau diese Entscheidungen, die uns im Leben am weitesten bringen.

Wie siehst du das? Machst du, was dich glücklich macht? 


Hier findest du mich & meine Gedanken bei Instagram.<3

& Hier bei YouTube. 🙂

15 Comments

  1. Wenn man nichts riskiert, wird man auch nie erfahren, ob es der richtige Weg war. Auch ich habe vor ein paar Jahren gekündigt und mich selbstständig gemacht. Einige wussten es, einige nicht, daher gab es auch verschiedene Meinungen dazu. Aber wichtig ist doch, dass man das was man will lebt und ausprobiert. Etwas anderes machen kann man immer noch. Nur will ich mir später nicht vorwerfen müssen, es nicht probiert zu haben. Was andere sagen spielt da absolut keine Rolle, denn die leben nicht das Leben das du lebst. Und blicken eines Tages auch nicht darauf zurück! In diesem Sinne: Man sollte immer schauen, dass Job und Privatleben glücklich machen, denn für alles andere ist das Leben einfach viel zu kurz.

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

    • Sam Cadosch sagt:

      Genau! Sehr schöne, ergänzende Worte. Danke dir, Verena!

      Ich freue mich für dich, dass auch du etwas gewagt hast, um deinen Weg zu finden 🙂

  2. Linni sagt:

    Hallöchen,
    ich mache gerade ja auch eine Umschulung, die ich mir nicht selber ausgesucht habe, aber ich finde es super. Mir gefällt es so gut und ich einfach Spaß, wenn ich zur Arbeit gehen kann 😀 Oh Gott, das hört sich ja krank an!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

  3. Ina sagt:

    Dann Glückwunsch zum Kündigungsjubileum! 😉 . Danke das du uns denen Weg bis dahin erklärst hast und uns teilhaben lässt . Ich bin mir sicher du gehts deinen Weg u. es ist so wichtig das zu tun was einen erfüllt und glücklich macht . Ich mache es genauso!

    LG aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

  4. Interessanter Weg, dass du mit Bitcoin deinen Lebensunterhalt verdienst hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich bin mit meinem Job glücklicherweise mehr als Happy und liebe meinen Job. Ansonsten verdiene ich nur nebenbei etwas Geld mit selbstständiger Arbeit.

    • Sam Cadosch sagt:

      Hey Sara 🙂

      Ja, Bitcoin ist eine tolle Sache und ich kann es echt nur jedem empfehlen!

      Freut mich sehr für dich, dass du deinen Platz gefunden hast. <3

  5. Selda Eigler sagt:

    Deine Geschichte ist sehr bewegend. Schade, dass du lange einiges durchleben musstest. Es waren viele Signale da, die du jetzt erst deuten konntest. Klar in der Schulzeit kann man auch nicht alles abbrechen. Der Job, für den man sich entscheidet, sollte einem gefallen. Denn man ist die meiste Zeit am Tag dort und wenn das kein Spass macht, wird es zur Qual. Du hast es richtig erfasst, man muss seinen Weg finden, um glücklich zu sein. Ich hoffe für dich, dass dein neuer Weg dich zu deiner Zufriedenheit glücklich macht und wünsche dir Glück von ganzem Herzen.
    Liebe Grüße, Selda.

    • Sam Cadosch sagt:

      Vielen, vielen Dank für deine lieben Worte, Selda! <3

      Ja, es gab wirklich viele Zeichen und ich bin jetzt sehr froh, dass ich da bin wo ich heute bin 🙂

  6. Gehe deinen Weg weiter und gut. Es muss dir ja zusagen und es ist dein Leben

  7. Jules sagt:

    Ich habe meinen Job auch gekündigt, weil ich nicht mehr glücklich war und es nicht bereut. Natürlich war es schwierig, da ich zum ersten Mal im Leben nicht wusste, was ich wollte, aber das hat sich dann gefunden. Ich denke auch, dass man lieber etwas wagen sollte als sich später im Leben zu fragen, was gewesen wäre, wenn….

    Viele Grüße

    Jules von http://www.travelandliveabroad.com

  8. Jacqueline sagt:

    Das hast Du so toll geschrieben und danke Dir für Deine Offenheit!

    Ich hatte eine sehr schwere Lehrzeit und am liebsten hätte ich sie auch gekündigt, aber ich war an diesem Zeitpunkt alleine und hatte keine Eltern die mich unterstütz hätten und darum habe ich es durchgezogen und den Abschluss gemacht, aber leider am falschen Arbeitsort!

    Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Erfolg und Glück!

    Ich sage immer, es hat alles seine Gründe und wenn eine Türe zu geht, geht eine andere Tür bald auf!

    Hab einen schönen Wochenstart!

    xoxo
    Jacqueline

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke dir, Jacqueline! Und auch danke für deine Offenheit!

      Naja, es kommt nicht darauf wer hinter dir steht zu dem Zeitpunkt, sondern darum ob du deinem Weg folgen kannst, egal wer was dazu sagt. 🙂 Ich hatte auch praktisch niemanden, der das unterstützt hätte und vor allem nicht meine Familie.

      Genau so sehe ich das auch!

      Danke, das wünsche ich dir auch! 🙂

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