Serien schauen – aber bitte richtig! + Serienempfehlungen
19. August 2018
Sammy C - Akzeptanz - bodyimage
Akzeptanz bekam eine ganz neue Bedeutung | Akzeptanzchallenge
2. September 2018
Show all

Lifeupdate | 2018 ist ein unglaublich guter Lehrer

Es ist endlich mal wieder Zeit für ein Lifeupdate. Eigentlich sollte das hier sowas wie ein „Halbjahres-Review 2018“ werden. Das war jedenfalls die Idee im Juni, als ein halbes Jahr schon um war. Es geht einfach so unglaublich schnell, ich kann es kaum fassen.

Schlussendlich habe ich dann Ende Juni nicht diesen Post verfasst, da mein Leben seit da „ein wenig“ kompliziert und sehr nervenzehrend wurde. Sobald eine Challenge vorbei war, kam die nächste. Und gerade jetzt sitze ich im Bett und bin übermüdet wie nichts anderes. Aber es ist das erste Mal seit einem Monat, dass ich überhaupt Müdigkeit empfinde – obwohl ich diesen Monat kaum geschlafen habe. Dazu später mehr.

Ich weiss irgendwie gar nicht so ganz so ich anfangen soll. Das hier soll ein authentischer, ehrlicher Beitrag werden, ohne zu sehr auf Schwierigkeiten fokussiert zu sein. Mal schauen wie das am Ende rauskommt 🙈

Let’s get started mit diesem Lifeupdate / 2018 Halbjahres-Review…

2018 bisher…

Dieses Jahr hat so unglaublich viel mit sich gebracht bisher. Sehr viele schwere Schläge und Hürden, aber auch sehr viele schöne, neue Erfahrungen. Ich war (für meine Verhältnisse) viel auf Reisen. Bin alleine verreist. Habe Klarheit in verschiedenen Beziehungen gefunden. Habe mich selbst und meinen Körper auf eine neue Weise kennengelernt. Habe neue Wege im Bereich business eingeschlagen. Habe allgemein viel gelernt und bin enorm gewachsen an all dem was das Leben mir so mit auf den Weg gegeben habe.

Wo fange ich da bloss an?

Found myself in distance

Für mich immer noch die lehrreichste und klärenste Erfahrung dieses Jahr war das Reisen. Ich konnte so unendlich viel mitnehmen und bin so extrem gewachsen an neuen Orten.

Sam Cadosch - Barcelona - view

Dass ich sogar zweimal hintereinander alleine verreist bin (was ich davor noch nie gemacht habe), kann ich irgendwie immer noch nicht so ganz glauben. Diese zwei Reisen waren so unglaublich inspirierend und ich denke immer noch täglich an diese Erfahrungen. Aber nicht nur die Reisen, die ich alleine unternommen habe, sondern auch all die Reisen mit anderen Menschen zusammen.

Sam Cadosch - Hamburg, Reise, alleine Reisen - cover

Ein Roadtrip durch Irland, ein Städetrip nach Amsterdam, das erste mal alleine verreist nach Barcelona, Jahrestag in Naturns (Italien) gefeiert, eine Auszeit auf dem Land in Luzern verbracht, das zweite Mal alleine verreist nach Hamburg und Geburtstag gefeiert in Moltrasio – all das hat mir 2018 an Reisen schon gebracht und ich freue mich unglaublich was alles noch kommt!

Die Links bringen dich übrigens zu den Blogposts zu den Themen. 🙂

Business

Irgendwie lustig, dass ich all das unternehmen konnte, obwohl ich businesstechnisch gar nicht wusste wo ich stand. Überhaupt nicht. Jetzt weiss ich es zwar, aber es ist noch ein langer Weg da hin, wo ich sein möchte. But it’s exciting!

Dieses Jahr haben wir (mein Freund, Freunde und ich) eine eigene Firma gegründet, die wir am aufbauen sind. Da gibt’s sehr viele Herausforderungen zu meistern, aber es ist ein mega interessanter Lernprozess.

Ausserdem habe ich aufgehört meinen Tätigkeiten im Network Marketing nachzugehen und bin wieder voll und ganz im kreativen Bereich unterwegs. I love it! Schon krass, wie viele neue Wege sich dieses Jahr auf einmal aufgetan haben 🙂

Freundschaften

Wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, hat mir 2018 einige Lektionen erteilt. Ich musste mich von Menschen verabschieden, habe alte Freundschaften wieder aufleben lassen, habe mich selbst neu entdeckt in meiner Beziehung zu meinem Freund, habe Probleme gelöst, die jahrelang bestanden haben und habe viel gelacht mit unbezahlbar tollen Menschen!

