Das Glück bist du selbst! – Dankbar für diese Einsicht.

Das Glück befindet sich schon immer in dir selbst. Das haben wir doch alle schon ein paar Mal gehört. Doch glaubst du es auch?

Abhängig von Umständen

So oft im Leben machen wir unser Glück und unsere Laune abhängig von anderen Menschen, Situationen und Lebensumständen.

Wenn ich meine Traumfigur erreicht habe, liebe ich meinen Körper. Ich bin glücklich, wenn ich im Job aufgestiegen bin. Wenn mein Partner dies und das macht, kann ich gut leben.“

Früher in meinem Leben gab’s so viele Momente im Leben, in denen ich nur glücklich und zufrieden war, weil gerade etwas oder alles gepasst hat. Weil Mitmenschen da waren und weil ich mehr verdient habe in dem Monat oder weil ich ein paar Kilos verloren habe. Das Glück war da. Es kam von Aussen.

Das funktioniert schon so… Aber es ist sehr gefährlich. Denn was machen wir, wenn die Leute, Dinge und Situationen sich ändern oder nicht mehr da sind?

Wer sind wir dann? Und wo ist dann unser Glück?

Glück, das von Aussen kommt ist gefährlich

Früher war ich so ein typischer „Wenn-diesunddas-passiert-bin-ich-glücklich – Mensch“. Und wenn dann Menschen aus meinem Leben verschwanden oder Situationen sich änderten, sah ich nur noch mein Glück weit weg in die Ferne gleiten. Es war weg. Und ich war immer noch hier… Am Boden zerstört. Unwissend, was ich jetzt mit mir selbst anfangen sollte…

Ich konnte nicht viel mit mir selbst anfangen. Als ich mich dann jeweils wieder erholt habe von dem Schock, suchte ich nach dem nächsten Ding, das für mein Glück verantwortlich war.

Bis ich irgendwann verstanden habe, dass es so nicht geht. Ich habe verstanden, dass ich das Glück in mir selbst finden muss.

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Du bist das einzige, was immer da ist in deinem Leben

Es ist eigentlich ja ganz logisch und offensichtlich.. Es gibt keinen Menschen da draussen, der uns so gut kennt wie wir selbst. Und es gibt auch niemanden, der so viel Zeit mit uns verbringt wie wir selbst.

Ich wusste also, dass ich das Glück in mir selbst suchen musste und dass ich nichts und niemanden für mein Glück verantwortlich machen sollte.

Ganz so einfach war es aber nicht. Ich wusste es, konnte es aber nicht umsetzen. Ich redete mir sogar teilweise ein, dass ich mit mir selbst glücklich war. Witzig war nur, dass ich in der Zeit gar nichts verändert habe. Ich habe halt einfach gedacht, dass ich jetzt mit diesem neuen Wissen anders leben kann.

Das war natürlich nicht der Fall.

Selbstliebe und Leidenschaft

Sam Cadosch - Das Glück bist du selbst, Glück, du, selbst, glücklich - frei

Irgendwann habe ich dann meinen „Flow“ gefunden. Und dieser Flow bin ich selbst. Wenn ich alleine bin oder wenn gerade was nicht so tolles passiert ist, komme ich in diesem Flow an. Früher gab es den nicht.

Dann sass ich einfach da, wenn ich alleine war und habe mich gelangweilt oder unnütze Sachen gemacht. Oder wenn das Leben gerade wieder mal eine Herausforderung war, wusste ich einfach nicht mehr weiter.

Heute habe ich diesen Flow. In dem befinde ich mich gerade jetzt auch. Ich sitze alleine in meinem Zimmer höre gemütliche Musik und trinke Tee. Das Fenster ist offen und es weht immer wieder Wind hinein. Und so sitze ich hier und gehe meiner Leidenschaft nach. Meine Leidenschaft besteht darin, kreativ zu sein. Egal ob es das Schreiben ist oder zeichnen, fotografieren, filmen oder Yoga. Das ist für mich alles kreativ. Und ich liebe es. Und genau das macht mich glücklich.

Und wenn ich mich nicht so gut fühle, oder wenn was schlechtes passiert ist, zeigt sich dieser Flow indem ich „weiter weiss“. Früher befand ich mich dann plötzlich in einer hässlichen inneren Leere, in der ich nicht weiter wusste. Und heute kann passieren was will – es nimmt mich mit und macht mich traurig. ABER ich habe meine Träume und meinen Flow. Ich habe diesen Sinn und dieses Vertrauen in mich selbst. Ich weiss jetzt, dass es immer weiter geht und dass ich alles schaffen kann. Ich habe den Wert in mir selbst aufgebaut. Und der bleibt. In guten und schlechten Zeiten.

