16 Fragen an mein Leben (und an schlechte Tage)

Um Antworten zu finden, müssen die richtigen Fragen gestellt werden. Mittlerweile gibt es einige Fragen, die ich mir immer wieder stelle, um Klarheit zu finden oder meine Gedanken wieder auf das Positive zu lenken, wenn etwas mal nicht so gut lief.

Da mir diese Fragen unglaublich helfen und geholfen haben, teile ich sie hier einfach mal mit euch. ❤️

Fragen begleiten uns täglich. Aber sind es auch die richtigen?

Wir fragen uns täglich alles mögliche. Oft aber nicht so, dass eine hilfreiche Antwort dabei rauskommt. Vielfach entstehen Fragen aus Selbstmitleid, Zorn oder Verzweiflung. Bewusst passiert das Ganze aber nicht. Es ist einfach so in unserem Hirn drin, weil es irgendwie normal ist.

Sammy C - Fragen
Photo by Ken Treloar on Unsplash

Früher habe ich mir ständig die falschen Fragen gestellt, ohne es überhaupt zu merken oder mir gross Gedanken darüber zu machen.

Fragen, die ich mir früher oft gestellt habe:

  • Wieso immer ich?
  • Wieso ist das schon wieder passiert?
  • Kann’s nicht einfach mal normal laufen?
  • Bin ich es Wert?

Was fällt dir dabei auf?

Es sind Fragen, die keine positive Antwort zulassen. Fragen, die ich mir gestellt habe, weil ich ja schon wusste, dass „alles ziemlich scheisse ist“. Wenn du dich selbst fragst, „Wieso immer ich?“, wird dein Hirn darauf eine Antwort finden. Oder zumindest eine suchen. Dass dabei nichts Gutes rauskommen kann, ist ziemlich offensichtlich.

Wenn wir uns aber die richtigen Fragen stellen, finden wir auch die richtigen Antworten oder denken immerhin in eine positive Richtung.

Dabei unterscheide ich zwei Arten von Fragen. Diese Fragen, die ich mir stelle, wenn’s nicht so läuft, wie ich es gerne hätte und Fragen, die allgemein im Leben helfen, bei sich zu bleiben oder herauszufinden, wo der Weg hinführen soll.

Fragen für schlechte Tage

Ich nenne es eigentlich gar nicht gerne „schlechte“ Tage, denn eigentlich ist doch nichts gut oder schlecht? Es ist alles eine Frage der Perspektive.

Aber wenn wir mal nicht so spirituell tun, sind es einfach schlechte Tage. Die wird es immer geben und die haben durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Sammy C - schlechte Tage
Photo by Matthew Henry on Unsplash

Wir können aber durchaus immer entscheiden, ob wir uns lieber weiter da reinreiten, oder ob wir daraus was lernen, bzw. unsere Stimmung in eine positivere Richtung lenken. Statt sich zu fragen, warum denn immer alles gegen einen läuft, können wir uns ganz andere Dinge fragen. Unten findest du einige Beispiele für Fragen, die ich mir mittlerweile stelle, wenn ich keinen so geilen Tag hatte.

Und bitte versteh‘ mich nicht falsch. Ich bin auch nicht perfekt und manchmal habe ich an so einem „schlechten Tag“ auch gar kein Bock, mir positive Fragen zu stellen oder irgendwas zu tun, damit der Tag sich wendet.

Manchmal will ich einfach mitten am Tag im Bett liegen, Netflix schauen und Chips essen! Auch das ist Therapie und es geht nicht immer darum, negative Emotionen sofort umzuwandeln und loszuwerden. Aus einem Grund haben wir diese Emotionen ja. Sie dürfen auch gelebt werden.

Das Ganze sollte aber nicht zu lange andauern.

Früher wurde bei mir oft aus einem schlechten Tag eine schlechte Woche, ein schlechter Monat, ein schlechtes Jahr.

An einem gewissen Punkt ist es Zeit, das Leben wieder in die Hände zu nehmen und etwas für’s eigene Glück zu tun. ❤️

So, und jetzt kommen wir endlich zu den Fragen. 😂

Fragen für Situationen oder Tage, die nicht so gut liefen

  • Warum läuft es nicht so, wie ich es mir wünsche? Habe ich etwas übersehen? Zu viel gewollt? Zu wenig auf mein Herz gehört? Ist es vielleicht gar nicht das Richtige?
  • Was kann ich aus dieser Situation lernen?
  • Was ist sonst noch so los in meinem Leben? Sollte ich den Blick besser woanders fokussieren?
  • Was ist das Gute daran? – JA! Es gibt IMMER etwas Gutes.
  • Wofür bin ich heute dankbar?
  • Das ist jetzt zwar nicht so toll gelaufen. Was ist stattdessen aber richtig gut gelaufen?

