Intensiv trifft’s am besten – Lifeupdate

It’s time for a Lifeupdate again! Ich liebe diese Lifeupdates, weil sie immer so unglaublich spontan kommen! Und ausserdem stelle ich mir vor jedem Lifeupdate die Frage „Wenn ich die momentane Situation oder die letzten Wochen in einem Wort beschreiben müsste, welches wäre es?“ – Diese Frage ist so unendlich powerful! Mein Wort, das die letzten Wochen beschreibt ist: „Intensiv“. Ja, ich denke das trifft’s am Besten.

Intensiv heisst in anderen Worten „stark, heftig“.

Und ja, ich weiss, dass ihr das auch wusstet. Aber das ist so ne neue Angewohnheit von mir: Worte genauer unter die Lupe nehmen mich fragen, was sie denn sonst noch bedeuten könnten. So viele Worte, die wir täglich brauchen bedeuten eigentlich was ganz anderes, als wir denken. Interessantes Thema. Aber darum geht’s hier nicht 🙂

Sam Cadosch - intensiv, Lifeupdate - cover

Gutes zieht Gutes an

Ein für mich wichtiges Ereignis, das ich auch als intensiv empfinde ist letzte Woche passiert – und das ist ein extrem Positives!

Ende März hatte ich eine Kooperation mit einem veganen online Shop. Meine erste, um genau zu sein. Ich habe meinen Teil der Abmachung sofort erfüllt und die Rechnung ausgestellt wie besprochen. Aber bezahlt wurde nie. Das ist jetzt 1.5 Monate her und eigentlich wäre die Bezahlung Anfang April fällig gewesen. Mitte April habe ich bei der Kontaktperson nachgehakt, wie es aussieht und ob was schief gelaufen sei mit der Bezahlung, weil ich bisher nichts erhalten habe. Nie kam eine Antwort zurück.

Deshalb habe ich vor ein paar Tagen erneut geschrieben. Ich war irgendwie gar nicht wirklich enttäuscht sondern habe das ganz neutral betrachtet. Und das war mein Text, den ich der Firma gesendet habe:

„Guten Morgen xxx

Schade, dass ich nichts mehr von dir gehört habe. Ich habe den Link zum online Shop wieder aus meinem Blogartikel entfernt und die ganze Erwähnung im Blogartikel herausgenommen.

Danke für diese Lektion.

Ich wünsche dir das Beste für die Zukunft und hoffe, dass du ab heute ehrliche Kooperationen mit Menschen eingehen kannst. Das bringt alle weiter.

Liebe Grüsse
Sam“

Und jedes einzelne Wort war ernst gemeint. Nichts davon war verurteilend oder böse gemeint. Ich habe mir wirklich von Herzen gewünscht, dass sie in Zukunft anders mit Menschen umgeht. Schlussendlich habe ich nur ein bisschen Geld nicht erhalten. Was das aber für einen Einfluss auf ihr Leben hat, ist viel tragischer.

Und jetzt kommt’s: 2 Stunden später habe ich eine E-Mail erhalten, in der sie sich vielmals entschuldigt hat und mir versichert hat, dass das Geld jetzt überwiesen wurde und auf dem Weg zu mir ist.

I can’t really believe this! Ich freue mich gerade so unglaublich!

Nicht unbedingt darüber, dass ich jetzt das Geld erhalte (das ist natürlich auch grossartig), sondern viel mehr darüber, was es bewirken kann wenn man einfach positiv bleibt und nichts Schlechtes aussendet. #thanksuniverse

Mittlerweile ist dieses Thema beendet und ich habe die Bezahlung erhalten.

Glück kommt selten allein

Stimmt das Sprichwort so? Heisst es „Glück kommt selten allein“? Keine Ahnung. Jetzt heisst es auf jeden Fall so 😋

Die ganze Sache mit dieser Firma hat mich inzwischen noch viel weiter gebracht, weil daraus noch mehr Kontakte und Aufträge entstanden sind.

