5 Tipps für mehr Produktivität um deine Ziele zu erreichen

Viele von uns arbeiten extrem viel aber erreichen nicht automatisch auch dementsprechend viel.
Häufig messen wir unsere Arbeit an der Zeit, die wir dafür gebraucht haben. Das ist aber nicht produktiv. Denn Produktivität hat nichts mit der Zeit zu tun, die wir für etwas aufgewendet haben.

„Jetzt habe ich 8 Stunden daran gearbeitet.“. Wir denken dann, dass wir mega viel erreicht haben oder eine grosse Leistung vollbracht haben.

Produktivität beginnt mit einem Plan - Bild von MacBook und Planbuch mit Stift

Häufig ist es jedoch so, dass wie das gleiche Resultat auch in der Hälfte der Zeit erzielt hätten.

Denn mal ehrlich: Wenn uns jemand ein Zeitlimit setzt, das total krass ist, dann schaffen wir es meistens trotzdem.

Oder früher in der Schule haben 90% der Schüler (ich mit inbegriffen)  erst am Abend vor der PrüfungSam Cadosch - Produktivität, produktiv, kreativ, plan - pin angefangen zu lernen. Obwohl wir eigentlich schon vor einer Woche gewusst haben, dass wir morgen die Prüfung haben. Und in den meisten Fällen war dann auch die Note nicht wirklich schlechter, als wenn wir eine Woche zuvor schon angefangen haben zu lernen.

Ich habe einmal das Lernen für eine Italienisch Prüfung richtig lange hinausgezögert. Ich musste drei A4 Seiten Vokabular auswendig lernen und habe am Sonntag um 14:oo Uhr erst angefangen. Zudem war ich übertrieben müde, weil ich nicht viel geschlafen hatte in der Nacht.

Ich habe dann um 14:00 angefangen und mir einen Wecker gestellt auf 14:30 Uhr. Denn da war ich fertig und habe geschlafen. Ja, mein ernst. Um 14:30 Uhr habe ich den Wecker gestellt auf 15:00 Uhr, dass ich dann wieder wach werde und wieder 30 Minuten lerne. Und danach immer so weiter. Um 17:00 Uhr konnte ich alle Wörtchen auswendig, kein Witz. Und an der Prüfung am Montag schrieb ich eine 6 (In der Schweiz ist das die beste Note).

Was ich damit sagen will? Dass wir nur lernen müssten, tatsächlich produktiv zu sein, statt  nur beschäftigt. Wir würden so viel mehr erreichen in viel weniger Zeit. 🙂

Tag am Abend zuvor planen

Für mich der wichtigste Punkt beim Thema Produktivität ist bei mir mein Tagesplan. Jeden Abend, bevor ich in’s Bett gehe, schreibe ich mir meine Ziele für den nächsten Tag auf und habe somit einen Plan. Ich muss also nicht am Morgen aufstehen und mich fragen, was so ansteht. Ich weiss es bereits und kann direkt starten.

Priorisieren

An diesem Punkt bin ich früher sehr oft gescheitert. Ich wusste zwar meistens schon, welche Aufgabe welche Priorität hat – habe aber trotzdem fast immer das zuerst gemacht, was mir am meisten Spass macht. So hat sich dann das wichtige und nicht so spassige immer weiter nach hinten verschoben, bis ich total im Stress war und den ganzen Tag gar nicht geniessen konnte.

Heute mache ich immer das zuerst, was am wichtigsten ist. Und wenn’s das ist, was am wenigsten Spass macht – umso besser! Dann können die restlichen Aufgaben nur noch besser werden und das Schlimmste ist schon getan.

Belohnung am Schluss

Die Belohnung kommt zum Schluss. Belohnungen können motivierend sein und uns dazu bewegen, Ziele schneller zu erreichen.

Wenn’s um die Produktivität geht: Ich habe jeden Tag kleine Belohnungen. Nicht im Sinne von „Ich kauf mir jetzt was, weil ich’s verdient habe“. Sondern ganz kleine Belohnungen. Zum Beispiel will ich heute mal wieder was zeichnen. Das ist meine Belohnung, denn ich fange erst damit an, wenn ich meine Ziele erreicht habe. So erreiche ich meine Ziele schneller als der Blitz 😛

Freue dich auf die Zeit, die du deinem Hobby widmest oder sonst etwas, das du sehr gerne machst.

