„Ich bin nicht genug!“ – Schluss damit!

Wie viel mal der Gedanke „Ich bin nicht genug“ wohl auf der Welt pro Tag gedacht wird. Früher war auch ich immer unter diesen „Denkern“ dabei. Jeden Tag mehrmals. Und eines kann ich euch verraten: Mein Leben ist so viel schöner geworden, seit ich nicht mehr dazu gehöre!

Wieso eigentlich?

Wieso zur Hölle gibt es überhaupt Gedanken wie diese? Und wieso ist es genau der gleiche bei so vielen, obwohl wir alle so verschieden sind?

Ich denke die Mehrzahl der „Nicht-genug-Denkern“ sind Frauen, die denken sie seien weniger Wert als andere. Oder sie sähen schlechter aus als andere. Oder sie sind nicht genug für einen Job. Oder sogar einen Partner. Sie denken sie sind nicht genug, um das gleiche wie jemand anderes zu erreichen. Oder dass sie es nicht verdient haben, ein Leben zu leben, wie sie es sich wünschen.

„Gewisse Lebensstile sind für andere vorreserviert und bestimmt nicht für mich“ ist ein ähnlicher Gedankendazu.

Das alles ist purer Bullshit! Und ich erzähle euch jetzt auch wieso!

Danke, liebe Gesellschaft

Sam Cadosch - genug, ich bin genug, Selbstliebe, wertschätzung - love yourselfBei mir war es so, dass ich von Aussen so viel Druck hatte, dass ich dem nicht immer Stand halten konnte. Ich hörte es in der Schule, von ehemaligen Freunden, von Lehrern, von Magazinen und Zeitschriften. Sogar Plakate redeten es mir ein.

Nein – niemand von denen sagte „Du bist nicht genug“. Aber irgendwann entwickelte sich der Gedanke daraus. Weil man in der heutigen Welt überall gezwungen ist, sich zu beweisen vor anderen Menschen. Es fängt schon im Kindesalter an.

Ich persönlich hatte damals nicht das Glück, dass ich mich ziemlich oft beweisen konnte – denn ich wollte ja eigentlich gar nichts beweisen. Sondern einfach leben.

Und damit bin/war ich nicht die einzige.

Du denkst, du bist nicht genug, nur weil andere Leute Dinge über dich gesagt haben oder weil du einige Sachen weniger gut kannst, als andere?

Damit ist sofort Schluss!

Es gibt sogar einen Fachbegriff für die Angst, nicht genug zu sein: Atelophobie. Ist das nicht gestört?

Früher, als ich selbst noch mit solchen Gedanken zu kämpfen hatte, glaubte ich, das sei einfach weil ich zu wenig Selbstbewusstsein habe und noch nicht das aus meinem Leben gemacht habe, was ich wollte.

Heute glaube ich, dass das „normal“ ist. Wenn du genug Selbstvertrauen hast und diese Gedanken nicht hast, bist du fast schon ein Wunder. Ist das nicht lustig?

Sei nicht normal – sei einzigartigSam Cadosch - genug, ich bin genug, Selbstliebe, wertschätzung - pin

Unter all den Forderungen von aussen und all den manipulativen Werbungen, die wir den ganzen Tag lang sehen, ist  es eine Kunst, anders zu sein.

Theoretisch hast du gewonnen, sobald du ausgelacht wirst, weil du Dinge anders machst oder anders aussiehst. Denn würde dich eine Gruppe auslachen, wenn du gleich wärst wie sie? Ich denke nicht 😉

Und das ist der Punkt. Sei stolz darauf, nicht so zu sein!

  • Nur weil du nicht mit grossen Worten prahlst, heisst das nicht, dass du nichts kannst.
  • Nur weil du keine Ahnung von Make-up hast, bist du nicht weniger Frau
  • Wenn du kein fettes Auto fährst, bist du nicht weniger Mann
  • Du hast Schwächen. Zum Glück! Wäre ja langweilig sonst. Aber siehst du auch deine Stärken?
  • Jeder Mensch kann etwas besonders gut, was andere nicht können. DU AUCH!
  • Schönheit liegt nicht im Auge des Betrachters – Schön bist du, wenn du dich schön fühlst.
  • Normal sein bringt dich nicht in unnormal tolle Situationen im Leben und du gelangst mit Normalsein auch nicht an unnormal super Menschen – sei abnormal!

Ist das nicht schön? Mal aufgefordert zu sein, nicht normal zu sein, statt dich anzupassen 🙂

Dich gibts nur einmal auf dieser Welt und das ist genug!Sam Cadosch - genug, ich bin genug, Selbstliebe, wertschätzung

Wie können wir überhaupt denken, nicht genug zu sein?

Jeden von uns gibt’s nur ein einziges Mal auf dieser Welt. Wir sind einzigartig von innen und von aussen. Wie also können wir auf die Idee kommen, dass wir nicht genug sein sollen?

Wer sagt denn, was genug ist?

Du bist genug von Geburt an! Niemand von uns ist perfekt, aber das sollen wir auch nicht sein und das hat auch nichts damit zu tun, genug zu sein oder nicht.

Es gibt diese Leute, die sich masslos überschätzen, grosse Worte herumschreien und irgendwann leider hinfallen.

Und dann gibt’s die Leute, die sich unterschätzen, sich nicht wertschätzen und eigentlich so viel zu bieten haben. Sie sagen weniger, als sie können und leisten mehr, als sie versprechen. Ist das nicht toll?