Für mich ist das mal wieder ein Beweis mehr, dass es einfach darum geht, die richtigen vibes auszusenden. Nicht nur so zu tun, als würde man es so meinen, sondern es tatsächlich fühlen.

Und in Ruhe handeln.

Ja, intensiv muss nicht immer anstrengen sein. Es kann auch etwas extrem Gutes sehr intensiv sein. ☺

Sam Cadosch - intensiv, Lifeupdate - glück

Fasten – schon wieder?!

Ausserdem hat sich bei mir betreffend Essen auch wieder ein bisschen was geändert in den letzten Tagen. Ja, es ist mal wieder an der Zeit für eine neue Fastenart. Mittlerweile wisst ihr hier alle, dass ich mich seit über einem Jahr mit dem Thema fasten beschäftige und schon 3x 5 Tage gefastet habe und einige Monate lang Intermittent Fasting gemacht habe. Das mit dem Intermittent Fasting hat mich bis jetzt auch immer begleitet. Mal habe ich es konsequenter eingehalten, mal weniger.

Seit 1.5 Wochen bin ich jetzt wieder eine andere Art fasten am ausprobieren: Ich esse nur noch einmal am Tag. 23 Stunden fasten und in einer Stunde esse ich.

Und bevor jetzt einige hier durchdrehen oder sich Sorgen machen; let me explain:

Ok, so viel gibt es gar nicht zu erklären. Ich habe einfach mittlerweile gelernt, dass ich mein Wohlbefinden extrem steuern kann über’s Essen. Über’s wenig essen. Weil ich für mich herausgefunden habe, dass ich mit weniger essen viel glücklicher bin.

Die Idee für diese Art von Fasten kam, weil ich ja vor 2 Wochen meine Antibiotikatherapie beendet habe und meinen Darm wieder aufbauen wollte. Deshalb habe ich dann angefangen jeden Morgen und Abend Flohsamen mit Oregano Öl in Wasser zu trinken. Und auch hier passt das Wort intensiv 😂 Mehr als das – wer schonmal Oregano Öl getrunken hat, weiss wovon ich rede.

Ja auf jeden Fall konnte ich wegen dieser neuen Angewohnheit nicht mehr Frühstücken, weil ich keinen Hunger mehr hatte wegen den Flohsamen. Weil die im Darm aufgehen und da extrem viel Platz brauchen. So kam es dann dazu, dass ich nur noch mittags gegessen habe, weil es sich für mich am besten angefühlt hat.

Sam Cadosch - intensiv, Lifeupdate - essen

Und so habe ich dann angefangen zu recherchieren was passiert, wenn man nur noch einmal am Tag isst. Ich war selbst überrascht, dass es so viele Menschen gibt, die das machen. Viele davon sind aus der Fitness / Gesundheitsbranche, die diese Art von Fasten leben.

Aber jetzt mal um zum Punkt zu kommen. Das sind die Gründe, warum ich es mache:

  • Bewussteres Verhältnis zum Essen
  • Entgiften
  • Nährwerte werden vom Darm viel besser aufgenommen (bei 3 Mahlzeiten werden bis zu 30% der Nährwerte aufgenommen. Bei einer Mahlzeit bis zu 80%)
  • Ich habe meistens gar keinen Hunger zu anderen Zeiten und brauche deshalb nicht mehr Essen
  • Ich fühle mich viel fitter und klarer im Kopf

Das sind meine Hauptgründe, wieso ich das Ganze mache. Und das ist keine Empfehlung, sondern einfach nur etwas, was in meinem Leben eben gerade läuft.