Ein paar dieser Fragen helfen dabei, zu erkennen, wieso das alles gerade so ist. Andere helfen dabei, das Positive in der Situation zu erkennen. Beides mega wichtig und hilfreich!

Es gibt aber nicht nur Fragen, die helfen, sondern auch Sätze. Manchmal sinkt unser Selbstwert schneller als die Titanic, wenn etwas nicht so super lief. Für solche Momente gibt’s das hier:

  • Nur weil heute etwas nicht so lief, heisst das nicht, dass ich nichts kann oder weniger Wert bin. Ich kann sehr vieles und werde es einfach nochmals versuchen. In Ruhe.
  • Ich definiere mich nicht über diesen Tag oder meine Leistungen. Ich bin viel mehr als das. 
  • Niemand ist perfekt! Es ist okay, Fehler zu machen und nicht immer zu 1000% aufgestellt und leistungsfähig zu sein.
  • Ja, ich habe heute 3 Portionen zum Abendessen gegessen und es war geil!

Siehst du den Unterschied? Wo das hier hinführt? 

Schlussendlich sind alles nur Worte. Diese Worte haben aber einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und das ganze Leben.

Fragen für’s Leben

Es ist nicht nur wichtig, bewusster zu denken, wenn etwas nicht so gut läuft, sondern auch dann, wenn alles normal ist. Reflektieren und immer wieder checken, ob wir auf dem Weg sind, der uns glücklich macht, ist unglaublich wichtig.

Oft geht genau das nämlich verloren im vollgepackten Alltag. Während wir all das tun, was wir eben tun, vergessen wir manchmal, dass wir nicht ewig Zeit haben.

Sammy C - Alltag
Photo by Hans Vivek on Unsplash

Ich bin ja ein grosser Fan von Journaling. Ich schreibe sehr gerne meine Gedanken einfach in mein Buch, um sie loszulassen. Manchmal schreibe ich auch Ideen auf. Oder Pläne. Und manchmal stelle ich mir Fragen, um herauszufinden, wo ich gerade wirklich stehe und wo ich hin will. Ob mein Handeln immer noch zu meinen Herzenwünschen passt, oder ob ich gar nicht bemerkt habe, dass ich ein bisschen vom Weg abgekommen bin.

Nicht selten reden wir uns nämlich ein, dass uns das was wir tun glücklich macht. Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber oft raus, dass wir nur glauben wollten, dass es uns glücklich macht.

Solche Dinge stelle ich dann oft beim Schreiben fest, während ich Fragen beantworte oder einfach die letzte Zeit reflektiere.

So sehen diese Fragen aus:

  • Was ist meine Leidenschaft?
  • Was macht mich wirklich glücklich?
  • Wie viel  Zeit verbringe ich mit Dingen, die mich glücklich machen?
  • Habe ich eine „Ich-bin-glücklich-wenn-diesunddas-passier-ist-Einstellung?“
  • Wie ist mein Umfeld? Verbringe ich meine Zeit hauptsächlich mit Menschen, die mir gut tun, oder werde ich von den Menschen in meinem Umfeld oft runtergezogen?
  • Wie rede ich mit mir selbst? Bin ich nett zu mir, oder sehe ich ständig nur alle Fehler?
  • Was ist mein Ziel für dieses Jahr? Und für die nächsten fünf?
  • Macht mich mein beruflicher Weg glücklich? Was ist gut daran? Was hat Verbesserungspotential? – THINK BIG!
  • Wann habe ich mich das letzte Mal richtig gefühlt?
  • Bevor ich sterbe, will ich DAS erlebt haben. Was ist „das“ für dich?

Diese Fragen verändern sich immer wieder. Es kommen neue dazu und andere fallen weg. Die, die ich hier jetzt aufgeschrieben haben, sind momentan sehr aktuell in meinem Leben und bringen mir extrem viel Klarheit. 

Vor über einem Jahr habe ich übrigens schon einmal einen Blogartikel mit inspirierenden Fragen geschrieben. Einige Fragen sind gleich geblieben, einige sind weggefallen und einige sind hinzugekommen: Hier kommst du zum Artikel „Diese Fragen verändern dein Leben!“.

Arbeitest du ebenfalls mit Fragen oder ist das komplettes Neuland für dich? Schreib’s mir gerne in die Kommentare. Vielleicht hast du ja auch noch inspirierende Fragen für mich.❤️


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