DOCH, ist es! Nur müssen das die lieben Leute erst mal erkennen 🙂 Denn genau die von der zweiten Sorte sind die, die vielfach denken, sie seien nicht gut genug oder sie schaffen dies oder das nicht. Damit soll Schluss sein, denn diese Gedanken sind selbstzerstörerisch.

Du bist genug – erkenne es!

Jetzt gilt es, mal ENDLICH zu erkennen, dass DU GENUG bist!

Und dies sind die Schritte, die ich dazu gegangen bin:

  1. Hör‘ auf‘, dich mit anderen zu vergleichen
    • Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, uns ständig mit anderen Leuten zu vergleichen? Das macht  keinen Sinn, denn wir sollen doch gar nicht das selbe leisten wir sie. Denn wir leben nicht das selbe Leben und sind total verschiedene Leute.
  2. Werde dir deiner Stärken bewusst und nutze sie
    • Welches sind DEINE Stärken? Wenn du es noch nicht weisst, dann setze dich kurz hin und schreibe sie dir auf, denn du hast einige Stärken 🙂 Wenn es dir wirklich nicht gelingt, frag‘ eine Person, die dich kennt und der du vertraust.
  3. Werde dir deiner Schwächen bewusst und liebe sie
    • Natürlich hast du au Schwächen. Und das ist gut so. Denn niemand ist perfekt und das soll auch niemand sein 🙂
  4. Schau in den Spiegel und lächle dich selbst an.
    • Mach‘ es einfach 🙂 Lächle in den Spiegel. Mehrmals am Tag und immer wieder.
  5. Sei nett zu dir selbst. Hör auf, dich immer wieder zu bestrafen mit bösen Worten oder was es auch immer sein mag
    • Wenn du mal etwas nicht so gut gemacht hast, bestrafe dich nicht dafür. Hör auf mit den bösen Worten. Du musst nicht immer alles super hinkriegen oder alles schaffen. Das ist auch fast nicht möglich.
    • Lerne einfach aus deinen „Misserfolgen“ und geh‘ weiter.
  6. Feiere täglich kleine Erfolge, weil du dir jeden Tag kleine Ziele setzt, um persönlich zu wachsen
    • Setze dir kleine Ziele wie z.B. „Ein neues Rezept ausprobieren“, und dann mach‘ es auch. Oder „Mich um mich selbst kümmern nach der Arbeit“ – ganz kleine Ziele, die dich zu kleinen Erfolgen bringen jeden Tag
  7. Mach‘ Sport
    • Dein Körper und dein Geist sind verbunden. Und wenn du deinem Geist helfen willst, bewege dich mehr. Denn das löst Glücksgefühle aus und ich kenne wenig Leute, die sich nach dem Sport schlecht fühlen 😉
  8. Vergleiche dich – mit deinem „Ich“ von gestern und lächle, weil du heute schon wieder gewachsen bist! <3
    • Wenn du dich vergleichst, dann mit deinem „Ich“ von gestern, um zu sehen, wie weit du schon wieder gekommen bist. <3

Du bist genug, sobald du es zulässt, genug für dich zu sein. 

Kennst du dieses Gefühl auch? Und bist du es schon losgeworden? 🙂

 

 

 

 

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5 Antworten

  1. Maximilian Mungenast sagt:

    Liebe Samy,

    vielen Dank für diesen Artikel. Du hast wirklich so recht. Früher habe ich immer so oft auf andere und deren Meinung gehört. Heute höre ich nur noch auf mich und mache das, was ich will 🙂

    Viele, liebe Grüße,
    Maxi

    • Sam Cadosch sagt:

      Lieber Maxi

      Super, das freut mich sehr zu lesen 😀 So soll’s sein, denn es ist DEIN Leben und du sollst damit glücklich sein 🙂

  2. Victoria MzH sagt:

    Liebe Sam,
    kennst du eigentlich Vera Birkenbihl? Sie ist leider verstorben, aber es gibt noch einige Vorträge von ihr auf YouTube und sie sagt auch häufiger das man seine Schwächen zu Stärken machen sollte. Sie hatte früher tierische Angst zu viel zu sprechen, weil sie dachte das wäre eine Schwäche von ihr. Dann hat sie etwas kapiert und angefangen großartige Vorträge zu halten. Menschen die eine Schwäche haben, weil sie womöglich andere zu viel betüdeln, wären zum Beispiel perfekte Hundebesitzer und würden sich auch phänomenal machen, wenn sie ab und zu in einem Altersheim aushelfen. Das sind nur einige Beispiele aber ich dachte es passt sehr gut zu deinem Blogpost.

    Ich finde jeder sollte abnormal sein und seine ganz eigenen Charaktereigenschaften als Stärken herausentwickeln.

    Mal wieder ein sehr schöner Blogpost von dir!

    Liebe Grüße
    Victoria

    • Sam Cadosch sagt:

      Liebe Victoria

      Nein, kenne ich nicht. Aber ich muss mir ihre Vorträge unbedingt mal anhören! Klingt sehr spannend! 🙂

      Und es ist auch wahr, was du das sagst! Ich dachte auch immer, dass es eine Schwäche von mir ist, vor anderen Leuten zu reden oder dass ich keine Videos machen kann, weil ich zu scheu bin etc. Heute weiss ich es besser 😛

      Danke dir, Victoria! <3

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