Sooooo, mal wieder ganz spontan. Ich sitze hier in meinem Lieblingscafé, mit meinem Soya Capuchino und einer veganen Acai Bowl und höre Musik. Wieso? Keine Ahnung. Ausserdem ist heute wieder ein VLOG-Tag. Ich filme so ziemlich alles. Mal schauen ob das was wird und ob ich es denn online stelle auf meinem YouTube Channel. Ist jetzt auch egal.

Das ist Freiheit

Wisst ihr, heute Morgen bin ich aufgestanden und hatte einfach spontan Lust meinen Tag zu filmen und weg zu gehen. Und das habe ich dann gemacht. Als ich dann um 10 vor 10 am Bahnhof stand, erinnerte mich mein Handy daran, dass ich um 10 einen Skype Call hatte. Shit, das hatte ich in meiner Spontaneität total vergessen.

Aber egal, kann ich ja auch im Zug machen. Oder doch nicht? Ich meine, da hören mir alle zu… Was denken die denn von mir? Vielleicht rede ich viel zu laut. Vielleicht fühlen die sich dann gestört. Vielleicht lacht mich einer aus, wenn ich mich verspreche. Vielleicht kann mich mein Termin auf der anderen Seite von Skype gar nicht hören, weil’s so laut ist im Zug. Und was, wenn ich komisch aussehe, wenn ich so da sitze?

Das waren alles Gedanken, die innerhalb von Millisekunden kamen.

Und als ich bemerkte, wie bescheuert das alles ist, dachte ich mir einfach „Fuck of. Stell dich nicht so an, Sam. Mach‘ dein Ding und lass‘ die Leute denken, was sie wollen!“.

Auf einmal war alles einfach

Ja, das war es wirklich. Ich fühle mich auf einmal entspannt und sicher. Ich hatte keine Angst mehr vor der Situation. Ich stieg um 09:53 in den Zug ein und machte Musik an, bis der Termin begann. Es ist so ein schöner Tag heute. Die Sonne scheint.

Um 10:01 Uhr ruft er an. Und ich sitze da im Zug mit dem Handy vor dem Gesicht und rede total entspannt mit Philipp. Um 10:06 kam ich an in Chur. Und das Gespräch war natürlich noch nicht beendet. Und so „musste“ ich dann aussteigen und weiter reden während ich mit all den Fremden aus dem Zug ausstieg und mit ihnen durch noch mehr Menschen lief, die auch am Bahnhof waren. So ziemlich jeder Mensch da am Bahnhof schaute mich komisch an.

Und es war mir egal. Scheissegal.

Ich redete munter weiter mit Philipp und erzähle ihm von mir und meinem Business. Mitten auf dem Weg hielt ich an und lehnte mich an einen Baum, weil es angenehmer war, im Stehen weiterzureden, statt mit laufen.

Kurze Zeit später war unser Gespräch beendet. Es war ein toller Call und ich liebe es, solche tollen Menschen kennenzulernen, obwohl sie hunderte Kilometer entfernt sind.

Ich fühlte mich grossartig!Sam Cadosch - egal, machen was ich will, freiheit, selbstliebe - coffee

Wirklich. Es war perfekt. Heute habe ich einfach nur das gemacht, was ich wollte bis jetzt. Egal was andere dachten. So sollte es doch eigentlich jeden Tag sein!

Ach ja, ich habe euch gar noch nicht erzählt, wo ich überhaupt hinwollte. Wieso ich nach Chur (Hauptstadt von unserem Kanton) fuhr: Ich hatte einfach Lust, von woanders aus zu arbeiten und da zu Frühstücken. Alleine. Denn manchmal brauche ich genau das, um meine Balance herzustellen. Ich kann einfach nicht immer am selben Ort arbeiten. Dann werde ich ungeduldig und unkonzentriert. Deshalb kam ich hier her.

Und da heute immer noch VLOG-Tag ist, mache ich damit natürlich auch hier weiter! Und da stehe ich schon vor der nächsten komischen Situation.

Was denken die wohl alle von mir?