Dieses Wissen, dass egal was passiert, ich habe mich selbst und kann mich selbst stützen, hilft enorm. Das Wissen, dass ich jetzt stark bin. Mental. Genau das ist es, was ich früher nie hatte und warum so einiges viel schwieriger war als heute. Der Grund, wieso ich von Umständen und anderen Menschen abhängig war. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich diesen Sinn jetzt gefunden habe.

Der Weg ist das Ziel – wirklich.

Sam Cadosch - Das Glück bist du selbst, Glück, du, selbst, glücklich - weg

Egal worum es geht im Leben: Der Weg ist das Ziel. Denn nur ein Ziel alleine macht niemanden glücklich. Der Weg dahin ist das Geheimnis.

Deshalb: Bevor du abnehmen willst, liebe deinen Körper und dich selbst. Bevor du jemanden anders glücklich machen willst, mach‘ dich selbst glücklich und bevor du dir was Neues kaufst, geniesse das Alte.

Ich bin noch lange nicht am Ziel. In keinem Bereich. Es geht immer überall noch mehr und noch besser. Und ich selbst sehe mich immer noch als „Anfänger“. Aber ich geniesse diesen Weg sehr.

Vielleicht hast du diesen Blogpost auch gelesen: Dein Herz will dir was sagen! Bitte hör‘ einmal zu.

Darin habe ich beschrieben, wie es mir kürzlich ging, als ich einfach nur Vollgas gegeben habe und vergessen habe das Leben zu geniessen. Dass nichts mehr wirklich von Herzen kam. Seit dieser Zeit stimmt für mich der Satz „Der Weg ist das Ziel“ noch viel mehr.

Klar könnte ich viel mehr in einer gewissen Zeit erreichen. Ich könnte auch noch viel mehr aus meiner Zeit herausholen. Aber weisst du was? Für mich hat mein Leben Priorität. Ich will es geniessen. Glücklich sein.

Ich musste für mich eine Balance finden. Denn ich will nicht nach 5 Jahren, wenn ich „es“ erreicht habe, zurückschauen und merken, dass ich 5 Jahre meines Lebens komplett nicht genossen habe.

Mach‘ deine Schritte

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht mit diesem Thema? 🙂

Der einzige Rat, den ich dir geben kann, wenn du auch oft dein Glück von anderen abhängig machst: Fang an kleine Schritte zu machen und dich mit dir selbst zu beschäftigen. Finde deinen „Flow“. Deine Träume und Visionen und definiere, was für dich „dein Glück“ ist. <3

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Und hier zu meinem Instagram Profil, auf dem ich immer wieder Gedanken und Anstösse poste (abgesehen von den täglichen Stories 😛 )

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20 Antworten

  1. Sigrid Braun sagt:

    Man sollte sich an vergangene Momente erinnern in denen man glücklich war. Wo und mit wem war das, wie hat man sich gefühlt. Je Öfter man das tut, desto glücklicher fühlt man sich.
    Toller Bericht und super Fotos.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Sam Cadosch sagt:

      Oder sich auf etwas in der Zukunft freuen, das man bald erleben will – & noch besser: Das JETZT geniessen 🙂

      Danke, Sigrid 🙂

  2. Jil sagt:

    Ein wirklich schöner Bericht, dessen Inhalt sehr schwer umzusetzen ist. Ich bin da leider super schlecht drin und muss gestehen. Dafür kann ich mich ganz toll an Kleinigkeiten erfreuen 😀
    Lieben Gruß
    Jil

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke 🙂

      Ja ich dachte auch mal ich sei schlecht darin. Aber als ich dann gemerkt habe, dass das ein riesen Schritt in die richtige Richtung wäre, habe ich angefangen daran zu arbeiten 🙂

      Lieber Grüss
      Sam

  3. Avaganza sagt:

    Liebe Sam,

    wieder ein total schöner Blogpost von dir! Ja, wir sind es selbst – niemand anderer ist für unser Glück verantwortlich! Aber selbst wenn man solche Dinge weiß und als Coach und Trainer mit anderen trainiert, ist die Umsetzung nicht immer leicht. Ich ertappe mich auch oft, wie ich irgendwelche Umstände für mein Unglück verantwortlich mache.

    Danke dass du mich wieder zum Nachdenken darüber bringst.

    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

    • Sam Cadosch sagt:

      Liebe Verena

      Vielen Dank!

      Ja, das kenne ich 🙂 Aber wir müssen ja auch nicht perfekt sein 🙂 Wenn wir es schaffen, dieses Wissen die meiste Zeit anzuwenden haben wir schon mehr geschafft, als die meisten anderen Menschen 😛

      Danke dir, Verena!

  4. Manuela P. sagt:

    Ein wirklich wunderschöner Beitrag, der zum Nachdenken anregt. Ja in sich selbst das Glück zu finden, sollte im Vordergrund stehen. Das ist aber gar nicht so leicht umzusetzen. Danke für deine Anregungen und Erkenntnisse.

