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Akzeptieren, annehmen und weiter daran arbeiten

Sam Cadosch - akzeptieren, akueptiere, akzeptanz, Stille - cover

Gute Tage sind schön. Schlechte auch. Wenn wir sie annehmen und akzeptieren.

Wenn ich eins gelernt habe in den letzten Jahren, dann, dass es extrem wichtig ist, die momentane Situation zu akzeptieren. Egal wie die auch aussehen mag.

Was du nicht ändern kannst…

Es gibt sie. Diese Dinge, die man nicht ändern kann. Und auch nicht ändern soll. Manchmal sind es schöne Dinge und manchmal nicht so schöne. In diesem Zusammenhang wohl eher mehr nicht so schöne als umgekehrt – sonst würden wir es ja nicht ändern wollen….

Ich war lange so ein Mensch, der Situationen nicht einfach akzeptieren konnte. Wenn ich in einer unvorteilhaften Situation steckte habe ich sofort angefangen dagegen anzukämpfen, sobald ich  mich nicht mehr wohl fühlte.

Vielleicht ist das eine natürliche Reaktion oder so. Aber heute reagiere ich nicht mehr so.

Es gibt Dinge, die können wir nicht ändern. Und statt uns davon die ganze Zeit stressen zu lassen sollten wir es lieber einfach akzeptieren. Glaub‘ mir: Es fällt eine grosse Last von deinen Schultern und du hast den Kopf wieder frei für andere Dinge.

Akzeptieren und danach daran arbeiten

Das Problem, wenn man einfach sofort handelt ist, dass man nie genauer darüber nachdenkt sondern nur versucht da wieder raus zu kommen.

Und ich rede hier jetzt nicht von Notsituationen, die lebensbedrohlich sind.

Wenn ich jetzt also merke, dass mein Leben nicht wirklich so läuft, wie ich es gerne hätte, mache ich gar nichts. Im ersten Moment.

Das erste, was ich mache, ist die Situation und meine Gefühle analysieren.

Wieso fühle ich mich so? Was ist genau los? Und wie kam es dazu?

Und dann kann ich es akzeptieren. Denn dieser Schritt ist extrem wichtig. Ohne ihn fehlt etwas. Wenn ich meine Situation nicht akzeptiere, wird sie mich aufregen, traurig machen, und viele weitere Emotionen auslösen, die wir nicht unbedingt als gut empfinden.

Wenn du aber akzeptiert hast, was gerade ist, hat es dich nicht mehr in der Hand. Dann bist du der Leader.

Sam Cadosch - akzeptieren, akueptiere, akzeptanz, Stille

Übernimm die Kontrolle

Ein ganz einfaches Beispiel…

Das Wetter ist nicht so, wie du es dir vorgestellt hast. Eigentlich hast du dich auf schönes Wetter gefreut, um draussen etwas zu unternehmen. Du hast schon was geplant, was du draussen machen willst.

Jetzt wachst du aber am Morgen auf und draussen regnet es in Strömen. Du regst dich auf und hast direkt schlechte Laune.

Die Tatsache, dass das Wetter nicht wie erwartet ist, hat dich jetzt in der Hand. Das Wetter hat jetzt deine Pläne zerstört und jetzt ist der ganze Tag im Arsch. Oder?

So hätte ich früher auch gedacht und gehandelt.

Wenn ich aber heute aufwache und das Wetter nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe mache ich bestimmt auch keine Freundensprünge. Aber ich realisiere ziemlich schnell, dass ich es sowieso nicht ändern kann und ich jetzt eben daraus das beste machen muss, wenn mein Tag nicht zerstört sein soll.

Und genau so nehme ich dem Wetter die Macht aus der Hand. So kann ich es einfach akzeptieren. Es kann mich danach nicht mehr berühren oder negative Emotionen auslösen.

Und so ist es mit ziemlich allem. Es geht nur darum, dass du selbst die Kontrolle hast und nicht eine Situation oder Person.

Arbeite an dir

Das Ganze hier soll aber nicht heissen, dass wir uns nicht mehr verbessern müssen oder die Situationen einfach alle akzeptieren sollen. Nach dem Akzeptieren kommt die Arbeit.

Denn egal was es ist, wir wollen ja trotzdem nicht damit weiterleben, nur weil wir es akzeptiert haben. Es geht danach trotzdem darum Lösungen zu suchen und das Leben wieder so hinzubekommen, wie wir es uns vorstellen.

Akzeptieren hilft dir einfach dabei, dass du nicht kopflos einer möglichen Lösung hinterherrennst, nur weil du die Situation gar nicht richtig analysiert hast. Weil du die Kontrolle nicht bei dir behalten hast.

Manchmal kommt es sogar vor, dass sich „Probleme“ in Luft auflösen. Ich habe immer wieder solche Herausforderungen, die eigentlich gar nicht da sind. Die nur in meinem Kopf bestehen. Und diese sind dann tatsächlich sehr oft einfach verschwunden, wenn ich sie akzeptiert habe. Weil ich sie so loslassen kann.

Ihr wisst gar nicht wie viel einfacher mein Leben ist, seit ich diese Erkenntnis gemacht habe.

Wie sieht das bei euch aus? 


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11 Comments

  1. Nisla sagt:

    Ein sehr motivierender Beitrag. Ich bin auch der Typ Mensch, der sich immens schwer tut, Dinge so hinzunehmen wie sind und erst mal die Situation so zu akzeptieren. Obwohl es sicher oft so vieles leichter machen würde. Danke auf jeden Fall für die tollen Worte!

  2. Bea sagt:

    Ein toller Beitrag. Regt zum Nachdenken an … Liebe Grüße, Bea

  3. Karl-Heinz sagt:

    Mein Rat: Bagatellen nicht so wichtig nehmen (und sich selbst auch nicht). Stell Dir einen sonnigen Tag am Strand vor, wenn hier schlechtes Wetter ist. Hör Musik, tanz, wenn Dir danach ist. Und konzentriere Dich auf die richtig großen Dinge. Deine Gedanken sind wie immer Klasse, liebe Sam.

  4. Sigrid Braun sagt:

    Manchmal hat man keine Wahl und sollte Sachen, die man nicht ändern kann lernen zu akzeptieren, dann lebt es sich einfacher.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  5. Svenja sagt:

    Ein toller Beitrag. Ich denke es ist oftmals nicht so einfach zu akzeptieren und einfach weiter zu machen. Aber ich versuche es wenn immer auch zu tun, denn so fühlt man sich meist einfach viel besser.

  6. […] ich meine Glaubenssätze erkannt und akzeptiert habe, war ich schon fast am Ziel. Denn das schwerste ist meiner Meinung nacht nicht die Lösung, […]

  7. […] Und auch hier kommt wieder mein geliebtes Thema „Akzeptanz“ in’s Spiel. Denn die Gedanken, die ich euch eben beschrieben habe, sind weit weg von Akzeptanz. […]

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