Das Thema „Sinn des Lebens finden“ ist wohl in jedem Leben irgendwann mal Thema. Wir alle fragen uns an einem gewissen Punkt, was denn der Sinn des Lebens ist. Was ist MEIN Sinn des Lebens? Wieso bin ich hier? Wie finde ich es heraus? Was kann ich tun, um meine Wahrheit zu finden?

Es gibt so viele Fragen, die jedes Leben irgendwann zu einem gewissen Punkt beschäftigen. Und auch ich finde dieses Thema, bzw. diese Themen sehr interessant. Bei mir fing es schon sehr früh an, dass ich mir diese Fragen gestellt habe. Habe ich Antworten gefunden? Jein. Weiss ich jetzt, wieso ich hier bin? Jein. Irgendwie gibt es keine Antworten… oder doch?

Sammy C - wonach suchen wir eigentlich die ganze Zeit? Sinn des Lebens

Warum bin ich hier? Wie finde ich meine Wahrheit?

In letzter Zeit beobachte ich extrem zwei Arten von Menschen. Die, die sich solche Fragen gar nicht (mehr) stellen. Oder sie sich noch nicht stellen. Menschen, die einfach ihr Leben leben, so wie es ist. Es sind diese Menschen, die auch nicht viel ändern in ihrem Leben, die du nach 10 Jahren wieder triffst und noch den genau gleichen Menschen siehst, der sich im gleichen Umfeld bewegt und den gleichen Lifestyle lebt.

Und dann gibt es diese Menschen, die sich ständig mit der „Wahrheitsfindung“ beschäftigen. Diese Leute, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, herauszufinden, warum sie hier sind und was der Sinn dieses Lebens ist. Warum ist die Menschheit hier? Wie ist sie wirklich entstanden? Wie lebe ich meine Wahrheit? Was soll ich tun, um meinem Sinn gerecht zu werden?

Wenn ich der zweiten Menschengruppe eine Weile lang zuhöre, fällt mir auf, dass sie meist sehr traurig und verzweifelt sind, weil sie einfach kein Ende finden. Nachdem eine Frage halbwegs beantwortet wurde, kommt schon die nächste in’s Spiel. Befriedigend ist das Ganze nicht. Oft gibt es für diese Menschen nichts mehr anderes, als die Suche nach der Wahrheit und sie gehen fast unter im Fluss der Informationen und Theorien. Ich habe einige Leute beobachtet, die so viel über unser System und die Menschheit „herausgefunden“ haben, dass sie irgendwie nicht mehr sehen, was es überhaupt noch Gutes auf der Welt gibt nach all den schrecklichen Dingen, die für sie an’s Licht gekommen sind.

Das hier ist keine wertende Feststellung, sondern einfach nur eine Beobachtung, wie ich sie wahrnehme.

Die beiden „Menschengruppen“, die ich oben beschrieben haben sind zwei Gegensätze. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Die erste Gruppe ist fast nur mit dem „Aussen“ beschäftigt, während die zweite Gruppe extrem versucht nach innen zu schauen und Wahrheiten aufzudecken.

Eine Zeit lang gehörte ich auch zur Gruppe Nummer zwei. Bis ich auch bei mir diese Traurigkeit gefunden habe, die dadurch mit sich kam. Es machte einfach alles irgendwie keinen Sinn mehr. Hinter jedem Thema stand eine Verschwörungstheorie, die genauso wahr wie falsch sein konnte. Was sollte ich also noch glauben?

Wo liegt also die Wahrheit vergraben?

Ganz ehrlich: Mittlerweile stelle ich mir diese Frage gar nicht mehr. Es interessiert mich nicht mehr. Damit meine ich aber nicht, dass mich das Thema nicht mehr interessiert, sondern bloss, dass mich die Frage nicht mehr interessiert. Ich denke nicht mehr ständig darüber nach.