Das wichtigste, was ich dabei gelernt habe: Lass‘ den Dingen Zeit. Schlussendlich macht alles seinen Sinn.

Gesundheit

Die liebe Gesundheit… Da sind wir wohl beim wichtigsten und präsentesten Thema für mich dieses Jahr. Eigentlich hatte ich schon seit Geburt so meine Herausforderungen mit verschiedenen Krankheiten und musste somit immer sehr bewusst leben. Damals hatte ich aber ständige ärztliche Untersuchungen und musste jeden Tag verschiedne Medikamente nehmen.

Vor 3 Jahren hat sich das geändert und ich konnte alle Medikamente absetzen, die ich gegen meine Krankheiten genommen habe. Ich habe meine Ernährung und meinen kompletten Lifestyle geändert. Ich wurde gesund und hatte keine Beschwerden mehr.

Sam Cadosch - Lektionen, Leben, Lebenslektionen, lifelesson, Veränderung - cover.JPG

Dieses Jahr hat sich das jedoch wieder ein bisschen verändert. Ich bin mir noch nicht ganz sicher woran es liegt, aber ich habe so meine Vermutungen.

Im April dieses Jahr, als ich in Luzern in den Ferien war, hatte ich eine schlimme Hautinfektion, die sich so ausgebreitet hat, dass ich schlussendlich nicht mehr laufen konnte und einfach nur noch rumlag. Ich ging zum ersten Mal seit Jahren wieder zum Arzt. Er verschrieb mir Antibiotika, mit dem es dann auch schnell besser wurde und weg ging. Seit da hatte ich aber ständig wieder Probleme mit der Haut. Sie gingen nie weg, waren teilweise einfach viel besser und fast  nicht spürbar. Dazu muss ich hier vielleicht kurz erwähnen, dass ich seit Geburt Neurodermitits habe – deshalb war das nichts neues. Ich fühlte mich wieder zurückversetzt in diese Zeit, in der meine Haut tagtäglich Thema Nummer eins war, weil ich so enorm aufpassen musste, was ich mache, um mir grosse Schmerzen zu ersparen.

Diesen Monat habe ich dann wohl den Höhepunkt dieser Hautgeschichte erlebt. Am 2. August landete ich wieder beim Arzt, weil ich wieder diese Hautinfektion hatte. Es war nicht einfach normales Neurodermitis, sondern irgendwelche Bakterien haben sich krass schnell auf meiner Haut ausgebreitet und meine Haut „löste“ sich von selbst. Zurück blieben grosse offene Wunden. Ich ging also zum Arzt, weil ich Angst hatte, dass wieder das gleiche passiert, wie damals im April in Luzern. Wieder bekam ich Antibiotika. Die Infektion ging weg – meine Haut im Allgemeinen hat sich aber nicht erholt. Diesen ganzen Monat habe ich zu Hause verbracht und versucht, meine Haut in den Griff zu bekommen. Es wurde aber immer schlimmer und schlimmer. Zwischendurch hatte ich mal vereinzelte Tage, an denen ich das Gefühl hatte, es geschafft zu haben. Meistens folgte darauf aber ein Tag, der das totale Gegenteil bewies.

Sam Cadosch - Entspannung, entspannen, relax - cover

Irgendwann in dieser Zeit ging ich zu meinem Hausarzt, ohne zu erwähnen, das ich irgendwas mit der Haut habe. Ich wollte einfach einen Bluttest machen, um zu sehen, was in meinem Körper so abging.

Zu meinem Erstauen war mit meinem Blutwerten alles okay. Bis auf einen Eisenmangel. Um ehrlich zu sein, war ich im ersten Moment ein bisschen enttäuscht, dass die Blutwerte so gut sind, weil ich mir erhofft hatte, darin die Lösung für  meine Probleme zu finden. War dann schlussendlich nicht der Fall und ich habe mich einfach gefreut, dass meine Organe funktionieren und auch sonst alles läuft anscheinend.

Stellte sich also wieder die Frage, woher denn meine krassen Ausbrüche der Haut kommen, wenn ja „in mir“ alles stimmt und passt.

Zwei Theorien: Die Hormone & die Psyche.

