Wisst ihr noch, als ich über Akzeptanz geschrieben habe? Ich habe beschrieben, wie ich extrem weitergekommen bin, indem ich Dinge einfach akzeptiert habe.

Heute gibt’s ein Akzeptanz Lifeupdate oder so ? Weil heute ein Tag ist, an dem irgendwie vieles komisch läuft.

Lieblingsflasche kaputt, Kaffee ausgeleert – Notizen hin

Ja… So läuft’s manchmal. Meine Kaffeetasse fiel um und der Kaffee lief über 2 meiner Notizbücher, mein MacBook blieb ebenfalls nicht verschont und das schlimmste: Kein Kaffee mehr zum austrinken ?

Meine Reaktion: Ich habe angefangen zu lachen und blieb einfach sitzen, ohne mich direkt gestresst darum zu bemühen, alles aufzuputzen.

Danach habe ich natürlich alles aufgeputzt und gut war.

Mein Mitbewohner, Eric hat das Ganze auch mitbekommen und fragte mich am Schluss ob das mein Ernst war. Dass ich einfach anfange zu lachen und es mich nicht ein bisschen aufregt. Und da ist mir erst aufgefallen, wie ich überhaupt reagiert habe.

Es hat mich tatsächlich kein bisschen gestresst.

Das einzige, was in solchen Situationen schlimm ist, sind die Reaktionen anderer Menschen für mich. Wenn dann jemand im Raum ist, der anfängt mich anzuschnauzen oder mir zu sagen, wie dumm das gewesen ist: DANN fühle ich mich schlecht und rege mich auf. Aber nicht über die Tatsache, dass was runtergefallen ist, sondern weil eine andere Person mir ein schlechtes Gefühl gibt.

Und ja, auch dann bin ich noch selbst Schuld. Ich muss mir ja nicht so zu Herzen nehmen, was irgendwer sagt in solchen Momenten. So weit bin ich jedoch noch nicht ?

Kurze Zeit nach dem Missgeschick mit dem Kaffee fiel mir meine geliebte Glasflasche, die mich jeden Tag begleitet runter und zerbrach. Ich habe mich 3x geschnitten mit aufputzen und es hat mich etwa 30 Minuten und eine Glasflasche, die es hier nicht zu kaufen gibt gekostet. Welcome to my life ??

Aber das berührt mich auch nicht wirklich und bringt mich auch nicht dazu, mich aufzuregen.

Akzeptanz ist der Schlüssel – auch hier

Der Sinn dieses Blogartikels hier, ist nicht, euch zu zeigen, dass ich manchmal Tage habe, an denen ich ein echter Tollpatsch bin. Sondern ein ganz anderer…

Akzeptanz kommt auch hier wieder zum Zug. Und ich weiss gar nicht genau, wie ich das beschreiben soll…

Irgendwie hat mein Hirn etwas extrem wichtiges gelernt: Wenn etwas Schlechtes passiert, bringt es nichts, sich darüber aufzuregen. Das macht nichts besser, sondern nur schlimmer. Und dieser Prozess der Akzeptanz ist mittlerweile schon extrem schnell, wie ich heute feststellen durfte ☺

Was ich euch weitergeben will, ist jedoch nicht nur, dass Akzeptanz wichtig und gesund für EUCH selbst ist. Sondern ich hoffe, dass das hier einige Menschen lesen, die damit so ihre Mühe haben und nicht immer gelassen reagieren können.

Vielleicht kann auch ich diesen Artikel hier mal brauchen. Denn immer bin ich auch nicht die Gelassenheit in Person. Aber immer öfter 😀

Sam Cadosch - Akzeptanz

Respekt und Akzeptanz gehen Hand in Hand

Für mich war es immer einfacher, den Menschen Respekt entgegenzubringen als Akzeptanz. Aber irgendwie gehört doch beides zusammen… Denn wenn ich mein Gegenüber nicht akzeptiere und ihm nicht ständig mit Akzeptanz begegne, kann ich ihn irgendwie nicht ganz respektieren oder schon?

Und ich meine jetzt hier nicht, dass du jeden Fehler und jede Gemeinheit an sich akzeptieren solltest und einfach hinnehmen musst. Sondern, dass es extrem hilft, die Situation zu akzeptieren und DANACH zu handeln.

Ich hoffe jemand versteht, was ich hier sagen will ?

Bist du ein Mensch, der schnell laut wird und andere Menschen zurechtweisen will? Dann ist das hier bestimmt ein Thema, das dich weiterbringen kann.

Vielleicht wäre es sinnvoller, deinem Gegenüber zuerst mit Akzeptanz zu begegnen, wenn er was angstellt hat, was du nicht gut findest. Und erst DANACH darüber zu reden. Denn was auch immer passiert ist, kann nicht rückgängig gemacht werden. Und nur weil du es akzeptiert hast, heisst das auch nicht, dass du es danach gut finden musst. Das Ganze ist einfach nur ein Anhaltspunkt für dich. Um Energie nicht sinnlos verschwenden zu müssen an negative Gedanken oder sogar persönliche Angriffe. Und man begegnet auch nicht Menschen mit Akzeptanz, um ihnen einen Gefallen zu tun. Klar ist es auch für das Gegenüber viel schöner, wenn er merkt, dass er akzeptiert wird. Aber die grösste Wohltat tust du dir selbst damit.

Akzeptanz führte mich zu mir selbst

Kein Scherz. Dieses Jahr habe ich extrem viel akzeptiert. Dinge, über die ich mir vorhin monatelang den Kopf zerbrochen habe. Ich habe sie akzeptiert und so Raum für sinnvollere Gedanken bekommen. Die Dinge sind deswegen nicht besser geworden. Aber meine Haltung dazu schon. Und das lässt mich frei sein.

Dieses Jahr habe ich so unglaublich viel gelernt und mein Weg, den ich gehen will wurde immer klarer. Und gerade jetzt in diesem Moment freue ich mich unendlich darauf in einem Monat einen Jahresrückblick zu schreiben und euch zu zeigen, welche Höhen und Tiefen ich 2017 erlebt habe. <3

So vieles hat mit Akzeptanz zu tun. Denn erst wenn du Menschen, Umstände, Dinge und Situationen akzeptiert hast, kannst du frei und ruhig handeln und etwas zum Positiven verändern.

Wie findest du solche „Updates“ zu einem gewissen Thema? Und wie siehst du das mit der Akzeptanz? 


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