Als ich gemerkt habe, dass es mir einfach nicht gut tut, mich über all die Dinge so extrem zu informieren, um meinen Sinn zu finden, habe ich beschlossen, mich nicht mehr „aktiv“ damit zu beschäftigen. Ich habe aufgehört mich zu informieren und wenn Leute von sich aus davon zu reden begannen, habe ich zwar zugehört, aber mich danach meistens nicht mehr gross damit beschäftigt.

Seit da geht es mir so viel besser UND ich habe meine momentane Wahrheit gefunden. Wieso „momentane Wahrheit“? Weil ich denke, dass diese Wahrheit mehrere Facetten hat, die man vielleicht nicht immer alle auf einmal sieht und danach lebt. Ich denke, dass jeder Lebensabschnitt einen anderen Aspekt dieser Wahrheit beinhaltet.

Das klingt jetzt alles mega spirituell und geistlich. Ist es meiner Meinung nach aber nicht. Wir müssen hier auch nicht unbedingt von „deiner Wahrheit“ reden. Das Ganze kann auch einfach nur die Frage sein, was denn z.B. deine Berufung ist? Wie findest du heraus, was du willst? Wie findest du diesen Weg?

Das war auch eine Frage, die mich lange beschäftigt hat und auch immer noch begleitet. Wir verbringen viel Zeit mit arbeiten und ich denke jeder von uns will einen Beruf ausüben, der ihn/sie glücklich macht und erfüllt. Aber woher soll man denn wissen, was das ist?

Auch das habe ich mich irgendwann aufgehört zu fragen. Ich habe das genommen, was offensichtlich war – mit einem hohen Bewusstsein, damit ich merke, ob es sich richtig anfühlt. Ich wusste zwar, wie mein Leben aussehen soll in beruflicher Hinsicht. Aber womit ich das erreiche wusste ich nicht. Nicht einmal damals, als ich meinen normalen Job gekündigt habe, um mich selbstständig zu machen. Damals habe ich was ganz anderes gemacht, als ich heute mache. Im Verlauf der letzten 2.5 Jahren hat sich laufend alles so verändert, dass ich heute da bin, wo ich bin. Tätigkeiten haben sich geändert. Türen sind zu gegangen und andere auf. Wenn ich heute zurückschaue hatte alles seinen Grund und alles passierte zur richtigen Zeit. Während des ganzen Prozesses war ich offen, Neues zu lernen und mich zu verändern. Und das bin ich bis heute. Ich denke nicht, dass ich in 10 Jahren noch genau das mache, was ich heute mache. Obwohl ich es sehr liebe! Aber es wird sich weiterhin verändern. Einige Tätigkeiten werden bleiben – andere werden durch neue ersetzt werden, die noch besser passen.

Und genau so läuft das bei mir im ganzen Leben!

Leben im Hier und Jetzt, Verstand, natur

Die Antwort liegt auf der Hand

Wieso schreibe ich das hier überhaupt? Weil ich die Verzweiflung in vielen Menschen sehe, wenn es um dieses Thema geht. Und weil ich auch da war. Vielleicht werde ich auch wieder an den Punkt kommen. Ganz bestimmt sogar. Aber ich werde nicht da bleiben.

Ich denke, wir müssen uns keine Fragen stellen, sondern einfach nur auf das gute alte Bauchgefühl hören. Schlussendlich hat es doch immer recht, oder nicht?

Der Sinn des Lebens ist meiner Meinung nach, seinem Gefühl zu folgen und immer offen zu sein, Neues in sein Leben zu lassen. In jeder Hinsicht. So wird auch das Leben (und Beziehungen) nicht langweilig. Wir verändern uns ständig und sind immer wieder ein neuer Mensch. Das zuzulassen ist keine Kunst, aber eine extreme Befreiung.

Was ist dein Sinn des Lebens? Schreib’s in die Kommentare. Ich freu‘ mich von dir zu lesen. <3


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