Meine Theorie ist es, dass das Ganze von der Psyche oder den Hormonen aus kommt. Wahrscheinlich ist es beides. Es heisst ja immer so schön „Die Haut ist der Spiegel der Seele“. Obwohl ich jetzt gerade nichts nennen kann, was richtig sche*sse laufen würde in meinem Leben. Vielleicht was von früher? Vielleicht aber auch gar nichts.

Mein Verdacht ist sehr gross, dass mein Körper mit den Hormonen nicht klar kommt. Im Februar dieses Jahr habe ich die künstlichen Hormone, die ich zur Verhütung „genommen“ habe, abgesetzt. Ich hatte 3 Jahre lang das Hormonstäbchen und davor 5 Jahre lang die Pille. Dazu gibt’s hier übrigens einen ganzen Blogartikel.

Das Ganze ist jetzt ein halbes Jahr her und komischerweise habe ich genau seit einem halben Jahr wieder Hautprobleme. Es ist also sehr naheliegend, dass mein Körper sich noch nicht zurecht findet mit dem ganzen Hormonhaushalt. Habe da auch schon viel Nachforschung betrieben und es ist ziemlich offensichtlich. Deshalb werde ich schauen, dass ich meinen Körper da so gut wie möglich unterstützen kann. Ein Update dazu wird folgen 🙂

Selflove / Selbstakzeptanz

In dieser Zeit, in der mein Körper solche Schwierigkeiten hat(te), wird Selbstliebe und vor allem Selbstakzeptanz immer zu einem enorm wichtigen Thema. Die eigentlichen Herausforderungen bei körperlichen Problemen sind (für mich) nämlich die seelischen Folgen, die daraus entstehen. Wenn meine komplette Haut unbeweglich und offen ist und ich somit nicht mehr richtig am Leben teilehemen kann, sind die körperlichen Schmerzen nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist dieses ausgeschlossen sein. Die Welt dreht sich weiter. Freunde leben ihr Leben weiter. Alles geht im gleichen Tempo weiter, während ich hier sitze und versuche meinen Körper so gut wie möglich zu schonen und zu unterstützen. Es ist diese Angst, den Anschluss zu verlieren. Dieses alleine sein. Die Selbstzweifel die damit kommen. Die Nähe zu anderen Menschen, die fehlt. Es ist all das, was wirklich so sehr schmerzt.

Und genau in diesem Bereich habe ich diesen Monat unglaublich viel gelernt. Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass sich mein Körper verändert und nicht immer in Höchstform befindet. Ich habe gelernt meine Schönheit nicht auf meinen Körper zu begrenzen. Ich habe gelernt, dass Lachen wirklich die beste Medizin ist.

Heutzutage reden immer alle von Selbstliebe – aber es wirklich auch ausüben tun die wenigsten. Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist so viel mehr als einfach mal ne Gesichtsmaske machen oder zu Akzeptieren, dass man eben einen Bad Hair Day hat heute. Ich denke dieses Thema ist so unendlich gross, dass es irgendwie kein Anfang und kein Ende hat. Aber ich bin mir sicher, dass diese Themen eines der wichtigsten im ganzen Leben sind.

Sam Cadosch - aufgeregt, nervös, ruhig, unruhe, ruhe finden - lachen, glücklich

Ready for autumn

Sooooo, das reicht glaub‘ ich mal. Kurz gefasst: 2018 ist intensiv, lehrreich und voller Überraschungen und Wachstum. Ich freue mich auf die letzten 4 Monate dieses Jahres und kann irgendwie gar nicht wirklich glauben, dass sich das Jahr wirklich schon wieder dem Ende zuneigt. Auf Instagram und YouTube habe ich auch schon die ersten Leute gesehen, die anfangen die Tage bis Weihnachten zu zählen. Crazy wie die Zeit vergeht!

Ich freue mich schon auf das nächste Lifeupdate! Diese Blogposts gehören zu meinen Lieblingen, weil ich es soooo interessant finde, später nachzulesen was in meinem Leben so los war.

Was hältst du von diesem Format? Interessieren dich Lifeupdates? Schreib’s mir gerne in die Kommentare. ❤️


Damit du nie mehr einen Blogartikel verpasst, habe ich auf Telegram einen Channel eingerichtet, der dich immer sofort informiert, wenn’s was Neues zum lesen gibt 🤗 Es würde mich sehr freuen, wenn du auch dabei bist ❤! Hier geht’s zum Channel: Get inspired. 

Hier findest du mich & meine Gedanken bei Instagram.<3

& Hier bei YouTube. 🙂

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.