Ich sitze hier so und will meiner Kamera was erzählen. Dass ich hier sitze und gleich mein Frühstück geniesse.

Und schon waren sie wieder da. Die bescheuerten Gedanken. „Alle schauen mir zu.“, „Was denken die wohl von mir?“, und so weiter….

„Fertig jetzt! Who cares, was die denken?“

Und so habe ich dann mein Handy rausgeholt und fröhlich den Tisch vor mir gefilmt und erzählt, was gerade so abgeht. Es hat sich gut angefühlt, sich nicht einzuschränken. Und als ich fertig war mit meinem kurzen Video habe ich mich nicht mal umgeschaut, um zu sehen, wer mich wohl jetzt wieder schräg anschaut oder auch nicht. Weil es mir egal war.

Happiness, weil egal.

Ich arbeite schon lange an meinem Selbstbewusstsein und an meiner Persönlichkeitsentwicklung.Und trotzdem bin ich nicht „ausgelernt“. Das werde ich nie sein, denn es gibt immer was zu verbessern und Dinge zu lernen. ZUM GLÜCK.

Genau solche Momente machen mich extrem glücklich. Wenn ich wiedermal sehe, dass ich über mich hinaus gewachsen bin. Wieder einmal mehr die Komfortzone verlassen habe. Tolles Gefühl!

Lustig auch, dass mir dieser Artikel hier so leicht von der Hand geht. Ich hatte gar nie vor diesen Artikel hier zu schreiben. Einen Artikel direkt aus dem Hier & Jetzt. Aber jetzt bin ich froh, dass ich es getan habe. Denn es fühlt sich grossartig an, aufzuschreiben, wenn der Tag so super läuft und schöne Dinge passieren.

Ich finde das sollten wir alle öfter tun. Über das Gute reden oder schreiben. Denn wieso erzählen wir meistens nur was, wenn unser Tag mal wieder kacke war? Es ist nicht verboten zu erzählen, dass das Leben gerade super ist. Oder der Moment. Traut euch!

Ist es dir egal, was andere Leute von dir denken, oder machst du dir immer viel zu viele Gedanken? 

Oh, jetzt ist wieder was Schönes passiert: Ein Tisch neben mir ist gerade eine Frau mit einem Mann hingesessen. Als sie sich begrüsst haben sagte der Mann zu ihr: „Hallo, schöne Frau“. Und hat sie in den Arm genommen. Ist das nicht toll? <3

Wie findet ihr diese Art von Blogartikel? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🙂 

I wish you a positive day! 🙂

Heute ist ein ereignisreicher Tag. Der Artikel sollte eigentlich hier enden, aber etwas muss ich noch kurz erzählen:

Mit einem Klick auf das Bild, gelangst du direkt zu Amazon, damit du dir den „Glücklichmacher* ebenfalls in’s Leben holen kannst! 😀

Auf dem Weg zum Bahnhof, habe ich noch einen kurzen Stop beim Geschenkladen gemacht. da geh‘ ich gerne rein und schau mir einfach an, was es so gibt.

Heute habe ich aber was ganz Tolles gefunden, was ich unbedingt mitnehmen musste: Das Buch „Listenweise Glücklichmacher“. Das ist ein Buch mit über 100 Listen, die sinnvolle Fragen stellen. Auf einer Seite steht zum Beispiel: „Was willst du noch alles lernen?“. Auf einer anderen Seite „Was würde ich tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?“.

Halt alles richtig sinnvolle Fragen, die dich im Leben weiterbringen und zum Nachdenken anregen. Und zwar nachdenken über das Positive! 🙂

Ich verlinke euch rechts einfach mal das Buch. Vielleicht will der/die ein oder andere von euch auch einen kleinen Glücklichmacher.<3

So und jetzt ist wirklich Schluss.

Have an amazing day! Und vergesst nicht, meine Fragen von oben in den Kommentaren zu beantworten 😀 Es interessiert mich wirklich, wie das bei euch so ist und wie euch diese Art von Beitrag gefällt. <3 

Hier findest du mich & meine Gedanken bei Instagram.<3

& Hier bei YouTube. 🙂