Als ich das auf Instagram erzählt habe, hatten viele Leute Angst, dass ich dadurch extrem abnehmen werde: Das ist nicht der Fall. Auf der Waage hat sich fast nichts verändert. Aber ich habe Fett verloren – und da sage ich nicht nein zu 😜

Mal schauen, wie lange ich das so weiter mache. Ausserdem muss ich hierzu vielleicht auch noch sagen, dass ich das nicht ohne Ausnahmen mache. Wenn ich mal Lust habe zum Abendessen wohin zu gehen mit Freunden, dann mache ich das. Ich mache es einfach dann so mit dem fasten, wenn’s passt. Und meistens passt’s auch super ☺

5. Reise im 5. Monat

Und dieses Thema ist gerade das präsenteste: Ich gehe wieder auf eine kleine Reise 🙂

Anfang Jahr habe ich  mir gesagt, dass ich dieses Jahr 12 neue Orte sehen will. 1 Ort pro Monat. Aber das war mehr so dahin gesagt nach dem Motto „Wenn’s so kommt ist’s geil und wenn nicht, ist auch egal.“ – Ich dachte da nämlich nicht, dass ich tatsächlich so viel unterwegs sein werde. Aber anscheinend doch 🙂

Morgen geht’s für mich los nach Hamburg. Da war ich noch nie und ich habe eine Freundin, die da wohnt, die ich besuchen werde.

Ich kann es selbst noch nicht wirklich glauben, dass ich das jetzt wirklich mache. Irgendwie fühlt sich das wieder so an, wie im März als ich alleine nach Barcelona geflogen bin.

Und der Entscheid dazu kam wieder extrem spontan. Gestern habe ich die Reise gebucht und morgen geht’s los. Ich freue mich auf jeden Fall und bin gespannt, welche Erfahrungen ich auf Hamburg für’s Leben mitnehmen kann ☺

Mit dieser 5. Reise im 5. Monat bin ich perfekt mit dabei bei meinem Plan, der eigentlich gar  keiner ist 🙂

Und wahrscheinlich passt auch hier das Wort intensiv wieder super: Meistens sind Reisen ja intensiv. Meine auf jeden Fall 🙈 Und hier kommt noch der Anreiseweg dazu, der 13 Stunden dauert – Ich bin ja mal gespannt, was ich dann danach darüber berichte.

Sam Cadosch - intensiv - pin

Intensiv passt auf jeden Fall

Gerade eben habe ich diesen Blogartikel nochmals durchgelesen und spätestens jetzt bin ich mir ganz sicher, dass ich mit dem Wort „intensiv“ die passende Beschreibung gefunden habe.

Mit der Intensität kommt die Dankbarkeit. 

Und hier will ich nochmals kurz die Dankbarkeit ansprechen, denn das ist auch ein Thema, das mehr als intensiv ist bei mir! Ich bin SO dankbar, das könnt ihr euch fast nicht vorstellen. In den letzten Wochen sind so viele Dinge passiert, die ich jetzt hier auch gar nicht erwähnen will, die echt viel Kraft gebraucht haben und es immer noch tun. Dinge, die mich zweifeln liessen und traurig sein. Dinge, die sehr schwer zu verkraften waren und Dinge, die mir einfach mal wieder ganz klare Zeichen geschickt haben.

Ich bin dankbar für all das, weil das meinen Horizont wieder um einiges erweitert hat. Mein Blick für’s Detail im Leben wurde dadurch noch viel geschärfter und ich bin dadurch so unendlich gewachsen.

Und irgendwie fällt mir hier gerade wieder auf, wie gegenteilig Dinge im Leben sind. Wie nah hell und dunkel eigentlich beieinander liegen.

Welches Wort beschreibt deine letzte Zeit am besten? Schreib’s mir in die Kommentare ❤


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2 Antworten

  1. Jan sagt:

    Wow! Was für eine tolle Geschichte! So wie du das beschrieben hast, könnte es ein Kapitel aus dem Buch „wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie sein. Das ist wundervoll, so positiv und inspirierend❣️ Es ist ein wundervolles Geschenk dich zu kennen, Sam❣️DANKE🙏

    • Sam Cadosch sagt:

      Oh wow! Danke für deine Worte, Jan! Es freut mich sehr, dass es positiv und inspirierend ist! ❤️

      Es ist auch ein Geschenk, dich zu kennen, Jan! Danke dir! 🙏🏼

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