Das Glück befindet sich schon immer in dir selbst. Das haben wir doch alle schon ein paar Mal gehört. Doch glaubst du es auch?

Abhängig von Umständen

So oft im Leben machen wir unser Glück und unsere Laune abhängig von anderen Menschen, Situationen und Lebensumständen.

Wenn ich meine Traumfigur erreicht habe, liebe ich meinen Körper. Ich bin glücklich, wenn ich im Job aufgestiegen bin. Wenn mein Partner dies und das macht, kann ich gut leben.“

Früher in meinem Leben gab’s so viele Momente im Leben, in denen ich nur glücklich und zufrieden war, weil gerade etwas oder alles gepasst hat. Weil Mitmenschen da waren und weil ich mehr verdient habe in dem Monat oder weil ich ein paar Kilos verloren habe. Das Glück war da. Es kam von Aussen.

Das funktioniert schon so… Aber es ist sehr gefährlich. Denn was machen wir, wenn die Leute, Dinge und Situationen sich ändern oder nicht mehr da sind?

Wer sind wir dann? Und wo ist dann unser Glück?

Glück, das von Aussen kommt ist gefährlich

Früher war ich so ein typischer „Wenn-diesunddas-passiert-bin-ich-glücklich – Mensch“. Und wenn dann Menschen aus meinem Leben verschwanden oder Situationen sich änderten, sah ich nur noch mein Glück weit weg in die Ferne gleiten. Es war weg. Und ich war immer noch hier… Am Boden zerstört. Unwissend, was ich jetzt mit mir selbst anfangen sollte…

Ich konnte nicht viel mit mir selbst anfangen. Als ich mich dann jeweils wieder erholt habe von dem Schock, suchte ich nach dem nächsten Ding, das für mein Glück verantwortlich war.

Bis ich irgendwann verstanden habe, dass es so nicht geht. Ich habe verstanden, dass ich das Glück in mir selbst finden muss.

Sam Cadosch - Das Glück bist du selbst, Glück, du, selbst, glücklich - klee

Du bist das einzige, was immer da ist in deinem Leben

Es ist eigentlich ja ganz logisch und offensichtlich.. Es gibt keinen Menschen da draussen, der uns so gut kennt wie wir selbst. Und es gibt auch niemanden, der so viel Zeit mit uns verbringt wie wir selbst.

Ich wusste also, dass ich das Glück in mir selbst suchen musste und dass ich nichts und niemanden für mein Glück verantwortlich machen sollte.

Ganz so einfach war es aber nicht. Ich wusste es, konnte es aber nicht umsetzen. Ich redete mir sogar teilweise ein, dass ich mit mir selbst glücklich war. Witzig war nur, dass ich in der Zeit gar nichts verändert habe. Ich habe halt einfach gedacht, dass ich jetzt mit diesem neuen Wissen anders leben kann.

Das war natürlich nicht der Fall.

Selbstliebe und Leidenschaft

Sam Cadosch - Das Glück bist du selbst, Glück, du, selbst, glücklich - frei

Irgendwann habe ich dann meinen „Flow“ gefunden. Und dieser Flow bin ich selbst. Wenn ich alleine bin oder wenn gerade was nicht so tolles passiert ist, komme ich in diesem Flow an. Früher gab es den nicht.

Dann sass ich einfach da, wenn ich alleine war und habe mich gelangweilt oder unnütze Sachen gemacht. Oder wenn das Leben gerade wieder mal eine Herausforderung war, wusste ich einfach nicht mehr weiter.

Heute habe ich diesen Flow. In dem befinde ich mich gerade jetzt auch. Ich sitze alleine in meinem Zimmer höre gemütliche Musik und trinke Tee. Das Fenster ist offen und es weht immer wieder Wind hinein. Und so sitze ich hier und gehe meiner Leidenschaft nach. Meine Leidenschaft besteht darin, kreativ zu sein. Egal ob es das Schreiben ist oder zeichnen, fotografieren, filmen oder Yoga. Das ist für mich alles kreativ. Und ich liebe es. Und genau das macht mich glücklich.

Und wenn ich mich nicht so gut fühle, oder wenn was schlechtes passiert ist, zeigt sich dieser Flow indem ich „weiter weiss“. Früher befand ich mich dann plötzlich in einer hässlichen inneren Leere, in der ich nicht weiter wusste. Und heute kann passieren was will – es nimmt mich mit und macht mich traurig. ABER ich habe meine Träume und meinen Flow. Ich habe diesen Sinn und dieses Vertrauen in mich selbst. Ich weiss jetzt, dass es immer weiter geht und dass ich alles schaffen kann. Ich habe den Wert in mir selbst aufgebaut. Und der bleibt. In guten und schlechten Zeiten.

Dieses Wissen, dass egal was passiert, ich habe mich selbst und kann mich selbst stützen, hilft enorm. Das Wissen, dass ich jetzt stark bin. Mental. Genau das ist es, was ich früher nie hatte und warum so einiges viel schwieriger war als heute. Der Grund, wieso ich von Umständen und anderen Menschen abhängig war. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich diesen Sinn jetzt gefunden habe.

Der Weg ist das Ziel – wirklich.

Sam Cadosch - Das Glück bist du selbst, Glück, du, selbst, glücklich - weg

Egal worum es geht im Leben: Der Weg ist das Ziel. Denn nur ein Ziel alleine macht niemanden glücklich. Der Weg dahin ist das Geheimnis.

Deshalb: Bevor du abnehmen willst, liebe deinen Körper und dich selbst. Bevor du jemanden anders glücklich machen willst, mach‘ dich selbst glücklich und bevor du dir was Neues kaufst, geniesse das Alte.

Ich bin noch lange nicht am Ziel. In keinem Bereich. Es geht immer überall noch mehr und noch besser. Und ich selbst sehe mich immer noch als „Anfänger“. Aber ich geniesse diesen Weg sehr.

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Darin habe ich beschrieben, wie es mir kürzlich ging, als ich einfach nur Vollgas gegeben habe und vergessen habe das Leben zu geniessen. Dass nichts mehr wirklich von Herzen kam. Seit dieser Zeit stimmt für mich der Satz „Der Weg ist das Ziel“ noch viel mehr.

Klar könnte ich viel mehr in einer gewissen Zeit erreichen. Ich könnte auch noch viel mehr aus meiner Zeit herausholen. Aber weisst du was? Für mich hat mein Leben Priorität. Ich will es geniessen. Glücklich sein.

Ich musste für mich eine Balance finden. Denn ich will nicht nach 5 Jahren, wenn ich „es“ erreicht habe, zurückschauen und merken, dass ich 5 Jahre meines Lebens komplett nicht genossen habe.

Mach‘ deine Schritte

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht mit diesem Thema? 🙂

Der einzige Rat, den ich dir geben kann, wenn du auch oft dein Glück von anderen abhängig machst: Fang an kleine Schritte zu machen und dich mit dir selbst zu beschäftigen. Finde deinen „Flow“. Deine Träume und Visionen und definiere, was für dich „dein Glück“ ist. <3

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