Ideen immer sofort aufschreiben

Etwas sehr wichtiges, in Sachen Produktivität ist das Aufschreiben von Ideen. Früher habe ich immer wieder nach Ideen suchen müssen, wenn ich sie brauchte.

Heute passiert das sehr selten. Denn ich schreibe mir meine Ideen immer sofort auf meinem Handy in den Notizen auf. Meistens sind das Ideen für neue Blogartikel oder Ideen, die meinem Team nützen könnten.

Wenn ich also unterwegs bin, schreibe ich mir diese Dinge im Handy auf und wenn ich dann wieder zu Hause bei meinem Planbuch bin, schreibe ich es da von Hand nochmals auf. So geht nichts vergessen und ich muss nie nach etwas suchen, um produktiv zu sein. 🙂

Mach mal Pause!

Sam Cadosch - Produktivität, produktiv, kreativ, plan - plan to be productiveMeine oben beschriebene Vorgehensweise, klingt als würde ich die ganze Zeit voll „durcharbeiten“, bis ich mir dann am Abend irgendwann meine Belohnung gönne und danach in’s Bett gehe. Das ist aber nicht so.

Um produktiv zu sein, sind Pausen sehr wichtig. Unser Hirn kann sich nicht unendlich lange auf etwas konzentrieren. Deshalb brauchen wir Pausen. Meistens gehe ich in meinen Pausen mit dem Hund spazieren oder trainieren, denn ich brauche diesen Ausgleich von Kopf und Körper täglich.

Ein Buch lesen ist natürlich auch eine gute Beschäftigung für eine Pause.

Wichtig ist nur, dass du nach deiner Pause auch wieder weiter machst. Ausserdem darf die Pause so lange gehen, wie du willst. Solange es in deinen Plan passt. Ich mache zum Beispiel nicht 3 Stunden Pause, wenn ich dann bis Mitternacht dran bin, bis ich alle Tagesziele erreicht habe 🙂

Das gesunde Mass ist auch hier das Geheimnis.

Produktivität kann alles sein

Früher als ich das Wort „Produktivität“ gehört habe, fühlte sich das so kalt und unbequem an. Ich wollte dieses Ding nicht. „Produktivität“. Es hörte sich langweilig und viel zu strukturiert an.

Doch das ist sie gar nicht! Produktivität ist genau das, was du aus ihr machst! Produktivität ist kreativ, intelligent, planend und alles was du sonst noch willst. Du musst sie nur passend für dein Leben gestalten und mit den oben genannten Tipps funktioniert das für jeden Typ Mensch 🙂

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel ein wenig weitergeholfen hat und wünsche dir einen produktiven Tag!

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, habe ich hier noch was Tolles für dich: Mein Artikel zum Thema Ziele erreichen. Viel Spass damit!

Ausserdem freue ich mich natürlich immer über ein Like auf meinen Artikel hier und auf deine Gedanken dazu in den Kommentaren!

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24 Antworten

  1. Jan Böttcher sagt:

    Super Artikel👍💪 bin auch immer darauf bedacht, die etwas unangehmeren Dinge nicht so lange vor mir her zu schieben. Mit den To do’s tue ich mich noch etwas schwer, da ich am Abend doch immer etwas vergesse aufzuschreiben und dann kommen am nächsten Tag noch Dinge dazu und dann schaffe ich doch nicht immer alles was ich mir vorgenommen habe. Aber ich bin dahinter gekommen, dass es sehr motivierend ist, erledigte Aufgaben abzuhaken😊

    • Cadosch sagt:

      Vielen Dank, Jan! 🙂

      Ja, am Anfang hatte ich auch so meine Problemchen damit. Aber mittlerweile ist es zur Gewohnheit gegangen. Wie das Zähneputzen am Abend. Es gehört einfach dazu 😀

      Und ich schaffe auch nicht jeden Tag alles. Denn manchmal kommen kurzfristig Dinge dazwischen, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, als geplant wäre – aber das ist auch nicht weiter schlimm. Hauptsache du machst jeden Tag das Beste draus 🙂