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke, Manuela! Freut mich 🙂

      Niemand sagt, dass es einfach ist – aber es lohnt sich, den Weg zu gehen 🙂

  5. Das Thema finde ich sehr spannend, danke für die Anregung. Vor einiger Zeit schrieb ich für eine Blogparade zum Thema Glück, vielleicht magst ihn ja lesen. 😊
    Ich finde Deine Gedanken und den Weg, den Du gehst sehr inspirierend und stimmig. Doch gibt es wirklich ein dauerhaftes Glück? Geht es da nicht auch um Gelassenheit, Vertrauen in Dich selbst und das Leben, ? Du hast es geschafft, mich einmal wieder zum Nachdenken über die Definition von Glück zu bringen. Herzlich

    • Sam Cadosch sagt:

      Interessant! Ja klar, würde ich gerne 🙂

      Nein, ich rede ja auch nicht von dauerhaftem Glück 😀 Sondern nur davon, dass man das Glück keinesfalls irgendwo da draussen findet, sondern nur bei sich selbst.

      Freut mich sehr, dass ich dich zum Nachdenken gebracht habe 😛

  6. Jan Böttcher sagt:

    Bei mir ist es so, dass ich immer wieder über Ziele nachdenke, sie hinterfrage. Hab ich Wirklich ein Richtiges Ziel? Was ist, wenn ich es erreicht habe? Oder kenn ich nur die grobe Richtung? Wie kann ich wirklich etwas imaginieren, was ich noch nie erlebt habe? Ich glaube das ist der Grund, warum ich auch gern so viel ausprobiere 🙂 ich will einfach wissen, wie es sich anfühlt. Ich fühle mich unzufrieden, wenn mein Herz in eine bestimmte Richtung will und ich nicht richtig in die Gänge komme, nur weil ich gerade Angst habe, meine Komfortzone zu verlassen. Dabei weiß ich, dass dahinter das richtig gute Gefühl liegt! Es ausprobiert zu haben 🙂 Schöner Blogpost, Sam 🙂 Ich finde es schön, wenn wir ausprobieren was uns Freude macht, es genießen, neugierig zu sein und vielleicht nur die grobe Richtung zu kennen und die Details am Wegesrand finden 🙂

    • Sam Cadosch sagt:

      Hey Jan! 🙂

      Das sind sehr wichtige Fragen! Finde ich super, dass du dich mit ihnen auseinandersetzt. Und auch wie du das Ganze umsetzt! Ich denke genau so findet man das, was man sucht 🙂

      Danke, Jan!

  7. Hanna sagt:

    Sehr schöner Post und du hast absolut Recht. Ich glaube, das ist eine wirklich wichtige Erkenntnis, die hoffentlich jeder irgendwann macht und es dann auch schafft, danach zu leben.

    Liebe Grüße
    Hanna

  8. Sam, dein Beitrag ist wirklich schön! Ich bin auch so, dass ich mir viel Zeit für mich selber nehme, weil ich das „Allein Sein“ auch sehr schätze und nur dann wirklich auf mich hören kann.
    Alles Liebe, Theresa

    • Sam Cadosch sagt:

      Vielen Dank, Theresa! Freut mich zu lesen 🙂

      Ja, das Alleinsein ist eine wichtige Zeit, die ich lange unterschätzt habe. 🙂

  9. Ronja sagt:

    Ein sehr schöner Post. Ich gebe dir recht. Man selbst ist am wichtigsten. Aber leider schaue ich viel zu sehr auf andere. Liebe Grüße Ronja

    • Sam Cadosch sagt:

      Danke, Ronja! 🙂

      Es ist auch eine schöne „Gabe“ sich sehr um andere Menschen zu kümmern. Das können viele nicht. Ich kenne das „Problem“. Du musst nur lernen, dich mehr auf dich zu fokussieren. Denn wenn du glücklich bist, kannst du andere erst recht glücklich machen (wenn du willst :P) 🙂

  10. Andreas sagt:

    Liebe Sam,
    deine Artikel sind wirklich besonders! Nicht überall finde ich Post zu solchen Themen… Ich kenne das „Problem“ nur zu gut, wie wahrscheinlich jeder. Bei mir gab es auch einen Moment, wo ich den Irrsinn darin erkannt habe… Das war schonmal Heilung. Nur, wenn du nicht weißt, was dich du brauchst, um dich mit dir selbst allein glücklich zu fühlen, wird es schwer. Ich bin gerade wieder und wieder bei der Frage, ob es im Leben wirklich nur darum geht, einfach zu genießen, und glücklich zu sein, ohne dieses: ich muss dies und jenes zu erreichen…

    • Sam Cadosch sagt:

      Lieber Andreas

      Danke! Das freut mich wirklich sehr zu hören! 🙂

      Ja, das stimmt. Das muss man zuerst herausfinden und dann daran arbeiten 🙂 Und ich denke, dass es darum geht einfach glücklich zu sein 🙂

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