      Und das mit dem Abhaken finde ich auch! Ich liebe es, wenn ich wieder was erledigt habe und dann den Haken hinten dran setzen kann 😀

  2. Katrin sagt:

    Oh, ein spannender Beitrag. Sehr oft tue ich nämlich einfach nichts 😀
    Ich brauche häufig Pausen am Tag. Und es ist nicht leicht die richtige Strategie für sich zu finden. Früher habe ich ich immer alles sofort erledigt und drei Dinge gleichzeitig. Heute darf auch mal etwas liegen bleiben 😉

    War interessant zu lesen
    liebe Grüße
    Katrin von Maxiprimus

    • Cadosch sagt:

      Freut mich, dass du es interessant fandest 🙂

      Das war bei mir früher immer so – da blieb fast alles liegen. Heute ist das nicht mehr so 😀

  3. Super Beitrag, gefällt mir. Schöne Tipps, die man auch wirklich anwenden kann. Ich glaube ein paar davon nehme ich mir zu Herzen.
    LG Frank

  4. Den einen und anderen Tipp werde ich mal versuchen umzusetzen. 🙂 Danke für diesen interessanten Bericht.

    ♥liche Grüße
    Lenchen vom Testereiwahnsinn

  5. Andrina sagt:

    Das sind tolle Tipps. Besonders unter Druck arbeite ich am besten und effektivsten 🙂 wenn man dann auch noch ein Ziel oder eine Belohnung vor Augen hat, umso besser.
    Liebe Grüße
    Andrina

  6. Avaganza sagt:

    Wieder ein sehr schöner Beitrag mit hilfreichen Tipps von dir! Bei mir sind To-Do Listen und Planung besonders wichtig – das Problem sind eher die „Pausen“ weil ich einfach rund um die Uhr am Arbeiten und Dinge erledigen bin. Je Produktiver ich bin, desto mehr Projekte bekomme ich unter … der klassische Burn-out Patient eben 😉 …

    Liebe Grüße und schöne Abend!
    Verena

  7. Nadine sagt:

    Danke für die guten und hilfreichen Tipps. Ich finde sowas ist sehr wichtig.
    LG Nadine

  8. Sehr interssanter Beitrag. Die Tipps gefallen mir sehr gut. Ich werde vieleicht den einen oder anderen mal anwenden ( den mit der Belohnung auf jeden Fall) 😀

  9. Katta sagt:

    Ich finde die Pause wird oftmals unterschätzt. Ohne Entspannung setzen wir uns zu sehr unter druck und dann ist der Kopf voll und das war es dann!

    • Cadosch sagt:

      Das stimmt! Vor allem in der heutigen Arbeitswelt ist es vielfach so, dass die Arbeitnehmer zu wenig Pause bekommen und von denen erwartet wird, dass sie so 9 Stunden Topleistungen erbringen.

      Deshalb bin ich froh, dass ich mein eigener Chef bin und mir immer Pausen gönnen kann 😀 <3

  10. Danie sagt:

    Toller Beitrag!!!

    Ich versuch immer to do Listen anzufertigen da ich unter Druck absolut nicht arbeiten kann.

    LG Danie

  11. Denise sagt:

    Das sind echt ein paar tolle Tipps!
    Das mit dem halbe Stunde lernen/halbe Stunde schlafen werde ich nächstes Mal probieren! Ich war auch schon in der Schule immer die kurzfristige Lernerin und das hat sich auf der Uni nie geändert hahaha

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

  12. Toller Artikel. Wie du weißt, gebe ich mir ja gerade die größte Mühe, so viel Zeit wie möglich in meinem Leben zu nutzen und sauge daher alle Informationen wie einen Schwamm auf. Danke dafür! LG Kat

  13. Christina sagt:

    Hihi, mit Belohnungen arbeite ich auch gern. Bin etwas YouTube süchtig. Erst die Arbeit, dann 1 – 2 Videos von den Lieblings- YouTubern schauen. Danke für die Tipps! LG Christina

  14. Ronja sagt:

    Ein schöner Post liebe sam, mir persönlich hilft es immer alles aufzuschreiben. Liebe Grüße ronja von http://ronjarosegold.de

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